Wirtschaft

Die Sonne strahlt über Afrika


Es liegt mir fern, mit Posts Werbung für einzelne Firmen zu machen. Ich denke, das habe ich schon öfters gesagt. Wenn aber jemand etwas sinnvolles unternimmt, wäre es dumm, nicht darüber zu reden. Und deshalb rede ich über das Berliner Unternehmen Mobisol. Denn das will Solarenergie in die Privathaushalte in Indien und Afrika bringen. Vor allem in Afrika, wo es mit dem Anschluss ans öffentliche Stromnetz oftmals nicht so weit her ist, tut das gut. Und das Projekt bietet sogar Möglichkeiten für die Nutzer, selbst Geld zu verdienen. Besser geht es nicht.

Thomas Gottschalk  hat das Unternehmen einst gegründet. Es ist  auf Solarprojekte spezialisiert. Gesucht werden Lösungen, um Strom durch regenerative Energien zu  gewinnen. Afrika ist dabei nach Aussage des Unternehmens absolut im Blickfeld. Was wie gesagt gut und auch logisch ist. Dort gibt es viele potentielle Kunden. Nicht zuletzt in Nigeria, wo das staatliche Stromnetz immer wieder zusammenbricht. 

Derzeit ist die Firma in Tansania, Ruanda, Kenia, Nigeria und Indien aktiv. Das Berliner Unternehmen montiert kleine Photovoltaikmodule auf das Dach ihrer Kunden, inklusive Lampen, Fernseher, Handy-Ladestationen und Bügeleisen. Alle angeschlossenen Geräte werden mit Solarstrom betrieben.

Bezahlt wird der Kaufpreis der eingesetzten Photovoltaikmodule in 36 Monatsraten per Mikrofinanzierung, wobei die Abrechnung über „Smart Money“ per Handy erfolgt. So einfach wie möglich also. Richtig so.

Trotzdem ist es in einem Land wie Nigeria gar nicht so einfach, zusätzlich mehrere Euro pro Monat zusammenzubekommen, um die Raten zu bezahlen. Auch hierfür hat der Unternehmer eine Lösung gefunden. Er handelt also durchaus beispielgebend: Die Kunden müssen die Anlagen in Raten unter 20 Euro bezahlen. Allerdings könne eine Handyladestation über zwei Euro pro Tag bringen. Für mich sieht das Ganze fast zu schön aus, um wahr zu sein. Besser kann Hilfe zur Selbsthilfe nicht organisiert sein.

Es ist schön, dass mehrere Medien auch darüber berichten. Unter anderem das Online-Magazin 3D-Grenzenlos.

 

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Digitales Afrika


Mag sein, dass Afrika den einen oder anderen Entwicklungsschritt nicht mitgemacht hat, über den Europa stolz ist. Jedoch in Sachen Breitband, schnelles Internet und soziale Medien gibt es deutliche Fortschritte. Das hat jüngst der Afrika-Korrespondent Jörg Brase dargestellt. Afrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Und diese Dynamik erregt zunehmend das Interesse internationaler Investoren. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents an das digitale Breitbandnetz angeschlossen sein. In Nigeria beispielsweise gehen pro Minute 16 Smartphones über den Ladentisch. Afrika-Korrespondent Jörg Brase zeigte jetzt, welches Potential in dieser digitalen Revolution in Afrika steckt.

Ob die oben genannte Zielsetzung so eintrifft oder nicht. Kenia zeigt, was sich in den kommenden Jahren in Afrika so alles entwickeln könnte. Oft fehlen in Afrika Ärzte. Selbstverständlich gibt es einen guten Grund, warum Ärzte und Sanitäter aus Europa ihren Urlaub opfern, um einige Wochen auf dem afrikanischen Kontinent Menschen zu untersuchen und zu unterstützen. Immerhin: Einfallsreiche Kenianer arbeiten auf ihre Weise, dieses Problem zu lösen. Mit einem Programm, das mittels Handy aktiviert werden kann. Patienten können mit einem Arzt in einer fernen Stadt in Kontakt bleiben. Und sich von ihm eine Diagnose stellen lassen. Das ist sicherlich nicht optimal – aber besser als tagelange Fußmärsche bis zur nächsten Krankenstation. Zumindest erst einmal.

