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Über wolfgangsafrika

Seit 1995 arbeite ich als Journalist. Regelmäßig erscheinen meine Artikel zu den Themen Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport. Seit der Kindheit interessiere ich mich sehr für Geschichte. Was sich in eine Studium der Vor- und Frühgeschichte und Afrikanistik niedergeschlagen hat. Seit langem ist mein Blick auf den so genannten schwarzen Kontinent gerichtet, der in Wirklichkeit hell und farbenfroh ist. Das kommt allerdings in den Medien kaum zur Geltung. Dabei hat er viel Positives zu bieten. Deshalb will ich ihm eine Stimme verleihen. Seit langem beschäftige ich mich mit Kultur und Geschichte Westafrikas. Ich kenne das Land Nigeria von mehreren längeren Reisen.

Für Afrika an die Uni


In den kommenden Wochen stellen sich sicherlich wieder viele junge Menschen diese Frage: Was soll ich werden? Welchen Beruf soll ich ergreifen. Was soll ich studieren? Afrika! Das wäre einfach Mal meine Antwort auf letzte Frage. Warum sich beruflich nicht mit Afrika auseinandersetzen? Es ist gut zu wissen, dass es in Deutschland zahlreiche Universitäten gibt, an denen sich Studentinnen und Studenten mit diesem Kontinent beschäftigen können. Das Studienfach dazu heißt Afrikanistik.

Beginnen wir an der Uni in Bayreuth. Zum Wintersemester 2006/2007 installierten die Professoren den Bachelor-Studiengang „Afrikanistische Sprachen, Literaturen und Kunst“. Dabei handelt es sich um eine eine Kombination aus Sprach-, Literatur- und Kunstwissenschaft mit Schwerpunkt Afrika. Er wird seither als Kern- und als Kombinationsfach angeboten. Nach den eigenen Worten der Verantwortlichen in Bayreuth handelt es sich um ein einzigartiges Lehrangebot in Deutschland. Zum Wintersemester 2007/2008 wurde der Masterstudiengang „African Language Studies“ mit den möglichen Schwerpunkten „Comparative Studies“ und „Swahili Studies“ eingeführt.

 Es gibt zwei Lehrstühle: Einmal liegt der Arbeitsschwerpunkt im Bereich des Niger-Kongo-Gebietes. Vor allem sind dabei die Bantu- und die Gursprachen im Blick. Den zweiten Schwerpunkt bilden an der Universität Bayreuth die Afroasiatischen Sprachen, insbesondere die tschadischen und Berbersprachen. Außerdem gibt es eine Professur mit Arbeitsschwerpunkt bei der Swahili-Literatur. Es gibt Sprachkurse für Bambara, Hausa und Swahilli.

 Grundsätzlich betonen die Verantwortlichen der Universität in ihrem Internetauftritt, dass ein breit gefächertes Wissen in den Bereichen Sprache, Literatur und Kunstwissenschaft vermittelt werden soll. Immer wieder starten die Experten des Instituts für Afrikanistik Projekte, um einzelne Sprachen zu beleuchten oder ihre Entwicklung darzustellen. Der

 Im Institut für Afrikanistik in Bayreuth lehren fünf Professoren. Drei wissenschaftliche Mitarbeiter und fünf Sprachlehrerinnen und –lehrer sind beschäftigt. Das Institut gibt regelmäßig mehrere Zeitschriften heraus, die sich mit den angesprochenen afrikanischen Sprachen auseinandersetzen.

 Die Uni weißt folgende Berufsfelder aus, die nach dem Studium angegangen werden könnten: Auslandsdienst etwa als Diplomat oder Entwicklungshelfer. Eine Arbeit für kulturelle Institutionen wie Museen oder Archive. Auch der Einsatz als Lektor in einem Verlag oder als Journalist sei denkbar.

