Beiträge mit dem Schlagwort: Afrikafestival

Afrikanische Stimmung in Hamburg


Es war bisher ein toller afrikanischer Sommer. Das ist jetzt nicht mit Augenzwinkern gemeint wegen der Saharahitze der vergangenen Wochen. Nein – in allen vier Himmelsrichtungen fanden wunderbare, farbenfrohe Afrikafeste statt. Am kommenden Wochenende ist wieder der Norden drann. Traditionell dürfen sich die Gäste beim Afrikafestival Hamburg am letzten Wochenende im August 2015 in der Ottenser Hauptstraße einfinden, um gemeinsam ein fröhliches Wochenende zu verbringen. Auf zum Alafia-Altona-Open-Air-Festival.

Die Veranstaltung geht ins 13. Jahr. Und wieder werden neue und interessante Künstler präsentiert. So vermelden es zumindest die Organisatoren. Und die müssen es ja wissen. Das Fest ist zu folgenden Zeiten geöffnet: 28. August, 15 bis 23 Uhr, 29. August 12 bis 23 Uhr, 29. August 14 bis 18 Uhr und 30. August von 12 bis 19 Uhr. Eintritt wird keiner verlangt.
Das Afrikafestival-Hamburg wird vom Verein Alafia veranstaltet. Das heißt nicht, dass die bisherige Professionalität, die die Tanzquelle GbR und die Agentur-Alafia auszeichnete, verloren ist. Nein: als Privatpersonen sind sie Mitglieder im Verein Alafia. Das Organisationsteam – und das spiegelt auch unsere Idee vom Festival wider – setzt sich zusammen aus Afrikanern und Deutschen, Frauen und Männern. Es sind Menschen, die in Hamburg leben und somit auch die Vielfalt der Bürgerschaft spiegeln.

Das Festival findet inmitten einer Einkaufsstraße statt. Es liegt am Hauptausgang des großen Verkehrsknotenpunt in Hamburg, Bundesbahn, S-Bahn und Zentralbusbahnhof. Hamburg Altona ist sowohl ein arrivierter Stadtteil als auch einer mit einem sehr offenen Charakter. Die Besucherzahl des Festes ist nach den Worten der Veranstalter von Jahr zu Jahr angestiegen. Es gibt den traditionellen großen afrikanischen Basar am Bahnhof Altona, der circa 50.000 Besucher anzieht und von einem abwechslungsreichen Musikprogramm umrahmt wird. Er befindet sich in einer der Haupteinkaufsstraßen Hamburgs. Der große bunte Basar mit circa 40 Ständen zum Schoppen, Schlemmen – mit Gerichten aus Ghana, Senegal, Südafrika, Nordafrika, Eritrea und der Karibik -, Informieren – viele Initiativen präsentieren ihre Projekte – und Entdecken erwartet die Gäste.

Es besteht die in Norddeutschland seltene Gelegenheit, sehr umfassend originales Kunsthandwerk, authentische Musikinstrumente, Möbel, Küchenartikel, Mode und Informationen aus vielen Ländern Afrikas zu probieren und erleben – gegebenenfalls auch zu erwerben. So sagt es Alafia.

Der diesjähriger Schwerpunkt liegt auf afrikanischen Ökosystemen und ganz besonders auf den afrikanischen Elefanten. Das Elefantenjahr von Alafia begann mit der Ernennung des Elefanten zum Tier des Monats auf der Kinderseite Abenteuer Regenwald des Vereins. Es gab dazu einige Aktionen: einen stillen Protest gegen Elfenbeinhandel vor dem Chinesischen Konsulat in Hamburg, mehreren Unterschriftenaktionen. Dieses Jahr sind außerdem noch mehrere Schulbesuche und ein großer Elefantenmarsch im Oktober geplant. Außerdem unterstützt der Verein den Aufbau einer Elefantenwaisenrettungsstation in Tansania.

