Monatsarchiv: April 2015

25 Jahre Afrika in Winterthur


Das Afro-Pfingst-Festival in Winterthur feiert heuer sein 25-jähriges Jubiläum. Es gehört damit zu den ältesten Afrikafestivals im deutschsprachigen Raum. Vom 19. Bis zum 27. Mai finden an verschiedenen Standorten in der Stadt zahlreiche Veranstaltungen statt: Konzerte, Filme, Vorführungen verschiedener Art, ein Markt und vieles mehr.

Zur Kernzeit (von 21. Bis 23 . Mai) gibt es gleich drei Märkte mit verschiedener Ausrichtung: Neben dem typischen Afrikamarkt gibt es einen Welt-Basar unter dem Motto Einmal rund um die Welt. Außerdem noch einen Markt mit der Ausrichtung Fair-Trade. Auf der Bühne auf dem Kirchplatz zeigen, Trommler, Tänzer, Artisten und Sänger ihr Können. Ein bunter Mix von Künstlern aus aller Welt ist versprochen. Darüber hinaus gibt es an allen Tagen mehrere Abendkonzerte – sowohl im Saal als auch Open Air.

Mitmachen ist angesagt, so gibt es zahlreiche Workshops zum Thema Trommeln und Tanz. In einem kleinen Märchen- und Informationsprogramm gibt es Wissenswertes über die Insel Madagaskar. Auf die Kinder warten darüber hinaus noch weitere Märchen. Das Kamel Reiten wird sicherlich zu einem Höhepunkt für die kleinen Gäste. In einem Vortragsprogramm gehen die Veranstalter der Schweizer kolonialen Vergangenheit auf den Grund. Eine Ausstellung widmet sich darüber hinaus dem Thema Sklaverei und Kolonialismus.

Als Abschluss des Festivals gibt es im Nord-Süd-Haus eine Dokumentarfilm über das Leben in einem südafrikanischen Township. Anschließend beantwortet Regisseurin Irene Loebell Fragen der Besucher. Es sei gesagt, dass hiermit lange nicht alle einzelnen Veranstaltungen aufgeführt sind. Da müsst Ihr einfach die Internetseite der Veranstalter genau unter die Lupe nehmen.

Die Geschichte des Festes skizzieren die Veranstalter in ihrem Internetauftritt auf folgende Weise: Es war eine Handvoll Kulturinteressierter, die sich 1990 in Zürich traf. Die Veranstaltung nannte sich Afro-Pfingsten, angeboten wurden Kurse in Tanz und Perkussion, eine Band aus Senegal spielte traditionelle Musik. Keiner der Anwesenden ahnte damals, dass das Pflänzchen aus dem Gewölbe des Zürcher Jugendkulturhauses hinaus wuchs, nach Winterthur übersiedelte und dort in den nächsten zwei Jahrzehnten zum größten Multikulti-Fest der Schweiz aufblühen würde. Bereits bei der dritten Austragung kamen zu den Kursen und Konzerten ein erster Markt, Ausstellungen und eine Podiumsdiskussion hinzu. Im Laufe der Jahre wurden aus dem einen Markt drei, aus der begrenzten Kursauswahl wurde ein Angebot an rund 40 Workshops, aus den einzelnen Liveauftritten ein dreitägiges Konzertprogramm mit namhaften World-Music-Künstlern.

Und: Aus der handvoll Kulturinteressierten wurden knapp 70 000 Besucher pro Jahr. Trotz Wachstum, eines hat sich nicht verändert: Die Idee, die hinter dem Festival steckt. Afro-Pfingsten will dem facettenreichen afrikanischen Kontinent und allen Kulturströmungen, die ihre Wurzeln in Afrika haben, Gehör verschaffen.

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Vier Tage Afrika in München


Die Saison der Afrika-Festivals nimmt langsam Fahrt auf. Und die Veranstaltungsliste füllt sich langsam. Diesmal blicken wir nach München. Dort finden vom 22. Bis 25. Mai bereits zum 8. Mal die  Afrika Tage auf der Theresienwiese statt. Es soll ein Fest mit afrikanischen Esprit werden – mit viel Musik, Tanz, einem bunten Bazar und international bekannten Künstler. So versprechen es die Veranstalter. 

Der musikalische Höhepunkt ist sicherlich der Auftritt von Salif Keita. Er ist ein Fest größte in der afrikanischen Musik. Um ein größeres Publikum zu erreichen, ging Salif Keïta 1984 nach Paris. Seine Musik verbindet traditionelle westafrikanische Musikstile mit Einflüssen, die aus Europa und aus Nordamerika stammen. Musikinstrumente, die Keïta in seinen Stücken einsetzt, sind unter anderem Balafon, Djembe, Gitarre, Kora, Orgel, Saxophon und Synthesizer. Grundsätzlich gibt es an allen Tagen interessante Konzerte zu genießen. 

Außerdem gibt es einen farbenfrohen Handwerkerbasar. Ein entsprechendes gastronomisches Programm darf nicht fehlen – selbstverständlich nicht. Für die Kinder ist ein buntes Bastel- und Wissensprogramm organisiert. Hier hilft wie immer Unicef mit. Dazu gibt es einen Trommel-Workshop, Bauchtanz und weitere Attraktionen. Darunter befinden sich Lesungen und Filmvorführungen. 

Das Tagesticket kostet acht Euro. Wer am 24. Und 25. Mai erst ab 17 Uhr kommt, muss 20 Euro zahlen. Geöffnet ist jeden Tag ab 11 Uhr bis 23 Uhr. Dauerkarten kosten 30 Euro. Die Konzerte sind jeweils inbegriffen. Kinder bis 13 Jahren haben freien Eintritt. Karten gibt es unter anderem über die Internetseite des Festivals und an der Tageskasse.

Am 22. Mai gibt es für alle freien Eintritt. Es ist der Charity Day unter dem Motto „Munich for Africa“. Die Veranstalter bitten um Spenden direkt an die Hilfsorganisationen, die sich auf dem Gelände präsentieren.. Denn bei aller Farbenpracht solle nicht vergessen werden, dass es – leider Gottes ist es so – auf dem afrikanischen Kontinent noch viele Probleme gibt. 

Initiator des Festes ist Medhat Abdelati, dem Geschäftsführer einer Veranstaltungsagentur. Die ersten Afrikatage in München fanden 2004 statt. Ein Jahr später folgte der Ableger in der österreichischen Hauptstadt Wien. Mit ihm Boot sitzen wie schon angeklungen viele Hilfsorganisationen, die in Afrika tätig sind.

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Eine Stiftung für Afrika


Gerade uns Deutschen hilft es, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Da kommt uns die Deutsche Afrika Stiftung gerade Recht. Setzt sie sich doch über 35 Jahre für die Förderung der deutsch-afrikanischen Beziehungen im Sinne einer friedlichen Zusammenarbeit und Völkerverständigung ein. Derzeit besteht der Verein – das ist die Organisationsform – aus e rund 120 Mitgliedern. Sie arbeiten daran, die Beziehungen zwischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem afrikanischen Kontinent zu festigen.

Die Stiftung versteht sich als Dialogpartnern für deutsche und afrikanische Personen aus Industrie und Wirtschaft, der Politik, der Zivilgesellschaft, den Medien und den Religionsgemeinschaften. Außerdem kümmert sich der Verein um afrikanische Gäste in Deutschland und um das diplomatische Corps. Ziel sei es, einen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung zu leisten und die Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit den Staaten und Institutionen des afrikanischen Kontinents zu verbessern. Ein weiteres Anliegen der Stiftung ist es, das Verständnis der Deutschen für die Vielfalt Afrikas zu stärken. Ein Schwerpunkt der Deutschen Afrika Stiftung ist dabei, Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Seminare, Clubabende und so weiter zu auf die Beine zu stellen.

Einmal im Jahr vergibt die Stiftung den Deutschen Afrika-Preis. Die Staaten aus Afrika seien oftmals nicht im Blickfeld der Öffentlichkeit. Das war nach eigener Aussage der Auslöser. Geehrt werden herausragende afrikanische Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Frieden, Menschenrechte, Kunst und Kultur, Wirtschaftsförderung und soziale Belange einsetzten. Erstmals wurde der Preis 1993 vergeben. Die bisherigen Preisträger stammen aus 14 verschiedenen Ländern. Im Oktober 2014 erhielt Drd. Abdel Kader Haidara den Preis. Er ist der Leiter der Mamma Haidara Memorial Library, einem der bedeutendsten Archive Malis. Gedankt wurde ihm damit für seinen Einsatz für die antiken Handschriften Timbuktus. 

Ein besonderes Schmankerl – um es einmal so zu nennen – auf der Internetseite der Stiftung ist der Pressespiegel. Hier sind regelmäßig Nachrichten aus Afrika aufgelistet. Artikel aus verschiedenen Medien zum Thema sind dort gesammelt. Gerade für einen wie mich, der so etwas in der täglichen Berichterstattung vieler Zeitungen und Zeitschriften vermisst, ist das eine erfreuliche Sache. Grund genug, die Deutsche Afrika Stiftung öfters zu besuchen.

Außerdem gibt Organisation eine Schriftenreihe heraus. Sie beschäftigt sich ebenso mit dem Verhältnis von Deutschland und Afrika aus verschiedenen thematischen Richtungen. Sitz der Deutschen Afrika Stiftung ist die Bundeshauptstadt Berlin.

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Ein feines Jubiläum auf der Insel


Der Afrikamarkt beim Inselfest Köln Zundorf feiert ein kleines – aber feines Jubiläum: Zum fünften Mal gibt es wieder einen afrikanischen Markt am 38. Porzer Inselfest Köln. Wer will, kann vom 14. Bis zum 17. Mai in die afrikanische Kultur eintauchen. Die Veranstalter vom Verein Béto e.V haben sich wieder einiges einfallen lassen. Sie wollen Kultur, Schönheit und Reichtum Afrikas vermitteln. Das ist zu zur unterstützen. Neben exotischen kulinarischen Genüssen, Drinks, Cocktails aus Afrika, werden zahlreichen Aussteller ihre Waren anbieten. Es gibt Kunsthandwerk, Musikinstrumente, Kleider, Stoffe, Schmuck, Skulpturen, Masken, Gebrauchsgegenständen, Kleidung, Dekorativem für den Wohnbereich und Geschenkartikeln sowie CDs, DVD der traditionellen und modernen afrikanischen Musik. 

Dazu gibt es selbstverständlich kulinarische Köstlichkeiten – Typisches aus dem Afrika südlich der Sahara. Außerdem bietet das Programm Filme, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Tanz, eine Modenschau und mehrere Perkussion-Konzerte. Die Öffnungszeiten sind von Donnerstag bis Samstag von 11 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 Hinter dem Fest steht der verein Beto. Dessen Ziel ist, speziell in Nordrein-Westfahlen die afrikanische Kultur zu fördern und Initiativen für Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. Der Verein will einen Beitrag zur Begegnung der Kulturen und damit der Völkerverständigung leisten. Die Initiativen für Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika unterstützen. Béto bedeutet in der Sprache des Kongo „WIR“. Symbolisch gemeint seien mit „wir“ die Menschen, die Weltgemeinschaft. So steht es auf der Internetseite des Vereins. Die Menschen sollten zusammenarbeiten um die gemeinsame Welt, um das Leben sinnvoll und harmonisch gestalten zu können.

Von 1985 bis 1999 war Béto der Titel einer afrikanischen Zeitschrift, die sich mit kulturellen und Nord-Süd-Entwicklungsthemen auseinandergesetzt hat. Diese Zeitschrift hat sich ebenfalls als eine Art Veranstaltungsagentur mit der interkulturellen Begegnung und der Förderung der afrikanischen Kultur, insbesondere der Musikkultur, der Mode und dem Kunsthandwerk hier in Deutschland beschäftigt. Béto e.V. ist aus dieser Idee konzipiert worden, um die genannte Arbeit fortzusetzen sowie für Entwicklungszusammenarbeit in Afrika beizutragen; vor allem im Kongo Brazzaville sowie im Kongo Kinshasa, in Kamerun, in Namibia und Südafrika.