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Afrika kommt nach Aschaffenburg


Das Afrika-Karibik-Festival in Aschaffenburg trägt bereits seit Jahren das Motto „one race…human!“ im Namen mit sich. Hinter Motto und Festival steht der 2001 gegründete gemeinnützige Verein One Race Human. Dieser unterstützt weltweit Hilfsorganisationen und zahlreiche soziale und gemeinnützige Projekte, die für Humanität, Menschenfreundlichkeit und Völkerverständigung stehen. So ist es von den Machern des Vereins zu erfahren. Er tut das durch die Einnahmen aus dem Festival. Es steigt heuer vom 13. bis zum 16. August.

Ein Fokus liegt hierbei sicherlich auf Afrika, aber auch beispielsweise Projekte zur Integration in Deutschland werden gefördert. „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht an oberster Stelle! Das hört man gern! Die Errichtung und Ausstattung eines OP-Saals in Himo (Tansania) und die Unterstützung zum Bau eines Waisenhauses für taube und taubblinde Kinder in Kenia sind nur zwei konkrete Beispiele von vielen.

Im Mittelpunkt steht jede Menge Musik – dargeboten auf drei Bühnen. Heuer sind unter anderem am Start: CRO, OMI, Kwabs, Gentleman, Mark Forster, MC Fitti, Mono & Nikitaman, Popcaan, Megaloh, Megaloh, Martin Jondo, Jamaram, EES und DaJuan.

Das ist aber bei Weitem nicht alles.“Wir laden euch ein auf einen Kurzurlaub in einer anderen Welt!“ So heißt es auf der Internetseite der Veranstalter. Es gibt Kunst, Kultur und das bunte Treiben auf dem Weltbasar mit über 100 Händlern, die Waren vom schwarzen Kontinent sowie aus allen Teilen der Erde anbieten. Es gibt Kunsthandwerk, Trommeln, afrikanische Accessoires, Musik und exotische Düfte.

Traditionelle afro-karibische Kultur findet auf dem Culture-Stage sein Forum. Von afrikanischen Trommelgruppen über Akrobatik bis hin zum nächtlichen Feuertheater-Spektakel – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Entspannung pur findet der Besucher schließlich in der großen Beach-Area. Mit Liegestühlen, Cocktailbar und echten Freilandpalmen ist es ein Ort zum Relaxen

Für die Kinder gibt es eine rund tausend Quadratmeter große eigene Arena. Dort wird ein altersgerechtes Programm geboten. Ein afrikanischer Märchenerzähler tritt auf, es gibt einen Trommelworkshop. Weitere Stichworte sind Kinderschminken, Töpfern, Hüpfburg und vieles mehr. Langeweile ist auf alle Fälle ein Fremdwort.

Ein Viertagesticket kostet 75 Euro, Tickets für einzelne Tage kosten zwischen 29.50 und 35,50 Euro. Kinder bis einschließlich zehn Jahren haben freien Eintritt. Wobei das nicht für den Hauptbühnen-Bereich gilt.

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Hilfe für Westafrika


Hilfe für Westafrika. Diesem Ziel hat sich eine Gruppe von engagierten Menschen aus Baden Württemberg verschrieben. Und einen Verein gleichen Namens gegründet. Im Blick haben sie vor allem die Länder Gambia, Sierre Leone und Senegal.

Was ins Auge fällt – und sich durchaus positiv abhebt von so mancher großen Hilfsorganisation: Hilfe für Westafrika will Projekte fördern, die Hilfe zur Selbsthilfe zum Ziel haben. Das ist der richtige Ansatz – das sollten wir unterstützen! Im Fokus haben die Wohltäter vor allem Kranken- und Waisenhäuser sowie Schulen.

Außerdem vermittelt Hilfe für Westafrika Patenschaften. Nach eigener Aussage haben sie bisher rund 300 Patenschaften für Schüler und Schülerinnen – vor allem in Gambia – vermittelt. Das ist eine gute Sache! Denn für gerade Mal 65 Euro pro Jahr kann einem Schulkind der Unterricht ermöglicht werden. In dem Betrag inbegriffen sind das Schulgeld, zwei Schuluniformen, täglich eine warme Mahlzeit und die medizinische Versorgung. Für ein Kindergartenkind kostet die Unterstützung 85 Euro. Darin ist die ganztägige Versorgung des Kindes enthalten.

Ansonsten unterstützt der Verein Projekte wie das Bohren von Brunnen für Dörfer. Krankenwägen werden nach Afrika geschickt, um die medizinische Versorgung zu verbessern. An der Lamin Daranka School in Gambia hat Hilfe für Westafrika eine Marmeladenproduktion aufgebaut, mit der die Schule selbst Einnahmen generieren kann. Und Menschen eine Ausbildung erhalten. Aktuell gab es Hilfe in Sierra Leone, um die Not wegen der Ebola-Epidemie zu lindern. Der Verein schickte Kleidung, Nahrungsmittel und Hygiene-Mittel in das Land.

Der Verein hat sich außerdem zum Ziel gemacht, die Öffentlichkeit in Deutschland aufzuklären. Durch Lichtbildvorträge wird über die Lage in den Ländern Westafrikas Informiert. Hilfreich ist hier dazu die Internetseite von Hilfe für Westafrika. Denn dort sind Informationen über Westafrika zu finden. Es gibt Aussagen über die Bevölkerung, die Bildung, die Religion, über die Situation der Familien und über die Wirtschaft. Angereichert wird das mit Berichten von Reisen von Vereinsmitgliedern auf den afrikanischen Kontinent.

Der Einsatz des Vereins blieb nicht unbeobachtet. November 2013 war es dann soweit: ES gab den Eine-Welt-Preis der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.

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Ein Forum für Afrika


Immerhin zum 6. Mal findet das AfrikAktiv-Festival statt. Wir sind damit bei unserer Reise durch die Afrikafeste in Tübingen angekommen. Die Veranstaltung findet vom 23. Bis zum 26. Juli statt. Der Fokus steht dabei auf dem Land Kamerun. Im Rahmen des Festivals wird auch ein Wirtschafts- und Bildungsforum organisiert

Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für die Präsentation und Förderung der Künste und Kulturen des afrikanischen Kontinents in ihrer Vielfalt, insbesondere südlich der Sahara. Das Projekt wird organisiert und durchgeführt vom Tübinger Verein AfrikAktiv 

Unmöglich, Afrika noch zu ignorieren! So lautet der Slogan. Das AfrikAktiv-Wirtschafts-Forum findet am 24. Juli in der Festival-Wirtschafts-Arena statt und befasst sich insbesondere mit Wirtschafts- und Investitions-Chancen in Subsahara-Afrika. Auch in diesem Jahr präsentiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfolgsgeschichten von Unternehmen, die aktuell in dieser Weltregion aktiv sind. Bereits zum 4. Mal treffen sich hier Unternehmer, Firmenvertreter und Investoren unterschiedlicher Sektoren.

Das AfrikAktiv Kunst- und Kultur-Festival richtet in jedem Jahr seinen Blick auf ein afrikanisches Land, um so nach und nach umfassende Informationen und Eindrücke über die unterschiedlichen Kulturen und Länder nach Tübingen zu bringen. 2015 ist das Fokusland Kamerun. Das Land birgt zahlreiche paradiesische Plätze und vielversprechende Eigenschaften – der Augenmerk liegt ganz besonders auf den Bereichen  Kunst&Kultur, Gesellschaft&Wirtschaft sowie sozio-kulturelle und ökonomische Entwicklungen, die das Land vollzieht.