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Afrikanische Stimmung in Darmstadt und Deggendorf


Der Reigen der Afrikafest geht weiter: Am 22. August sind die Freunde des farbenfrohen – und nicht etwa schwarzen – Kontinents nach Darmstadt geladen. Dort steigt das mittlerweile dritte Afrikafest. Im Zentrum stehen dabei in Darmstadt mehrere Hilfsprojekte, die auf der Bühne auch vorgestellt werden. Außerdem präsentieren sie sich mit Ständen. Außerdem gibt es Verkaufsstände und ein passendes gastronomisches Angebot. Die Musik machen: die Trommelgruppen Vagabundos und Kaloyen, The Sunshineband & Tom und Dub Division aus Hamburg. Der gesamte Gewinn des Festes geht dieses Jahr an den Verein Eritrea Hilfswerk in Deutschland. Diese Initiative steht besonders im Mittelpunkt und erhält auf der Bühne um 17.30 Uhr besondere Aufmerksamkeit.

Die Organisatoren freuen sich besonders über die Zusage der Formation „Dub Division“. Die traditionelle Roots Reggae Band aus Hamburg beherrscht es nach wie vor ihren eigenen Sound zu präsentieren. Abseits eintöniger Standards ergänzen sich die kulturellen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder zu einem Hörgenuss der Extraklasse. Vier Künstler mit verschiedenen Wurzeln bilden ein rollendes Fundament aus Bass und Drum, gewürzt mit abwechslungsreichen Melodien und mitreißenden Rhythmen.

Organisiert wird der farbenfrohe Event vom Verein Lebendiger Kantplatz. Eben dort findet das Afrikafest Darmstadt auch statt. Die Initiatoren wollen ihr Heimatviertel mit interessanten Veranstaltungen beleben. Das sie da an Afrika nicht vorbeikommen, ist eine klare Sache.

Außer den interessanten Infos zu den Hilfsprojekten und der tollen Musik gibt es da noch folgendes: Am Abend findet eine Feuer-Stocktanz-Performance statt. Es gibt einen Tan- und einen Trommelworkshop. Gezeigt wird eine traditionelle Kaffeezeremonie aus Afrika.

Die kleinen Gäste kommen selbstverständlich zu ihrem Recht: Das Kinderprogramm startet um 13 Uhr. Die Gesichter der Kleinen werden geschminkt. Auch für sie gibt es erste Einblicke in afrikanische Tänze und Trommelmusik. Ein Märchenerzähler tritt auf. Außerdem gibt es Ska und Reggae-Klänge.

Afrikanisch geht es eine Woche später dann im bayerischen Deggendorf zu. Und zwar vom 28. Bis zum 30. August. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2014 soll es laut Veranstalter heuer beim Kapuzinerstadl gleich drei Tage rund gehen. Verantwortlich zeichnet eine Gruppe Enthusiasten um Joseph Mulume. Am 28. August öffnet das Fest um 15 Uhr, an den restlichen Tagen bereits um 11 Uhr. Bis in die Abendstunden ist dann ein buntes Programm geboten.

Der Basar wartet ganztägig auf die Besucher. Der Gaumen darf sich auf viele afrikanische Gerichte freuen. Musikalisch gibt es Trommelklänge, Breake-Dance – auch afrikanische Tänze sind zu sehen. Den Abschluss am 30. August machen Cospelklänge. Außerdem gibt es eine Modenschau. Beim Kinderprogramm warten Basteln, Spiele, Haare Flechten und ein Trommelworkshop auf die Kleinen.
Also, nichts wie hin nach Darmstadt und Deggendorf. Und das beste ist: Der Eintritt kostet in beiden Fällen nichts!

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Ein Forum für Afrika


Immerhin zum 6. Mal findet das AfrikAktiv-Festival statt. Wir sind damit bei unserer Reise durch die Afrikafeste in Tübingen angekommen. Die Veranstaltung findet vom 23. Bis zum 26. Juli statt. Der Fokus steht dabei auf dem Land Kamerun. Im Rahmen des Festivals wird auch ein Wirtschafts- und Bildungsforum organisiert

Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für die Präsentation und Förderung der Künste und Kulturen des afrikanischen Kontinents in ihrer Vielfalt, insbesondere südlich der Sahara. Das Projekt wird organisiert und durchgeführt vom Tübinger Verein AfrikAktiv 

Unmöglich, Afrika noch zu ignorieren! So lautet der Slogan. Das AfrikAktiv-Wirtschafts-Forum findet am 24. Juli in der Festival-Wirtschafts-Arena statt und befasst sich insbesondere mit Wirtschafts- und Investitions-Chancen in Subsahara-Afrika. Auch in diesem Jahr präsentiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfolgsgeschichten von Unternehmen, die aktuell in dieser Weltregion aktiv sind. Bereits zum 4. Mal treffen sich hier Unternehmer, Firmenvertreter und Investoren unterschiedlicher Sektoren.

Das AfrikAktiv Kunst- und Kultur-Festival richtet in jedem Jahr seinen Blick auf ein afrikanisches Land, um so nach und nach umfassende Informationen und Eindrücke über die unterschiedlichen Kulturen und Länder nach Tübingen zu bringen. 2015 ist das Fokusland Kamerun. Das Land birgt zahlreiche paradiesische Plätze und vielversprechende Eigenschaften – der Augenmerk liegt ganz besonders auf den Bereichen  Kunst&Kultur, Gesellschaft&Wirtschaft sowie sozio-kulturelle und ökonomische Entwicklungen, die das Land vollzieht.

Das Familien-Programm ist seit jeher ein Schwerpunkt beim Festival. Es steht unter dem Titel „Stark für die Zukunft!“ und beinhaltet kreative Workshops, Theater&Tanz, interkulturelles Miteinander und noch Vieles mehr. Die Gruppe ADESA will Sonnenschein, Liebe und Kreativität in die Herzen der Kinder und Jugendlichen bringen. Über 3 000 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern haben aktiv am Programm im letzten Jahr teilgenommen. So sagen es die Organisatoren.

Der Kunsthandwerk-Markt hat an allen 4 Festival-Tagen ab 10 Uhr morgens bis in die Abendstunden geöffnet und präsentiert die handgemachten und authentischen Artikel, die die mehr als 80 Teilnehmer aus aller Welt mitgebracht haben. Die Besucher können so Souvenirs kaufen und ein persönliches Stück Afrika mit nach Hause nehmen. Teile der Waren stammen aus fairem Handel oder sind von Frauen in Vereinsgemeinschaften angefertigt worden.

 Das AfrikAktiv-Festival bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, darunter Tanz- und Trommel-Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die AfrikAktiv-Modenschau ist ein weiterer Programmpunkt. macht Spaß und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und positiver Energie. Die Models zeigen wunderbare farbenfrohe Stücke “made in Africa”. Das Festival ist offen für Designer und kreative Künstler, die ihre aktuelle Kollektion und Arbeiten einem begeisterten Publikum präsentieren möchten. Und selbstverständlich gibt es jede Menge afrikanische Musik auf der offenen Bühne.

Der Eintritt kostet täglich fünf Euro. Schüler, Azubis, Studenten, Rentner und Behinderte zahlen drei Euro. Das Kombi-Ticket für alle vier Tage kostet 15 Euro.

 

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Afrika wandert weiter durch die Lande


Der Reigen der Afrikafeste geht weiter. Vom 17. Bis zum 19. Juli ist es in Wassertrüdingen soweit, wenn dort das Afrika-Karibik Fest seine Tore öffnet. Im Mittelpunkt steht dabei die Musik. Außerdem gibt es einen Handwerkermarkt und viele weitere interessante Programmpunkte.

Es sind nicht weniger als 25 Bands, die ihren Auftritt zugesagt haben. Die Veranstalter von Afrika Karibik Team haben bauen zwei Bühnen auf. Somit gibt es auch etwas zu hören, wenn auf der Hauptbühne gerade Umbaupause ist. Außerdem marschieren mehrere Trommelgruppen über das Festivalgelände.

Als ein weiterer Höhepunkt des Afrika Karibik Festes ist der Handwerker- und Künstlermarkt angepriesen. Er kann am Sonntag von 11 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Außer Kunst gibt es Schmuck, Klamotten und vieles mehr. Außerdem wird Kulinarisches aus Afrika und der Karibik. Während des bunten Markttreibens lädt ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Aktionen und Spaß für die ganze Familie zum Mitmachen ein: Eine Zirkusschule öffnet ihre Pforten. Es gibt Workshops rund um die Musik. Es werden Zöpfe geflochten. Kamele warten auf Reiter.

Das Afrika Karibik Team denkt bei der ganzen Sache nicht nur an sich und die Freude der Festbesucher. Seit beginn spenden die Veranstalter. Aus dem Erlös der Einnahmen werden jedes Jahr gemeinnützige Organisationen unterstützt: In den vergangenen  Jahren waren das die ”Welthungerhilfe e.V.”, die Äthiopenhilfe von Karlheinz Böhm ”Menschen für Menschen” und die Kartei der Not. Des Weiteren gingen Spenden an „Jambozuri“, an den Förderkreis TDCC, an Plan Deutschland, an die Baobab Family e.V., Viva con Agua und an die Aktion Deutschland hilft. Das Dreitagesticket kostet 36 Euro, das Tagesticket deren 24. Kinder unter zwölf Jahren in Begleitung der Eltern müssen nichts bezahlen.



Zur selben Zeit öffnet das Afrika-Karibik-Fest Bayreuth seine Pforten. Festival wird in diesem Jahr noch ein bisschen größer als bisher. Während es eine Bühne auf dem Stadtparkett gibt, auf der tagsüber verschiedene Gruppen auftreten, geht es auf der großen Bühne am Ehrenhof jeden Abend ab 19 Uhr so richtig rund: Samba, Salsa und viele andere Klänge werden zum Mitklatschen und Mittanzen animieren. Neben Professionellen Gruppen werden auch Formationen von Bayreuther Schulen auf der Bühne stehen. Los geht es am 17. Juli ab 17 Uhr.

Afrikanische Lebensfreude bleibt aber beim 9. Afrika-Karibik-Festival nicht auf die Musik begrenzt. Natürlich gibt es wieder einen großen Basar der sich vom Stadtparkett bis zum Sternplatz und in die Kanzleistraße erstrecken wird. Für kulinarische Genüsse sorgen 14 Stände mit Spezialitäten aus allen Regionen Afrikas, die auf dem Stadtparkett platziert sein werden. Hier darf gerne probiert werden…

Im Programm zu finden ist darüber hinaus ein Vortag über den Lebensbaum Baobab und eine Modenschau. Am 19. Juli um 11 Uhr findet auf der Hauptbühne ein Gottesdienst statt. Grundsätzlich gibt es darüber hinaus viele Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene. Der Eintritt ist wie immer zu allen Veranstaltungen kostenlos. Organisiert wird das Fest wie immer vom Bayreuther Event & Festival e.V. mit Organisator Patrick Martin an der Spitze.

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Afrika kommt nach Stuttgart


Seit 2003 lockt das Afrika-Festival-Stuttgart, immer am 2. Wochenende im Juli, viele Besucher aus dem In- und Ausland in den Stadtteil Heslach. Das Festival ist Begegnungsort für Menschen aller Nationen, ein idealer Ort, um neue Kontakte zu knüpfen oder alte Freundschaften zu pflegen. So ist es vom Trägerverein „Afrikafestival Stuttgart e. V.“ zu erfahren.

Die Veranstalter des Afrika-Festival-Stuttgart versprechen auch für dieses Jahr eine Bühnenshow mit vielen neuen Gesichtern , sondern auch ein breites Spektrum an Künstlern. Da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Außerdem bietet die Veranstaltung im Alten Feuerwehrhaus interessante Lesungen, Vorträge und Workshops an. Erstmalig wird es auch eine Ausstellung dort geben. Ja – und für die Kinder gibt es sogar zwei Theateraufführungen dieses Jahr.

Der Verein lädt ein zu einer sinnlichen Reise durch die Vielfalt afrikanischer Kultur, sei es beim Bummeln über den afrikanischen Markt, beim Probieren kulinarischer Köstlichkeiten, beim Zuschauen, Zuhören oder Tanzen vor der Bühne.