Das Thema Landwirtschaft ist wichtig für den gesamten Kontinent. Und wird das auch in Zukunft bleiben. In Kenia sind Landwirte nicht mehr nur auf die eigene Erfahrung angewiesen. Auch ihnen helfen die Mobiltelefone. Es gibt einen Service, mit dem sich die Bauern Informationen einholen können. Etwa gibt es Tipps über sinnvolle Anbaupflanzen und vieles mehr. Ich glaube schon, dass dies sehr wichtig ist. Denn so entsteht ein Netzwerk – wieder über viele Kilometer hinweg – das den Farmern hilft, auf dem neuesten Stand zu bleiben. Und von positiven Erfahrungen von Berufskollegen zu profitieren.

Der Fernsehbeitrag, auf den dieser Artikel beruht, war unter anderem auf Phönix zu sehen. Er lief innerhalb der Reihe „Mein Ausland“, Titel „Smart Africa“, in dem Auslandskorrespondenten ihre spezielle Sicht auf ihr Einsatzgebiet geben.

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Die Wirtschaft blickt nach Afrika


Seit 1996 versammeln sich Menschen aus allen Bereichen der Wirtschaft in Deutschland und engagieren sich für ein gemeinsames Ziel: Wollen die Öffentlichkeit aufmerksam machen. Aufmerksam auf das wirtschaftliche Potenzial der 14 Länder der Southern African Development Community – kurz SADC. Und sie haben mich dabei selbstredend als Unterstützer an Bord. Von wegen Afrikaner sind nur Bittsteller. Das stimmt eben nicht.

Wir sprechen hier von der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft – der SAFRI. Sie wird getragen vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Bundesverband der Deutschen Industrie, dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen und dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft. Es sind also viele Organisationen an Bord. Was den einen oder anderen sicherlich überrascht. Auch deshalb will ich diese gute Initiative hier vorstellen. Die Träger wollen gemeinsam die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den Ländern Subsahara-Afrikas ein enger machen.

Wobei diese Beziehungen nachhaltig und partnerschaftlich sein sollen. So steht es auf der Internetseite von SAFRI geschrieben. Die Macher wollen darauf aufmerksam machen, dass der afrikanische Kontinent durchaus Chancen bietet. Der Dialog zwischen Deutschland und Afrika soll gefördert werden. Eine Plattform für den Austausch ist im Blick. Es brauche mehr an wirtschaftspolitischen Austausch als bisher

Um mich hier nicht falsch zu verstehen: Sicherlich wird es den beteiligten Firmen vor allem um den eigenen Profit gehen. Sonst wären da keine Unternehmer dahinter. Trotzdem ist es gut, wenn Afrikaner als Partner erkannt werden. Und wenn die Geschäfte gut laufen, haben eben alle etwas davon.

Die Initiative organisiert regelmäßig Veranstaltungen mit afrikanischen Botschaftern, Politikern und Geschäftsleuten. Auf dem Programm stehen auch Wirtschaftskongresse auf afrikanischem Boden. Im Februar geht es dazu nach Kenia.

Die Organisation besteht seit 1996. Sie entstand auf Anregung des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl. Erklärtes Ziel war es, das Interesse der deutschen Außenwirtschaftspolitik auf das südliche Afrika zu lenken, um dieses auf der wirtschaftspolitischen Weltkarte Deutschlands zu positionieren. Und das ist heute wichtiger denn je.

Die eigentliche Gründung fand im Oktober 1998 auf einer Konferenz in Windhuk, Namibia statt. Es entstand auch ein Gründungsdokument: die „Declaration of Windhoek“ Mit Beginn des Jahres 2015 entschieden sich die SAFRI-Träger, ihre Kooperation zu vertiefen und die Regionalinitiative auf alle Länder Subsahara-Afrikas auszuweiten. Den Vorsitz der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft hat derzeit Professor Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen, inne.

 

 

 

 

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Afrika ist eine Reise Wert


Es ist jetzt sicherlich nicht meine Aufgabe, für bestimmte unternehmerische Ideen Werbung zu machen. Allerdings ist das, was Mingleafrica bietet, einfach gut. Und entspricht ganz meiner Geisteshaltung. Afrika so zu zeigen, wie es wirklich ist. Und deshalb stelle ich euch dieses Reiseunternehmen eben doch vor. 

Die Macherinnen versprechen einen Blick hinter die Kulissen – fernab aller gängigen Klischees, die es da geben mag. Sie bieten Studien- und Bildungsreisen. Angesprochen werden dabei Themen wie Politik und Geschichte, Kunst und Kultur, Natur- und Artenschutz, Wirtschaft, Stadtentwicklung und Architektur. Hier einige Beispiele: Zu erleben ist modernes Schauspiel am Nationaltheater Uganda, der Zauber vom Jazz in der kosmopolitischen Metropole Kapstadt. Vorkoloniale Hochkulturen beeindrucken in der Tat. Wer Tierforschern über die Schultern schauen will, der kommt ebenso auf seine kosten. Und auch im Alltag eines südafrikanischen Townships können die Urlauber landen. 

Das Englische To Mingle bedeutet übrigens sich unter die Leute zu mischen. Genau das sei die Idee: Die Macherinnen wollen ausgetrampelte Touristenpfade verlassen, den Menschen vor Ort auf Augenhöhe begegnen und den Facettenreichtum der Reiseländer kennenlernen. Das gehe leider nur in kleinen Reisegruppen von vier bis 12 Personen. Auf die warten dann Vorträge lokaler Experten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, aber auch Zeitzeugengespräche und Kulturveranstaltungen. Bei der Planung dieser Reisen sei es wichtig, dass alle Beteiligten vom Tourismus profitieren. Das sei die Forderung an sich selbst. Deshalb seien in die Vorbereitungen lokalen Partnern fest eingebunden. Es gehe um eine nachhaltige und faire Strategie. 

Die Macherinnen des Projekts wissen wovon sie sprechen. Alle haben sie Lebens- und Berufsjahre auf dem afrikanischen Kontinent hinter sich oder sind Expertinnen in Sachen Tourismus. 

Leider gibt es noch keine Reisen nach Westafrika im Angebot. Was mich traurig stimmt. Bin ich doch ein Fan dieses Teils des Kontinents. Dass sie aber bisher die Reiseziele auf einige wenige Länder (v. a. Südafrika und Uganda) beschränkt haben, spricht nun Mal für die Inhaberinnen dieses Unternehmens. Sie bringen ihre Gäste nur dorthin, wo sie sich auskennen. Wo sie selbst Erfahrungen gesammelt haben. 

Und dann kann ich das auch hinnehmen. Was mir besonders gefällt: Eine der Reisen nach Uganda ist ein Workshop für junge Menschen von 18 bis 25 Jahren. Sie können sich dabei mit Entwicklungspolitik auseinandersetzen, eine fremde Kultur kennenlernen, Experten der UNESCO und anderer Organisationen kennenlernen. So etwas baut Vorurteile ab und bringt dazu ein Plus im Lebenslauf. Das ist einfach nur gut.

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Afrika kommt ganz gewaltig


„Afrika kommt“. Bei dieser Ankündigung werden AfD und Pegida nervös. Unternehmer, die ein wenig nachdenken, bevor sie agieren, freuen sich da eher. Und am Ende haben beide Seiten etwas davon. Menschen, die auf dem afrikanischen Kontinent leben und arbeiten wollen – und ihre deutschen Arbeitgeber auf Zeit.

Um was geht es hier eigentlich? Wird sich jetzt der eine oder andere von Euch fragen.Darum: Mittlerweile sind es knapp hundert Nachwuchskräfte, die seit 2008 an „Afrika kommt!“ teilgenommen haben. 19 führende deutsche Unternehmen gründeten die Initiative. Sie nehmen Stipendiaten auf und möchten sie zu Führungskräften fortbilden.Hinter dem Projekt steht die GIZ – die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Es soll Brücken bauen zwischen der deutschen und der afrikanischen Wirtschaft.

Die Stipendiaten sind Hochschulabsolventen mit ein paar Jahren Berufserfahrung. Sie besuchen vor ihrer Reise nach Europa einen Deutschkurs und vertiefen dann ihre Sprachkenntnisse in Deutschland. Während des einjährigen Aufenthalts in Deutschland besuchen sie mehrere Managementkurse für Führungskräfte. Darin geht es um Themen wie Projekt- und Change-Management oder interkulturelle Kommunikation. Dieses Wissen nutzen sie später in ihrem Heimatland.