Das Familien-Programm ist seit jeher ein Schwerpunkt beim Festival. Es steht unter dem Titel „Stark für die Zukunft!“ und beinhaltet kreative Workshops, Theater&Tanz, interkulturelles Miteinander und noch Vieles mehr. Die Gruppe ADESA will Sonnenschein, Liebe und Kreativität in die Herzen der Kinder und Jugendlichen bringen. Über 3 000 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern haben aktiv am Programm im letzten Jahr teilgenommen. So sagen es die Organisatoren.

Der Kunsthandwerk-Markt hat an allen 4 Festival-Tagen ab 10 Uhr morgens bis in die Abendstunden geöffnet und präsentiert die handgemachten und authentischen Artikel, die die mehr als 80 Teilnehmer aus aller Welt mitgebracht haben. Die Besucher können so Souvenirs kaufen und ein persönliches Stück Afrika mit nach Hause nehmen. Teile der Waren stammen aus fairem Handel oder sind von Frauen in Vereinsgemeinschaften angefertigt worden.

 Das AfrikAktiv-Festival bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, darunter Tanz- und Trommel-Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die AfrikAktiv-Modenschau ist ein weiterer Programmpunkt. macht Spaß und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und positiver Energie. Die Models zeigen wunderbare farbenfrohe Stücke “made in Africa”. Das Festival ist offen für Designer und kreative Künstler, die ihre aktuelle Kollektion und Arbeiten einem begeisterten Publikum präsentieren möchten. Und selbstverständlich gibt es jede Menge afrikanische Musik auf der offenen Bühne.

Der Eintritt kostet täglich fünf Euro. Schüler, Azubis, Studenten, Rentner und Behinderte zahlen drei Euro. Das Kombi-Ticket für alle vier Tage kostet 15 Euro.

 

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Afrika wandert weiter durch die Lande


Der Reigen der Afrikafeste geht weiter. Vom 17. Bis zum 19. Juli ist es in Wassertrüdingen soweit, wenn dort das Afrika-Karibik Fest seine Tore öffnet. Im Mittelpunkt steht dabei die Musik. Außerdem gibt es einen Handwerkermarkt und viele weitere interessante Programmpunkte.

Es sind nicht weniger als 25 Bands, die ihren Auftritt zugesagt haben. Die Veranstalter von Afrika Karibik Team haben bauen zwei Bühnen auf. Somit gibt es auch etwas zu hören, wenn auf der Hauptbühne gerade Umbaupause ist. Außerdem marschieren mehrere Trommelgruppen über das Festivalgelände.

Als ein weiterer Höhepunkt des Afrika Karibik Festes ist der Handwerker- und Künstlermarkt angepriesen. Er kann am Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Außer Kunst gibt es Schmuck, Klamotten und vieles mehr. Außerdem wird Kulinarisches aus Afrika und der Karibik. Während des bunten Markttreibens lädt ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Aktionen und Spaß für die ganze Familie zum Mitmachen ein: Eine Zirkusschule öffnet ihre Pforten. Es gibt Workshops rund um die Musik. Es werden Zöpfe geflochten. Kamele warten auf Reiter.

Das Afrika Karibik Team denkt bei der ganzen Sache nicht nur an sich und die Freude der Festbesucher. Seit beginn spenden die Veranstalter. Aus dem Erlös der Einnahmen werden jedes Jahr gemeinnützige Organisationen unterstützt: In den vergangenen  Jahren waren das die ”Welthungerhilfe e.V.”, die Äthiopenhilfe von Karlheinz Böhm ”Menschen für Menschen” und die Kartei der Not. Des Weiteren gingen Spenden an „Jambozuri“, an den Förderkreis TDCC, an Plan Deutschland, an die Baobab Family e.V., Viva con Agua und an die Aktion Deutschland hilft. Das Dreitagesticket kostet 36 Euro, das Tagesticket deren 24. Kinder unter zwölf Jahren in Begleitung der Eltern müssen nichts bezahlen.



Zur selben Zeit öffnet das Afrika-Karibik-Fest Bayreuth seine Pforten. Festival wird in diesem Jahr noch ein bisschen größer als bisher. Während es eine Bühne auf dem Stadtparkett gibt, auf der tagsüber verschiedene Gruppen auftreten, geht es auf der großen Bühne am Ehrenhof jeden Abend ab 19 Uhr so richtig rund: Samba, Salsa und viele andere Klänge werden zum Mitklatschen und Mittanzen animieren. Neben Professionellen Gruppen werden auch Formationen von Bayreuther Schulen auf der Bühne stehen. Los geht es am 17. Juli ab 17 Uhr.

Afrikanische Lebensfreude bleibt aber beim 9. Afrika-Karibik-Festival nicht auf die Musik begrenzt. Natürlich gibt es wieder einen großen Basar der sich vom Stadtparkett bis zum Sternplatz und in die Kanzleistraße erstrecken wird. Für kulinarische Genüsse sorgen 14 Stände mit Spezialitäten aus allen Regionen Afrikas, die auf dem Stadtparkett platziert sein werden. Hier darf gerne probiert werden…

Im Programm zu finden ist darüber hinaus ein Vortag über den Lebensbaum Baobab und eine Modenschau. Am 19. Juli um 11 Uhr findet auf der Hauptbühne ein Gottesdienst statt. Grundsätzlich gibt es darüber hinaus viele Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Der Eintritt ist wie immer zu allen Veranstaltungen kostenlos. Organisiert wird das Fest wie immer vom Bayreuther Event & Festival e.V. mit Organisator Patrick Martin an der Spitze.

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Afrika kommt nach Stuttgart


Seit 2003 lockt das Afrika-Festival-Stuttgart, immer am 2. Wochenende im Juli, viele Besucher aus dem In- und Ausland in den Stadtteil Heslach. Das Festival ist Begegnungsort für Menschen aller Nationen, ein idealer Ort, um neue Kontakte zu knüpfen oder alte Freundschaften zu pflegen. So ist es vom Trägerverein „Afrikafestival Stuttgart e. V.“ zu erfahren.

Die Veranstalter des Afrika-Festival-Stuttgart versprechen auch für dieses Jahr eine Bühnenshow mit vielen neuen Gesichtern , sondern auch ein breites Spektrum an Künstlern. Da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Außerdem bietet die Veranstaltung im Alten Feuerwehrhaus interessante Lesungen, Vorträge und Workshops an. Erstmalig wird es auch eine Ausstellung dort geben. Ja – und für die Kinder gibt es sogar zwei Theateraufführungen dieses Jahr.

Der Verein lädt ein zu einer sinnlichen Reise durch die Vielfalt afrikanischer Kultur, sei es beim Bummeln über den afrikanischen Markt, beim Probieren kulinarischer Köstlichkeiten, beim Zuschauen, Zuhören oder Tanzen vor der Bühne.

Der Afrikafestival Stuttgart e.V. ist ein eingetragener Verein. Der Verein bekennt sich zur Wahrung der Menschenrechte. Er ist konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden. Der Zweck des Vereins ist ausschließlich, die Kultur Afrikas einem breiten Publikum in Stuttgart und Umgebung näherzubringen. Darüber hinaus soll für Afrikaner und Deutsche ein Rahmen für gemeinsame Feste geschaffen und die menschlichen und kulturellen Beziehungen zu anderen Völkern gefördert und vertieft werden.

Das Programm des Festes ähnelt ein wenig dem des großen Bruders aus Würzburg. Das wundert aber nicht, das ist bei vielen Afrikafesten der Fall. Es gibt also eine Musikbühne, dazu eben Rahmenprogramm (nicht zuletzt für die Kinder) – und selbstverständlich einen Warenmarkt.

Zur Eröffnung am 10. Juli ab 17 Uhr kommt der schwäbische Bundestagsabgeordnete und Chef der Grünen Partei Cem Özdemir. Es gibt danach einen afrikanischen Gottesdienst in der Matthäuskirche. Unter anderem gibt es Workshops zu traditioneller afrikanischer Musik und fürs Tanzen. Auch ein Kindertheater steht auf dem Programm. Auf der Bühne wechseln sich Musik und Tanz- sowie Trommelshows ab.
Am 11. Juli um 15 Uhr gibt es eine Lesung von Anne Chebu. Sie trägt aus ihrem Buch „Anleitung zum Schwarzsein“ vor.

Für das Festival als solches muss kein Eintritt bezahlt werden. Allerdings muss für einzelne Workshops eine Gebühr entrichtet werden.

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Zurück nach Afrika


Derzeit sieht es ja fast so aus, als das die gesamte Jugend Afrikas den Kontinent verlässt. Ein Blick auf die vollen, vollen Flüchtlingsboote für den Küsten Italiens, Griechenlands, Maltas und Zyperns lässt zu keinem anderen Schluss kommen. Viele, viele junge Afrikaner suchen ihr Glück in Europa. Da gibt es jetzt eine Bewegung, die dagegensteuert. Sie nennt sich Sankofa Afrika. Sie ruft dazu auf, dass die besten Köpfe derer mit afrikanischen Wurzeln ihr Können und Wissen der alten Heimat überlassen.

Sankofa Afrika bezeichnet sich selbst im Internet als eine politisch neutrale, nicht auf Profit ausgerichtete Organisation. Sie will Afrikaner, die in der Diaspora leben, und Freunde Afrikas zu einem Netzwerk zusammenspannen.

Sankofa Afrika will denen ein Forum bieten, die nach einer Ausbildung in der westlichen ersten Welt nach Afrika gehen wollen, um dort ihr Wissen und Können für den Kontinent einzusetzen. Die Organisation will ihnen Kontakt zur afrikanischen Wirtschaft ermöglichen. Sie fordert Universitätsabgänger und Fachleute dazu auf, mitzuhelfen, um einen besseren Kontinent aufzubauen.

Die Mitglieder der Gruppe glauben daran, dass Afrika nicht dadurch wachsen kann, immer nur Hilfe der europäischen Staaten anzunehmen. Sondern daran, dass Menschen aus der Diaspora zurückkommen und in Afrika mitarbeiten. In ihren Augen braucht es eine vernünftige Führung in den afrikansichen Ländern. Junge Menschen mit eine Passion für Afrika seien aufgerufen, hier einen Wandel herbeizuführen.

Wer sich hinter Sankofa Afrika verbirgt, macht ein Blick auf die Internetseite der Organisation nicht deutlich. Allerdings scheinen es Menschen aus London mit Wurzeln aus Ghana zu sein. Grundsätzlich sind sie mit ihrem Anliegen sicherlich auf dem richtigen Weg. Konkrete Kontakte zu Firmen und Organisationen zeigt die Seite aber noch nicht vor. Anscheinend ist das Projekt noch in der Startphase. Wer ist unterstützen will, macht aber sicherlich ein gutes Werk.

Wer sich für eine Mitarbeit oder für das konkrete Auswandern nach Afrika interessiert, kann sich mit Namen, Adresse und weiteren Kontaktdaten in eine Liste eintragen. Nur zu! Die Initiatoren des Projekts haben recht: Zu viele Generationen von Afrikanern haben sich in die Fremde aufgemacht und ihr Wissen mitgenommen. Zu wenige von ihnen denken daran, zurückzukehren.

Sankofa ist laut der Organisation ein Wort aus der Akan-Sprach in Ghana und heißt so viel wie „Geh zurück und nimm es“.

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Afrika auf dem Alexanderplatz


Bei unserer Reise durch die Welt der Afrikafeste machen wir heute in Berlin halt. Dort steigt vom 11. Bis zum 14. Juni auf dem Berliner Alexanderplatz das KENAKO-Festival. Auf uns wartet ein großer afrikanischer Markplatz. Auf der Bühne warten afrikanische Künstler. Außerdem dürfen wir uns auf Theateraufführungen, Workshops und Lesungen bekannter afrikanischer Autoren freuen. Im Diskussionszelt bietet sich die Möglichkeit, mit einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt zu treten. 

