Monatsarchiv: Mai 2016

Wieder ein Sommer voller Afrika


Nun gut, in diesen Tagen schaut es in Deutschland kurzzeitig nicht so nach Sommer aus. Aber er kommt ja wieder. Und zwar pünktlich zum Wochenende. Dann steigt in Würzburg wieder das große Afrikafestival. Und wie immer könnt Ihr auch danach bis in den Herbst hinein ins wahre Afrika eintauchen. Denn Sommerzeit ist hier bei uns auch immer Afrikazeit. Auch wenn das so manchen nicht gefallen mag. Er wird es nicht ändern können. Denn es reiht sich ein Fest an das andere.

Wie gesagt, ab Donnerstag steigt in Würzburg das Original. Es findet auf den Mainwiesen Seit über 20 Jahren statt. Und ist das  größte Festival für afrikanische Musik und Kultur in Deutschland. Und das älteste. Viele andere Organisatoren gestalten ihr Programm ähnlich. Weil es ja auch einfach unschlagbar ist. Auch 2016 werden wieder über 100 000 Besucher erwartet, um den kulturellen Reichtum und die Lebensfreude des schwarzen Kontinents mitzuerleben. Schwerpunkt in diesem Jahr sind die Karibikinsel Kuba und Südafrika, ein Highlight sicherlich die senegalesische Modeschöpferin Rama Diaw aus Saint Louis. Es gibt viel Musik und einen großen Handwerkermarkt. Im Internet gibt es alle Informationen dazu.

Nur wenige Tage später finden in München auf der Theresienwiese die Afrikatage statt. Sie stehen unter dem Motto: Ein Fest mit afrikanischen Esprit, viel Musik, Tanz, internationalen Künstlern und einem bunten Rahmenprogramm. Die Party steigt von 2. Bis zum 6. Juni.

Von 2. Gleich bis zum 12. Juni ist der Alexanderplatz in Berlin Schauplatz des Kenako Festivals. Es besteht seit 2012. Es wartet mit einem großen Bühnenprogramm und einem Marktplatz auf. Bildung ist außerdem ein großes Stichwort. Veranstalter ist das Afrika Medien Zentrum. Einer der musikalischen Stars des Festes wird am Eröffnungstag Habib Koite aus Mali sein.

Am 4. Und 5. Juni sind die Afrikafreunde auch in Hamburg gut aufgehoben. Denn dann steigt im Culturhaus SternChancen das Matadjaat Afrika-Festival. Die Organisatoren beschreiben es als ein Fest zum Mitmachen, Probieren, Diskutieren und Zuschauen… Matadjaat bedeutet „Aktuelles“ auf Djola. Das Fest soll den afrikanischen Vereinen und Organisationen in der Hansestadt ein Forum bieten.

Das war jetzt eine kleine Auswahl. Bis in den Herbst hinein werde ich Euch immer wieder mit Hinweisen und Informationen zu Festivals versorgen. Allein – eine komplette Liste vermag ich ehrlicherweise nicht zu bieten. Sie wäre schlichtweg zu lang. Wer aber bei meinem Blog seit Beginn mit dabei ist und fleißig gelesen und meine Tipps beachtet hat, der weiß, wo er noch mehr Infos finden kann. Genau – beim Afroport. Also schaut auch dort vorbei.

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Wieder ein Blick ins Bücherregal


Hallo. Wieder stöbern wir durch die Bücherregale und holen uns Werke über afrikanische Geschichte:

Winfried Speitkamp: Er brachte 2007 seine “Kleine Geschichte Afrikas” auf den Büchermarkt. Ein interessanter Titel, wenn wir bedenken, dass das Werk über 500 Seiten zählt. Beleuchtet wird die Geschichte des Kontinents etwa ab der Jahrtausendwende. Das Buch hat jedoch einen gewissen Schwerpunkt ab der Neuzeit. Es gibt eine umfangreiche Zeittafel und jede Menge weitere Literaturvorschläge.

Herbert Prokasky: Der Autor ist für “Afrika – ferner Nachbar. Geschichte in Westafrika am Beispiel der Edo und Ibo im Gebiet des heutigen Südnigeria“ verantwortlich. Der etwas sperrige Titel lässt es schon vermuten. Es ist eigentlich ein Unterrichtsbuch für Geschichte der Sekundarstufe. Wer sich aber mit der Geschichte dieser beiden Volksgruppen beschäftigen will, dem kann guten Gewissens zu diesem Werk geraten werden. Es bietet viele Details und nicht zuletzt mündliche Überlieferungen. Außerdem werden die zwei vorherrschenden Gesellschaftssysteme erläutert. Einmal ein Königtum wie das der Edo in Benin. Außerdem die Kultur der Ibo, die keine zentrale Gewalt kannten.

Eno Bechelt/Wilhelm Ziehr: 1982 erschien “Schwarze Königreiche. Völker und Kulturen Westafrikas”. Die Autoren zeichnen die Geschichte früher westafrikanischer Reiche nach. Einen großen Teil der Darstellung nimmt dazu eine kulturelle Beschreibung der die Reiche tragenden Volksgruppen ein.
Dieter Nohlen/Franz Nuscheler: Die beiden gaben 1993 das Handbuch der dritten Welt 4 – West- und Zentralafrika” heraus. Sehr detailliert stellen sie darin die Geschichte der einzelnen modernen Staaten der Region dar. Außerdem gibt es viele Infos zu Wirtschaft und Gesellschaft dieses Teils von Afrika. Allerdings liest es sich sicherlich nicht wie ein Roman. Sondern eher wie ein wissenschaftliches Werk, was es ja auch ist.

Das war es dann fürs erste. Später werde ich Euch noch einige Bücher über afrikanische Kunst und Kultur vorstellen. Jetzt bin ich aber erst einmal für zwei Wochen in Urlaub. Bis dann.

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