Monatsarchiv: September 2017

Afrika ist wieder zurück


Wolfgangsafrika ist wieder zurück. Die Sommerpause ist zu Ende. Sie hat zugegebenermaßen etwas länger gedauert als gedacht. Manches Mal kommt es eben anders als man denkt. Die Familie muss zu ihrem Recht kommen. Außerdem gibt es eben hin und wieder berufliche Veränderungen. Jetzt bin ich aber wieder hier. Und werde Euch wieder regelmäßig über Veranstaltungen informieren und interessante Tipps für Euch bereithalten.

Und damit geht es los: Am 29. September gibt es im Museum Fünf Kontinente in München wieder einen ethnologischen Salon. Diesmal ist das Thema „Afro-Bavaria. Bayerns afrikanische Vergangenheit“. Wer da jetzt nicht neugierig wird, der ist wahrlich selber schuld. Deshalb soll auch gar nicht mehr verraten werden. Moderieren werden den Abend Karin Sommer und Stefan Eisenhofer. Beides sind durchaus Kenner der Materie. Das Museum veranstaltet den Salon gemeinsam mit dem Förderkreis Staatliches Museum für Völkerkunde München. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt für Vereinsmitglieder deren drei. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite des Museums.

Eine interessante Veranstaltung findet vom 6. bis 8. Oktober im Schloss Aspenstein in Kochel am See statt. Unter den wenigen Kolonien, die Deutschland sich in der Zeit des Imperialismus aneignete, hatte Südwestafrika eine herausragende Bedeutung. Sowohl als Sehnsuchts- und Hoffnungsort deutscher Auswanderer, als auch in den Ausmaßen der wirtschaftlichen Ausbeutung und der Brutalität der kolonialen Unterdrückung. Mehr als 25 Jahre nach der Unabhängigkeit präsentiert sich Namibia als relativ sicheres und prosperierendes Land im südlichen Afrika, das immer mehr Touristen, gerade auch aus Deutschland, anlockt. Die Deutschen haben also Glück. Denn oftmals sieht es in früheren Kolonien ja anders aus. Das Wochenendseminar gibt einen Einblick in die Geschichte und Gegenwart Namibias. Es setzt sich kritisch mit der deutschen Rolle darin auseinander. Veranstalter ist die Georg-von-Vollmar-Akademie. Dabei handelt es sich um einen eingetragenen Verein.

Noch bis zum 13. Oktober läuft in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg eine Ausstellung des Künstlers Melain Nzindou Brazzaville im Kongo. Er lebt und arbeitet mittlerweile in Angoulême in Frankreich. