Monatsarchiv: November 2014

Hand in Hand


Was jetzt kommt, klingt wie ein Märchen – oder zumindest wie eine schnulzige Geschichte: Hanns Peter Kirchmann reist eines Tages mit seiner Gattin nach Westafrika. Er will ihr zeigen, was er in einem früheren Leben als Mitarbeiter internationaler Organisationen so alles getrieben hat. Mittlerweile ist er längst Inhaber einer Planungsfirma im Hopfenland Hallertau. Eines Tages treffen die beiden unter der sengenden Sonne in Burkina Faso eine Ordensschwester. Die Drei kommen ins Gespräch. Die Gottesfrau leitet ein Krankenhaus, das arg heruntergekommen ist. Dort fehlt es an wichtigem medizinischen Gerät.

Das ist die Geburtsstunde der Kirchmann-Stiftung. Felicitas und Hanns Peter Kirchmann gründen die Stiftung „Main dans la Main.“. Wer jetzt Französisch kann, ist klar im Vorteil. Was jetzt ein dummer Spruch ist, denn ich kann es selber nicht. Der Satz heißt auf Deutsch „Hand in Hand“. Denn genau so geht die Geschichte weiter. Afrikaner und Deutsche machen sich gemeinsam auf den Weg. Und einige Jahre später wird in Sabou in Burkina Faso eine praktisch neue Krankenstation eröffnet. Es ist sogar eine Geburtsstation im entstehen. Sie soll im Frühjahr 2015 eingeweiht werden.

Das ganze ist also eine Erfolgsgeschichte. Die weiter geht. Denn die beiden Kirchmanns knüpfen bei einer weiteren Reise im Grenzgebiet zwischen Nigeria und Kamerun weitere Kontakte. Unterstützen seither eine Schule dort.

Vor allem schaffen es die beiden aber, in Bayern immer wieder Mitstreiter zu finden. Viele kulturelle Veranstaltungen dienen seit einigen Jahren dazu, Spenden zu sammeln. Kirchmann schafft es sogar, das Künstler aus Burkina Faso ein Visum für Deutschland bekommen. Sie treten hier auf, berichten über das Leben in Afrika und nehmen Hilfsgelder mit zurück nach Afrika.

Die Aktion ist ein gutes Beispiel, wie Spenden direkt und ohne Umwege helfen können.  Und die Arbeit ist nachhaltig. So werden Afrikaner als Mediziner und Pfleger geschult, so das eines Tages die Arbeit ohne Europäer weitergehen kann. Das Krankenhaus-Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie sinnvoll Hilfe sein kann. Wenn sie von den  richtigen Händen in richtiger Weise geleistet wird. Afrika. Europäer und Afrikaner können gut miteinander. Man muss Sie nur lassen. Wer sich für die Arbeit des Ehepaars Kirchmann interessiert, findet auf http://www.stiftung-kirchmann.de  die Details. Ich werde ab jetzt diese Plattform nutzen, um weitern Beispielen dieser Art Raum zu geben. 

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Ich bin nicht allein


Es ist tatsächlich wahr – ich bin nicht allein. Nun ja, ein wenig habe ich tatsächlich gedacht, ich wäre der einzige, den es stört, dass bei uns in Europa Afrika immer nur sehr einseitig gesehen wird. Nämlich als Hort von Kriegen und Katastrophen. Und das ich vielleicht in der Tat der einzige Europäer bin, der sich für diesen Kontinent interessiert.

Es ist nicht so – Gott sei Dank. Ok – das bedeutet jetzt, mein Blog ist nicht das einzige Internetangebot ,das versucht, ein positives Bild von Afrika zu zeichnen. Letztendlich ist das aber beruhigend. Denn sonst stünde ich ja total auf verlorenem Posten.

Also, vor kurzem habe ich African Perspectives kennengelernt. Selbstverständlich im Internet: http://www.afriperspectives.com. Dieses Internetportal zeigt kurz gesagt, was Afrikaner alles d’rauf haben. Und das ist jede Menge. Im blick sind dabei verschiedenste Bereiche – Wissenschaft genau so wie Wirtschaft.

