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Forschung unter heißer Sonne


Es ist richtig. Bisher habe ich immer ein wenig kritisiert. Meine Mitmenschen ein wenig dafür getadelt, dass sie eher die negativen Seiten Afrikas sehen wollen. Dafür, dass sie nur wenig oder gar kein Interesse an Geschichte und Kultur des Kontinents zeigen.

Da wird es höchste Zeit: Heute will ich loben. Und zwar die deutschen Wissenschaftler. Jetzt nicht alle auf einmal. Aber: Es gibt an einigen Universitäten – zum Beispiel Tübingen und Frankfurt – Historiker und Archäologen, die Afrika nicht übersehen. Auch beim Deutschen Archäologischen Institut gibt es sie. Insbesondere im Westen des Kontinents wirken sie. Sie graben in Togo, im Niger, in Kamerun und auch in Nigeria. Wissenschaftler der Hochschule Frankfurt untersuchen die Lebensbedingungen am Tschadsee über Jahrtausende hinweg. Kollegen aus Tübingen beantworten die Frage, wie Landwirte in Kamerun in den Jahrhunderten um Christie Geburt lebten. Sie tun es gemeinsam mit afrikanischen Wissenschaftlern, was natürlich umso besser ist.

Wissenschaftler der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt und aus Hamburg haben sogar eine Internetseite geschaffen, auf der die Forschungsergebnisse und wichtigen Daten und Fakten abzurufen sind. Es ist eine Sammlung vieler interessanter Tatsachen in Schrift und Bild. Was jetzt fast noch lobenswerter ist als die Forschungsarbeit an sich.

Ich spreche über die internet library sub-saharan Africa, die über http://www.ilissafrica.dezu erreichen ist. Super: Eine Bibliothek im Netz, die viele wissenschaftlich relevante Texte und Daten über das Afrika südlich der Sahara zusammenfasst. Infos, die auf Internetseiten – seien es private oder solche von Organisationen – in Datenbanken und Bibliothekskatalogen zu finden sind, sind dort gesammelt. Sie können jederzeit von jedem Menschen abgerufen werden. Es finden sich dort 5000 Internetseiten mit Afrika als Inhalt aufgelistet. Und sogar 50 000 Fotos.

Das geht ganz einfach: Wir geben einfach in der Suchfunktion einen Begriff ein. Und erhalten sofort alle Dokumente, in denen besagter Begriff zu finden ist. Ich habe beispielsweise schnell einen aktuellen Artikel über den archäologischen Fundort Iwo Eleru in Nigeria gefunden. Eine tolle Sache.

Dazu ist ein Portal integriert, dass alle verfügbaren Nachrichten aufzeigt, die zu einer bestimmten Stunde über Afrika in den verschiedenen Medien erschienen sind.

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