Gemeinnützige Migrantenorganisationen stellen sich auf der „Messe der Brückenbauer“ den Besuchern vor. Hier sind engagierte Vereine und Personen jederzeit eingeladen mitzumachen. Einer von ihnen wird den KENAKO-Award gewinnen. Denn eine Jury wird entscheiden, welches der vorgestellten Projekt das nachhaltigste ist. 

Heuer gibt es auch eine Premiere – und zwar am 12. Juni. Dann nämlich findet der erste „Africa Day“ im Rahmen des Festivals statt. Botschaften afrikanischer Länder feiern mit, um an die Gründung der Vorgängerorganisation der heutigen Afrikanischen Union im Jahr 1963 zu erinnern. Ab 14 Uhr ist ein interessantes Bühnenprogramm. Mit Künstlern, die eigens für diesen Tag zum Festival anreisen. Botschafter aller 54 afrikanischen Staaten sind auf dem Alexanderplatz anwesend, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. 

Die Musik kommt bei dem Festival sicherlich nicht zu kurz. Mindestens drei Konzerte sind an jedem der Festivaltage zu hören. Mit der Keiga Dance Company kommt eine der führenden zeitgenössischen Tanzgruppen Ostafrikas. Der aus Norddeutschland stammende Christian Bakotessa hat kongolesische Wurzeln. Deutschlandweit bekannt wurde er durch seinen zweiten Platz bei der Fernsehsendung Das Supertalent. Auch ein Kindermusical ist geboten. Die Gruppe „Global New Generation“ bringt verschiedenste Geschichen auf die Bühne. Es geht da um das Schicksal von Flüchtlingen, Minenarbeiten, um die Geschichte der Kolonialzeit. Die Gruppe besteht aus 15 Kindern und Jugenlichen mit afrikanischen Wurzeln. 

Mitorganisiert wird das Festival von den Machern des Afrika Medien Zentrums in Berlin. Es ist in der Großkopfstraßt 6 zu finden. Dort gibt es jede Menge Informationen über Afrika aus Büchern und anderen Medien. Außerdem werden weitere Veranstaltungen rund um Afrika organisiert.

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Die Mutter aller Feste


Es nennt sich zu Recht das Original. Denn es ist die Mutter aller Afrikafeste in Deutschland. Das Africa Festival in Würzburg. Die mittlerweile 27. Auflage findet vom 4. Bis 7. Juni statt. Mit der großen Party am Main begann er, der Reigen der Afrikafeste, der sich mittlerweile jeden Sommer durch ganz Deutschland ausbreitet. 

Die Würzburger haben schon Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass sie das Original veranstalten. Denn viele, viele Organisatoren von Festen andernorts haben die Grundstruktur des Festival-Programmes übernommen. Warum auch nicht: Warum etwa neu erfinden, was sich bewährt. In Würzburg gibt es zwei Musikbühnen. Bei einer ist kein zusätzlicher Eintritt notwendig, dort ist jeden Veranstaltungstag in den Nachmittagsstunden Programm. Dann gibt es die Abendkonzerte, für die jeweils ein eigener Eintritt fällig wird. 

Jedes Jahr gibt es beim Africa Festival in Würzburg einen speziellen Schwerpunkt. Ein Land oder ein Thema steht im Mittelpunkt. Diesmal ist es die Insel Sansibar. Unter anderem gibt es eine Fotoausstellung. Und das Ministerium für Information, Kultur, Tourismus und Sport aus Sansibar stellt das eigene Land vor. 