Aber auch die deutschen Unternehmen profitieren. Sie gewinnen neue Partner, haben etwas davon, dass die jungen Kräfte Wissen über Kultur und Märkte in Afrika mitbringen.

Auf der anderen Seite können die Firmen neue Partner in Afrika gewinnen. „Die Unternehmen profitieren von dem Wissen und der Erfahrung der Stipendiaten über Kultur und Märkte in Afrika. So trägt die Initiative dazu bei, dass zwischen der deutschen und afrikanischen Wirtschaft weitere Brücken gebaut werden.“

Die Zusammenarbeit geht nach dem Aufenthalt in Deutschland weiter. Nach der Rückkehr in ihre Heimatländer bleiben die Nachwuchsführungskräfte über die Netzwerke der GIZ miteinander in Verbindung. Zudem helfen sie bei der Kandidaten-Auswahl für zukünftige Jahrgänge. Es bewerben sich tausende Afrikaner für das Projekt. Bei diesem Gedanken werden Afd’ler und Pegida-Anhänger wohl noch nervöser. Ich freue mich darüber. Mir macht das Mut.

Mehr über das Projekt gibt es unter anderem auf der Webseite http://www.alumniportal-deutschland.org

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Afrika kann auch Wirtschaft und Technik


Wirtschaft ist jetzt nicht ganz so mein Fall. Ich denke, das habe ich schon einmal wissen lassen. Und trotzdem muss ich mich jetzt wieder auf dieses Feld begeben. Denn jüngst stieß ich auf eine Internetseite. Die für einen, der sich für Wirtschaft interessiert, schon etwas bringt. Und auch dem, der sich für Afrika interessiert.

Der kann dann gleich einmal mit alt bekannten Vorurteilen aufräumen. Afrika sei rückständig – oder so. Ich spreche von afrikonomics. Die Macher der Seite wollen Einblicke geben in die afrikanische Ökonomie. Die Autoren sind allesamt freie Journalisten, Universitätslehrer, Studenten oder Unternehmer. Sie teilen ein Ziel. So sagen sie es zumindest: Sie glauben an das Wachstum von Afrika, das Tag für Tag zu beobachten sei. Das stimmt. Wir müssen nur genau hinsehen.

Gegründet hat diese Internetplattform Dr. Cisse. Er arbeitet zehn Jahre lang an führender Position in der Sparte Bergbau. Er kennt Afrika und den mittleren Osten wie seine Westentasche. Die Plattform gibt es seit vergangenem Jahr.

Auf der Internetseite sind regelmäßig Nachrichten zu folgenden Themenbereichen zu lesen: Wirtschaft, Energie, Bergbau, Immobilien, Börse und Technologie. In den Augen der Initiatoren besonders interessante Meldungen sind groß auf der Startseite zu sehen. Ansonsten gibt es ein Menü, über das die einzelnen Themenbereiche zu erreichen sind. Die Macher der Seiten betonten das eigene journalistische Handwerk. So lehnen sie es ab, reine Pressemitteilungen zu veröffentlichen.

Wer will, kann sich mittels eines Newsletters über Wirtschaft und Technologie in Afrika auf dem Laufenden halten. Positiv fällt auf, dass diese Seiten im Internet absolut nicht überfrachtet sind, was Werbeanzeigen betrifft. Was das Lesen der Nachrichten doch sehr angenehm macht. Wer will, kann über ein Kontaktformular direkt mit den Autoren der Seite Tuchfühlung aufnehmen.

Wie gesagt, ich bin jetzt kein großer Wirtschaftsexperte. Ich werde mich auch in Zukunft nicht sonderlich für Wirtschaft interessieren. Es ist halt nicht mein Gebiet. Jedoch folge ich der Plattform trotzdem auf Twitter. Denn das Projekt hat Aufmerksamkeit auf alle Fälle verdient.

 

 

 

 

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Aus Technik und Wirtschaft Afrikas


Sicherlich gibt es nach wo vor viele, die sich nicht vorstellen mögen, dass Begriffe wie Hightech, Wirtschaft oder Startup-Unternehmen mit Afrika zusammengehen wollen. Weil immer noch viele Menschen so ihre Vorurteile haben. Allerdings tut sich auf diesem Gebiet durchaus etwas. Höchste Zeit, dass ich ein bisschen davon erzähle. Ehrlicherweise ist das ja nicht mein Spezialgebiet. Aber ich werde mich bemühen, auch in der Zukunft das nicht zu vernachlässigen. 