Geboten sind Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu verschiedensten Organisationen und Einrichtungen aus und über Afrika. Es gibt Verweise auf andere Spezialportale – wie etwa für afrikanische Frauen. Was mich alten Historiker besonders freut: Es finden sich auch Artikel, die sich mit der Geschichte des Kontinents beschäftigen. Respekt! Die Initiatoren bieten konkrete Hilfe bei der Umsetzung eigener Projekte an.

Gegründet hat das Portal Johanna Havemann. Sie lebt in Europa und ist eine Expertin in Online-Marketing. Sie hat bereits für mehrere Hilfsorganisationen gearbeitet, kennt Tansania, Ghana, Togo, Benin, Namibia und Botswana aus eigenem Augenschein. Darüber hinaus lebte sie in Kenia und Südafrika. Ihre Mitstreiter Kevin Kriedermann und Elizabeth Stephans leben in Südafrika.

Das Portal wendet sich in erster Line an Afrikander in aller Welt und an Menschen mit Afrikanischer Abstammung. Letztendlich dürfe aber ein jeder, der will, am Portal teilnehmen. Etwa, um seine Meinung zu einem bestimmten Thema kundzutun. Oder eine kulturelle Veranstaltung in seiner Region anzukündigen. Wer sich weiterbilden will, erhält Tipps dazu. Die Texte auf dem Portal sind auf englisch oder französisch geschrieben.

Ich finde, African Perspectives hat es auf alle Fälle verdient, dass Ihr dort einmal vorbeischaut. Es lohnt sich bestimmt. Aber aufgepasst, es kommen dort fast täglich neue Informationen dazu. Ja genau – da muss ich mich noch anstrengen. Aber ich gebe mir Mühe.

 

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Ich bin wieder Zurück


Hallo, ich bin wieder da. Und es geht mir gut. Ihr seid sicherlich froh darüber. Denn ich hoffe einfach mal, dass ihr Euch sorgen um ich gemacht habt. Weil ich so lange nichts habe von mir hören lassen. Und wenn nicht? Bin ich selber schuld, dass ich meinen Kanal so lange abgeschaltet hatte.

Aber wie das Leben einmal so ist: Manchmal gibt es viel Stress, manchmal bis Du einfach nicht so gut d’rauf. Aber das ist jetzt vorbei. Ich will wieder regelmäßig interessante Infos über meine Herzensangelegenheit zum Besten geben. Letztendlich habe ich auch ein schlechtes Gewissen. Denn trotz der langen Flaute bekam ich Lob für mein Projekt – aus berufenem Munde noch dazu.

Es ist auch höchste Zeit. Schauen wir doch nur auf die Berichterstattung über Afrika. Da geht es um Ebola, um Ebola und noch einmal um Ebola – zwischendurch im Boko Haram. Wer jetzt sarkastisch ist, kann sagen, die Welt weiß immerhin, dass es im Fußball einen Afrikacup gibt. Wegen dem Hickhack rund um die Austragung in Marokko. Gut: Es gab die Ausnahme von der Regel. Die ARD brachte einen Bericht, wie gut Nigeria das Gesundheitsproblem in den Griff bekommen hatte. Aber trotzdem braucht es eben die Kämpfer für das echte, farbenfrohe Afrika.

Ich bin ja auch nicht ganz untätig gewesen: In den vergangenen Wochen habe ich viel interessanten Stoff gefunden, über den es sich lohnt zu erzählen. Das werde ich wieder tun. Und da ihr alle ja doch vor allem am Computer sitzt – was gut ist, sonst würdet Ihr ja nichts von mir lesen – werde ich auch in Zukunft vor allem Infos bieten, die Ihr bequem im Internet finden könnt.

Ich will jetzt nichts versprechen. Und nicht sagen, ob ich jetzt jeden Tag oder jede Woche etwas biete. Aber es wird sicherlich regelmäßig sein – und nicht mehr so lange dauern wie vor dem letzten Mal. Ich freue mich auf Eure Anregungen und Kommentare.

 

 

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