Der Afrikafestival Stuttgart e.V. ist ein eingetragener Verein. Der Verein bekennt sich zur Wahrung der Menschenrechte. Er ist konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden. Der Zweck des Vereins ist ausschließlich, die Kultur Afrikas einem breiten Publikum in Stuttgart und Umgebung näherzubringen. Darüber hinaus soll für Afrikaner und Deutsche ein Rahmen für gemeinsame Feste geschaffen und die menschlichen und kulturellen Beziehungen zu anderen Völkern gefördert und vertieft werden.

Das Programm des Festes ähnelt ein wenig dem des großen Bruders aus Würzburg. Das wundert aber nicht, das ist bei vielen Afrikafesten der Fall. Es gibt also eine Musikbühne, dazu eben Rahmenprogramm (nicht zuletzt für die Kinder) – und selbstverständlich einen Warenmarkt.

Zur Eröffnung am 10. Juli ab 17 Uhr kommt der schwäbische Bundestagsabgeordnete und Chef der Grünen Partei Cem Özdemir. Es gibt danach einen afrikanischen Gottesdienst in der Matthäuskirche. Unter anderem gibt es Workshops zu traditioneller afrikanischer Musik und fürs Tanzen. Auch ein Kindertheater steht auf dem Programm. Auf der Bühne wechseln sich Musik und Tanz- sowie Trommelshows ab.
Am 11. Juli um 15 Uhr gibt es eine Lesung von Anne Chebu. Sie trägt aus ihrem Buch „Anleitung zum Schwarzsein“ vor.

Für das Festival als solches muss kein Eintritt bezahlt werden. Allerdings muss für einzelne Workshops eine Gebühr entrichtet werden.

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25 Jahre Afrika in Winterthur


Das Afro-Pfingst-Festival in Winterthur feiert heuer sein 25-jähriges Jubiläum. Es gehört damit zu den ältesten Afrikafestivals im deutschsprachigen Raum. Vom 19. Bis zum 27. Mai finden an verschiedenen Standorten in der Stadt zahlreiche Veranstaltungen statt: Konzerte, Filme, Vorführungen verschiedener Art, ein Markt und vieles mehr.

Zur Kernzeit (von 21. Bis 23 . Mai) gibt es gleich drei Märkte mit verschiedener Ausrichtung: Neben dem typischen Afrikamarkt gibt es einen Welt-Basar unter dem Motto Einmal rund um die Welt. Außerdem noch einen Markt mit der Ausrichtung Fair-Trade. Auf der Bühne auf dem Kirchplatz zeigen, Trommler, Tänzer, Artisten und Sänger ihr Können. Ein bunter Mix von Künstlern aus aller Welt ist versprochen. Darüber hinaus gibt es an allen Tagen mehrere Abendkonzerte – sowohl im Saal als auch Open Air.

Mitmachen ist angesagt, so gibt es zahlreiche Workshops zum Thema Trommeln und Tanz. In einem kleinen Märchen- und Informationsprogramm gibt es Wissenswertes über die Insel Madagaskar. Auf die Kinder warten darüber hinaus noch weitere Märchen. Das Kamel Reiten wird sicherlich zu einem Höhepunkt für die kleinen Gäste. In einem Vortragsprogramm gehen die Veranstalter der Schweizer kolonialen Vergangenheit auf den Grund. Eine Ausstellung widmet sich darüber hinaus dem Thema Sklaverei und Kolonialismus.

Als Abschluss des Festivals gibt es im Nord-Süd-Haus eine Dokumentarfilm über das Leben in einem südafrikanischen Township. Anschließend beantwortet Regisseurin Irene Loebell Fragen der Besucher. Es sei gesagt, dass hiermit lange nicht alle einzelnen Veranstaltungen aufgeführt sind. Da müsst Ihr einfach die Internetseite der Veranstalter genau unter die Lupe nehmen.

Die Geschichte des Festes skizzieren die Veranstalter in ihrem Internetauftritt auf folgende Weise: Es war eine Handvoll Kulturinteressierter, die sich 1990 in Zürich traf. Die Veranstaltung nannte sich Afro-Pfingsten, angeboten wurden Kurse in Tanz und Perkussion, eine Band aus Senegal spielte traditionelle Musik. Keiner der Anwesenden ahnte damals, dass das Pflänzchen aus dem Gewölbe des Zürcher Jugendkulturhauses hinaus wuchs, nach Winterthur übersiedelte und dort in den nächsten zwei Jahrzehnten zum größten Multikulti-Fest der Schweiz aufblühen würde. Bereits bei der dritten Austragung kamen zu den Kursen und Konzerten ein erster Markt, Ausstellungen und eine Podiumsdiskussion hinzu. Im Laufe der Jahre wurden aus dem einen Markt drei, aus der begrenzten Kursauswahl wurde ein Angebot an rund 40 Workshops, aus den einzelnen Liveauftritten ein dreitägiges Konzertprogramm mit namhaften World-Music-Künstlern.

Und: Aus der handvoll Kulturinteressierten wurden knapp 70 000 Besucher pro Jahr. Trotz Wachstum, eines hat sich nicht verändert: Die Idee, die hinter dem Festival steckt. Afro-Pfingsten will dem facettenreichen afrikanischen Kontinent und allen Kulturströmungen, die ihre Wurzeln in Afrika haben, Gehör verschaffen.

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Die Stimmung steigt von Trommelschlag zu Trommelschlag


Langsam steigen die Temperaturen wieder. Der Frühling liegt in der Luft. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht. Ich bin ganz froh, dass der Winter hinter uns liegt. Mit dem Frühling und dem Sommer kündigen sich wieder farbenfrohe Jahreszeiten an. Das liegt aber nicht nur an blühenden Blumen, dem blauen Himmel und der strahlenden Sonne. 

Nein, es beginnt die Zeit der Afrikafeste. Afrikanische Kultur, Musik und Gaumenfreuden stehen im Mittelpunkt. Denn mittlerweile finden in ganz Deutschland qualitativ hochwertige Veranstaltungen statt. Wir können die Farben und den Duft Afrikas genießen, ohne große Reisen auf uns zu nehmen. Ich werde Euch in den kommenden Wochen auf dem Laufenden halten, was so alles abgeht. 

Trommelklänge machen den Anfang. In Würzburg steigt schon morgen das internationale Benefiz Trommel Fest. Im Felix-Fechenbach Haus kommen verschiedenste Gruppen zusammen.

Die Grooves werden von Afrika mit seinen traditionellen Rhythmen, über Europa mit Stomp, Brasilien mit Samba, Japan mit Taiko bis nach Indien mit Tabla reichen. Im Vordergrund steht der Spaß an Musik und Tanz, es dürfen auch diejenigen vorspielen, die noch nicht perfekt sind. Die bereits sechste Auflage wird vom Verein Mbonda Lokito Kongo/Kinshasa organsiert. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem vereinseigene Schulprojekt, der „Groupe Scolaire Vabatu Ngoma“ in Kinshasa zu Gute. Kenner der Szene wissen: Wir werden noch einmal zum Feiern nach Würzburg kommen. Dazu aber mehr an anderer Stelle. 

Eine Woche später, am 28. März, steigt im Eine-Welt-Haus in der Schwanthaler Straße in München die mittlerweile 25. Djembenacht. Wer es nicht weiß: Djembe ist der Fachbegriff für eine typisch westafrikanische Trommel. Mit von der Partie sind die Trommelkids vom Roten Tor aus Augsburg. Die acht- bis zehnjährigen Buben und Mädchen trommeln seit rund zwei Jahren. Und sie haben schon einige Auftritte hinter sich. Zu hören ist außerdem die AG Percussion des Michaeli-Gymnasiums München. Ihre Stücke stammen sowohl aus Westafrika als auch aus Südamerika. Neben der Djembe sind weiter Rhythmusinstrumente im Einsatz.

Hauptattraktion ist aber der Auftritt von Mansa Camio und seiner Gruppe Dialamadia aus Regensburg. Sie haben sich der typischen Malinke- Musik verschrieben und stehen in der Tradition der dörflichen Musik Westafrikas. Organsiert wird die Veranstaltung von Rainer Arold – selbst ein Könner an der Djembe.

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