Ein Blick ins Internet hilft weiter. Zum Beispiel auf www.startup356.fr/startups-afrikca/ . Dort gibt es regelmäßig Berichte über sich neu gegründete Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent. Das geschieht in englischer, französischer und spanischer Sprache.  Unternehmer bekommen außerdem die Möglichkeit, ihr Projekt auf der Seite vorzustellen. Allerdings geschieht das nicht kostenlos. Dazu gibt es Tipps für den Start. Zum Beispiel, wie Crowdfunding organisiert werden könnte. 

Außerdem gibt es „The voice of Africa’s ICT Sector“.  So nennt sich eine Internetseite selbst, die Technologienachrichten aus Afrika verbreitet. Vor allem geht es dabei um Telekommunikation, Computer-Fragen und Software-Informationen.  Auch der Sicherheitssektor hat seinen Platz. Den braucht es leider nach wie vor in Afrika. Dazu – und das ist sicherlich interessant – beschäftigt sich ein Teil des Angebots gezielt mit Entwicklungsprojekten. Darüber ist ganz schön viel zu lesen. Das ist gut. 

Links führen den Leser, wenn er das will, auf die Internetseiten von Unternehmen und Firmen aus dem Bereich Technologie, die in Afrika präsent sind. Auch politische Meldungen, die sich mit dem Thema befassen, sind auf der Homepage zu finden. 

Auch ein Blick in den Kurznachrichtendienst Twitter hilft weiter. Da gibt es Africa Tech Startup. Die Macher versprechen  brandneue Nachrichten aus der Technologieszene aus Afrika. Beispielsweise sind dort Neuigkeiten über Spiele für Mobiltelefone zu erfahren. Aber auch Hinweise auf neue Newsapps verschiedener  Medien.

Ähnlich operieren die Macher von Africa Fintech. Zur Sicherheit die Erklärung des Begriffs. Fintech ist eine Abkürzung und bedeutet ausgesprochen auf Deutsch Finanztechnologie. Das Wort ist ein Sammelbegriff für moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleister.

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Eine Stiftung für Afrika


Gerade uns Deutschen hilft es, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Da kommt uns die Deutsche Afrika Stiftung gerade Recht. Setzt sie sich doch über 35 Jahre für die Förderung der deutsch-afrikanischen Beziehungen im Sinne einer friedlichen Zusammenarbeit und Völkerverständigung ein. Derzeit besteht der Verein – das ist die Organisationsform – aus e rund 120 Mitgliedern. Sie arbeiten daran, die Beziehungen zwischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem afrikanischen Kontinent zu festigen.

Die Stiftung versteht sich als Dialogpartnern für deutsche und afrikanische Personen aus Industrie und Wirtschaft, der Politik, der Zivilgesellschaft, den Medien und den Religionsgemeinschaften. Außerdem kümmert sich der Verein um afrikanische Gäste in Deutschland und um das diplomatische Corps. Ziel sei es, einen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung zu leisten und die Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit den Staaten und Institutionen des afrikanischen Kontinents zu verbessern. Ein weiteres Anliegen der Stiftung ist es, das Verständnis der Deutschen für die Vielfalt Afrikas zu stärken. Ein Schwerpunkt der Deutschen Afrika Stiftung ist dabei, Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Seminare, Clubabende und so weiter zu auf die Beine zu stellen.

Einmal im Jahr vergibt die Stiftung den Deutschen Afrika-Preis. Die Staaten aus Afrika seien oftmals nicht im Blickfeld der Öffentlichkeit. Das war nach eigener Aussage der Auslöser. Geehrt werden herausragende afrikanische Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Frieden, Menschenrechte, Kunst und Kultur, Wirtschaftsförderung und soziale Belange einsetzten. Erstmals wurde der Preis 1993 vergeben. Die bisherigen Preisträger stammen aus 14 verschiedenen Ländern. Im Oktober 2014 erhielt Drd. Abdel Kader Haidara den Preis. Er ist der Leiter der Mamma Haidara Memorial Library, einem der bedeutendsten Archive Malis. Gedankt wurde ihm damit für seinen Einsatz für die antiken Handschriften Timbuktus. 