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Afrika ist ein einziger Höhepunkt


African Highlights. So nennt sich eine Internetseite, auf die ich vor kurzem gestoßen bin. Höhepunkte aus Afrika aufzeigen? Natürlich! Für mich ist Afrika ja ein einziger Höhepunkt. Nein – jetzt im ernst. Der Titel für die Seite ist durchaus sinnvoll gewählt. 

Denn die beiden Betreiber – ich werde sich später noch vorstellen – bieten interessante Informationen über den Kontinent: Es geht dabei um die Überbegriffe Umwelt, Wirtschaft, Geschichte, Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Reise. Sie sahen sich geradezu gezwungen dazu. Würden doch die Menschen in Europa viel zu wenig über Afrika wissen. Wie bekannt mir das doch vorkommt. 

In den verschiedenen Artikel auf der Internetseite sind schon interessante Fakten zu finden. Beispielsweise dass Afrikaner mehr Geld in die Bildung stecken als die USA. Das widerspricht sicherlich so manchem Vorurteil, dass in Europa über den Kontinent zu hören ist. Nun – dass Afrika kulturell so einiges zu bieten hat, muss mir nicht gesagt werden. Wer’s bisher noch nicht wusste, der sollte sich die Höhepunkte aus Afrika zu Gemüte führen. Dort kann er lesen, dass es in Afrika die meisten noch lebendigen Sprachen auf der gesamten Weltkugel gibt. Oder das der Rechenstab eine afrikanische Erfindung ist. 

Und es gibt Informationen, die wir ehrlicherweise wirklich nicht in Afrika vermuten würden. Beispielsweise ist das Parlament mit den meisten Frauen nicht etwa in Europa zu finden, wo die Stimmen nach Gleichberechtigung vielleicht am lautesten sind. Nein, es befindet sich in Afrika –genau gesagt in Ruanda. Diese kleine Auswahl zeigt: Ein Besuch bei den Höhepunkten aus Afrika rentiert sich auf alle Fälle. 

Ok – Die beiden Initiatoren betreiben auch einen Online-Shop. Es ist also auch etwas Kommerzielles. Das ist aber ihr gutes Recht. Immerhin bieten sie anderen die Möglichkeit, auf diese Weise ihre Produkte zu verkaufen. Außerdem gibt es Informationen für all diejenigen, die ein Praktikum in Afrika machen wollen oder dort Freiwilligenarbeit leisten wollen. 

Hinter dem Projekt stecken Ingo Seifert und Germain Nimpagaritse. Seifert lebte fast 30 Jahre in Lesotho im südlichen Afrika. Er arbeitete dort mit verschiedenen Hilfsorganisationen sowie Solarfirmen zusammen.  Nimpagaritse ist ein IT-Fachmann. Er kam mit seiner Familie durch einen zweijährigen Einsatz an der Botschaft von Burundi nach Berlin.

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Litertur aus Afrika


Litertur aus Afrika wird nach wie vor viel zu wenig beachtet. Der Salon Africain will hier gegensteuern. Die Veranstaltung findet vom 29. April bis zum 3. Mai in Genf statt. Das Afrikaportal Afroport nennt den Salon einen wichtigen und anregenden Begegnungsort für und mit Literatur und Medien aus Afrika. Gut so! Die Veranstalter erwarten zahlreiche Autoren und Autorinnen. Anwesen sein werden – so der Sachstand heute – unter anderem Jean Bofane , Fiston Mwanze Mujila und Abdourahman Wabari. 

Die Veranstaltung ist eingebunden in den Salon du livre. Es ist – kurz gesagt – eine große Messe rund um die Literatur. Es gibt vor allem Lesungen und Ausstellungen zum Thema Buch und Fotografie. Afrika steht dabei zum zwölften Mal besonders im Fokus. Im Scheinwerferlicht sollen dabei Autoren, Drebuchschreiber, Filmemacher und Cartoonisten stehen. Neben bekannten Namen dürfen sich auch junge Autoren und Journalisten präsentieren. Es gibt Autogrammstunden, Interviews, Podiumsdiskussionen und selbstverständlich Lesungen. 