Außerdem gibt es einen großen Basar mit allem Möglichen rund um den Kontinent. In Kinozelt werden jeden Abend zwei verschiedene Dokumentationen gezeigt. Es gibt ein eigenes Kinderprogramm und mehrere Hilfsorganisationen stellen sich vor. Das muss hier genügen. Das genaue Programm vorzustellen würde den Rahmen hier sprengen. Schaut Euch doch einfach auf der Homepage es Festivals um. 

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Fest für afrikanische Musik und Kultur – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Über 6000 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als zwei Millionen Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. 

Seite vergangenem Jahr existiert die Treuhandstiftung Africa Festival Würzburg. Sie will soziale, kulturelle und caritative Projekte und Einrichtungen in Afrika unter die Arme greifen. Aber auch eine Absicherung für das Fest in Würzburg schaffen. Nach dem Hochwasser vor zwei Jahren stand die Fortführung in Frage. 

Der Eintritt auf das Festivalgelände kostet pro Tag acht Euro. Für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt kostenlos. Eine Familienkarte kostet 25 Euro. Das Festival ist täglich von 10 bis 24 Uhr geöffnet. Wie gesagt, gibt es für die Abendkonzerte gesonderte Eintrittspreise. Der Inhaber von Eintrittskarten dafür braucht dafür keinen Eintritt für das Festivalgelände bezahlen. Veranstaltet wird das Fest seit jeher vom Verein Afro Project.

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Auf einem gemeinsamen Weg


Die Menschen müssen aufeinander zugehen. Gerade in diesen Tagen gilt das, wo doch oftmals Ängste wegen alle vieler Fremden kursieren. Die Afrikaner aus Regensburg gehen da jetzt mit gutem Beispiel voran. Sie gründeten einen Kulturverein, der sich jetzt auch der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Farafina, der Name des neuen Vereins, stammt aus einem afrikanischen Dialekt namens Marambo aus Mali und bedeutet so viel wie Afrika. So ist es von Vorstandsmitglied Abdelmadjid Bouguendourah zu erfahren.

Der neue Verein ist vor allem ein deutsch-afrikanischer Freundschaftsverein, dessen Ziel es ist, Vorurteile abzubauen und die Menschen in der Stadt zueinander zu bringen. So sagen es die Initiatoren. Sie organisierten ein Fest, um sich vorzustellen. Die Gäste bekamen dabei zum Beispiel Djembe-Musik dargeboten.

Die Gründung eines solchen Vereins sei längst überfällig gewesen. Gebe es doch längst viele Gleichgesinnte in Regensburg. So Abdelmadjid Bouguendourah. Es sei einfach an der Zeit gewesen. Alle Gründungsmitglieder leben in Regensburg. Es sind Menschen aus Deutschland, Senegal, Mali, Niger, Togo, Äthiopien, Algerien, Kongo und Zaire

Sogar Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs kam zum Fest. Für ihn war die Vereinsgründung folgerichtig. Leben doch in der Tat viele Afrikaner in seiner Stadt. Regensburg sei eine offene und internationale Stadt. Es sei gut, verschiedene Kulturen kennenzulernen und sich gegenseitig auszutauschen. Wie die anderen Gäste des Festes auch hinerließen der Bürgermeister und die Landtabgeordnete Margit Wild, die schon von der ersten Minute des Vereinsfestes an anwesend war, ihre Handabdrücke auf einer Landkarte Afrikas, zum Zeichen dafür, dass sie hier waren und dass alle Menschen zusammengehören. Die Organisatoren um Abdelmadjid Bouguendourah steckten den Bürgermeister in ein afrikanisches Gewand. Stolz präsentierte der sich damit den anderen Gästen.

Die Gäste waren sich einig, das der neue Verein Farafina einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leiste. Das ist ja auch wirklich nicht von der Hand zu weisen. Wünschen wir den Initiatoren viel Glück und Kraft, ihr Projekt voranzutreiben. Sie wollen es jetzt erst einmal weiter in der Stadt bekannt machen. Beispielsweise durch Besuche in Schulen der Stadt.

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