Ein besonderes Schmankerl – um es einmal so zu nennen – auf der Internetseite der Stiftung ist der Pressespiegel. Hier sind regelmäßig Nachrichten aus Afrika aufgelistet. Artikel aus verschiedenen Medien zum Thema sind dort gesammelt. Gerade für einen wie mich, der so etwas in der täglichen Berichterstattung vieler Zeitungen und Zeitschriften vermisst, ist das eine erfreuliche Sache. Grund genug, die Deutsche Afrika Stiftung öfters zu besuchen.

Außerdem gibt Organisation eine Schriftenreihe heraus. Sie beschäftigt sich ebenso mit dem Verhältnis von Deutschland und Afrika aus verschiedenen thematischen Richtungen. Sitz der Deutschen Afrika Stiftung ist die Bundeshauptstadt Berlin.

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Mit Afrika Geld verdienen


Werden Sie aktiv im Chancenkontinent Afrika! Hallo – das ist doch einmal ein Satz. Ganz nach meinem Geschmack! Endlich einmal jemand aus Europa, der nicht gleich an Katastrophen denkt, wenn der das Wort Afrika hört. OK – ganz so schlimm ist es nicht. Da gibt es schon den Einen oder Anderen, der beide Begriffe nicht sofort verbindet. 

Unternehmer aus Deutschland gehören dazu. Denn der Satz prangt ganz oben auf der Internetseite des Afrikavereins der deutschen Wirtschaft. Dessen Mitglieder glauben daran, dass sie in Afrika gutes Geld verdienen können. Warum denn auch nicht! Wo sonst – wenn nicht dort – könnte deutliches Wachstum entstehen. 

Und so muss ich mich jetzt mit Wirtschaft auseinandersetzen. Ein Gebiet, das mir so gar nicht liegt. Wenn es so wäre, hätte ich ja Betriebswirtschaft studiert, säße jetzt in einem schönen Büro, würde jede Menge Geld verdienen… Halt: Ich schweife schon wieder ab. 

Sicher: Jetzt könnten wir denken. Schon wieder die Europäer. Schon wieder versuchen sie, in Afrika Geld zu machen. Nein – diesmal ist es im Gegensatz zur Kolonialzeit richtig: Deutsche Unternehmen investieren auf dem Kontinent und geben so auch den Menschen dort eine Chance. 

Den Verein gibt es schon seit den 30er Jahren.  Er gründete sich in Hamburg. Was jetzt nicht überraschen sollte. Die Stadt mit engen Banden zum weiten Meer war dafür selbstverständlich wie geschaffen. Dort gab es Händler, die fremde Länder und Kontinente im Auge hatten. In der Zeit, in der viele afrikanische Staaten unabhängig wurden, war es nicht zuletzt der Verein, der Kontakte knüpfte und Anlaufstelle für Afrikaner in Europa war. 

Der Verein informiert über Länder und Märkte in Afrika, stellt Kontakte her und vertritt die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland. Aktuell zählt er  rund 600 Mitglieder, was eine stolze Zahl ist.  Er rühmt sich dafür, mittlerweile ein dichtes Netzwerk an Kontakten auf dem gesamten Kontinent zu haben. 

Und so finden sich im Internet unter www.afrikaverein.de jede Menge Informationen und Dienstleistungen für Unternehmer. Es gibt grundsätzliche Beratungen für Firmen, die planen, in Afrika tätig zu werden. Der Verein organisiert Unternehmer-Reisen auf den Kontinent und stellt Informationsveranstaltungen weit über das Themengebiet Wirtschaft hinaus auf die Beine. Es gibt Informationen über Messen in und über Afrika. 

Auf der Homepage finden sich darüber hinaus Nachrichten aus Afrika. In erster Linie selbstverständlich aus der Wirtschaft – aber nicht nur von dort. Für die Mitglieder gibt es regelmäßige Newsletter und grundsätzlich zahlreiche Publikationen zu verschiedenen Bereichen afrikanischer Wirtschaft. 

Es ist gut zu wissen, dass große Teile der deutschen Wirtschaft versuchen, ein realistisches Bild Afrikas zu zeichnen. Mich haben die Initiatoren auf alle Fälle als Mitstreiter im Boot.

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