Im Rahmen des Salons wird der Kourouma Preis verließen. Er soll den 2003 verstorbenen Autoren Ahmadou Kourouma ehren. 2004 wurde die Auszeichnung erstmals vergeben. Und zwar an Ester Mujawayo und Souad Belhaddat. Der Preis ist dotiert mit 5000 Schweizer Franken. 

Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Literaturfesten in der französisch sprechenden Schweiz. Sie findet im bekannten Genfer Ausstellungs- und Kongresszentrum statt. Sie lockt nach eigenen Angaben jährlich mehrere hunderttausend Besucher an. Während der fünf Tage stehen nicht weniger als 2300 einzelne Veranstaltungen auf dem Programm. 

Eintrittskarten können über die Internetseite des Veranstalters gebucht werden. Tagestickets kosten für Erwachsene zwölf Franken, Studenten und Pensionäre deren fünf. Bei Gruppen zahlen ab zehn Personen zahlt ein jeder ebenso fünf Franken. Alle unter 26 müssen nichts bezahlen. Am 29. April ist der Eintritt grundsätzlich frei.

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Afrika für den Nachwuchs – aber nicht nur für ihn


Eltern sind in diesen Tagen auf der Hut. Denn im Internet warten auf den Nachwuchs nicht nur Infos und Spaß, sondern auch Gefahren. Bei der Seite, die ich Euch heute vorstellen will, besteht diese Gefahr ganz und gar nicht. Und doch sollten die Erwachsenen am Computer bleiben, wenn ihre Sprösslinge sie anklicken. Denn es gibt interessante und noch dazu schön komponierte Informationen.

Unter www.afrika-junior.de gibt es alle Möglichen Infos und Hinweise zu Afrika. Das ist echt gut. Die Informationen sind altersgerecht aufgeteilt in solche für Kinder und solche für Jugendliche. In diesen beiden Oberkapiteln findet sich dann wissenswertes über verschiedene Bereiche. Im Kapitel über Musik werden die Klänge und Musiker nicht nur mit Worten erklärt – sondern wir können uns Songs auch gleich anhören.

Ein umfangreicher Teil erklärt die afrikanische Geografie und Tierwelt. Auch über die Geschichte des Kontinents wird berichtet. Die Kinder und Jugendlichen erfahren, woher der Name Afrika stammt. Die Römer haben nämlich diesen Teil der Erde so getauft. Und das wir Menschen alle letztendlich aus Afrika abstammen, ist gerade heutzutage eine wichtige Information.

Wer sich in seiner Freizeit mit Afrika beschäftigen will, der ist hier gut aufgehoben. Denn es ist ein großes Bücherregal aufgestellt –virtuell versteht sich. Das Angebot beginnt bei Märchen und Bildergeschichten, geht über Abenteuererzählungen und endet bei Biografien von berühmten Afrikanern. Außerdem sind auf der Internetseite kleine Filme zu finden – über das Leben von Kindern in Afrika. Das gesamte Angebot auf der Seite gibt es sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch. Aktuelle Nachrichten und Infos ergänzen den Reigen der Informationen. Ebenso eine Linksammlung mit interessanten Internetseiten für Kinder und Jugendliche.

Die Idee für Afrika Junior stammt von Angelika Hacker. Sie hat eine Hörbuchreihe mit interessanten Romanen aus Afrika herausgegeben. Viele dieser Hörbücher finden sich im Angebot auf der Internetseite. Die Idee zu ihr entstand dann eben aus Hackers Beschäftigung mit dem Thema Afrika. Im Rahmen der Initiative „Ein Netz für Kinder“ fördert der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Seite. Die Welthungerhilfe ist ein Kooperationspartner der Seite. Wie gesagt, es lohnt sich auch für Erwachsene, dort einmal hineinzuschauen.

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