Die Mutter aller Feste


Es nennt sich zu Recht das Original. Denn es ist die Mutter aller Afrikafeste in Deutschland. Das Africa Festival in Würzburg. Die mittlerweile 27. Auflage findet vom 4. Bis 7. Juni statt. Mit der großen Party am Main begann er, der Reigen der Afrikafeste, der sich mittlerweile jeden Sommer durch ganz Deutschland ausbreitet. 

Die Würzburger haben schon Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass sie das Original veranstalten. Denn viele, viele Organisatoren von Festen andernorts haben die Grundstruktur des Festival-Programmes übernommen. Warum auch nicht: Warum etwa neu erfinden, was sich bewährt. In Würzburg gibt es zwei Musikbühnen. Bei einer ist kein zusätzlicher Eintritt notwendig, dort ist jeden Veranstaltungstag in den Nachmittagsstunden Programm. Dann gibt es die Abendkonzerte, für die jeweils ein eigener Eintritt fällig wird. 

Jedes Jahr gibt es beim Africa Festival in Würzburg einen speziellen Schwerpunkt. Ein Land oder ein Thema steht im Mittelpunkt. Diesmal ist es die Insel Sansibar. Unter anderem gibt es eine Fotoausstellung. Und das Ministerium für Information, Kultur, Tourismus und Sport aus Sansibar stellt das eigene Land vor. 

Außerdem gibt es einen großen Basar mit allem Möglichen rund um den Kontinent. In Kinozelt werden jeden Abend zwei verschiedene Dokumentationen gezeigt. Es gibt ein eigenes Kinderprogramm und mehrere Hilfsorganisationen stellen sich vor. Das muss hier genügen. Das genaue Programm vorzustellen würde den Rahmen hier sprengen. Schaut Euch doch einfach auf der Homepage es Festivals um. 

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Fest für afrikanische Musik und Kultur – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Über 6000 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als zwei Millionen Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. 

Seite vergangenem Jahr existiert die Treuhandstiftung Africa Festival Würzburg. Sie will soziale, kulturelle und caritative Projekte und Einrichtungen in Afrika unter die Arme greifen. Aber auch eine Absicherung für das Fest in Würzburg schaffen. Nach dem Hochwasser vor zwei Jahren stand die Fortführung in Frage. 

Der Eintritt auf das Festivalgelände kostet pro Tag acht Euro. Für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt kostenlos. Eine Familienkarte kostet 25 Euro. Das Festival ist täglich von 10 bis 24 Uhr geöffnet. Wie gesagt, gibt es für die Abendkonzerte gesonderte Eintrittspreise. Der Inhaber von Eintrittskarten dafür braucht dafür keinen Eintritt für das Festivalgelände bezahlen. Veranstaltet wird das Fest seit jeher vom Verein Afro Project.

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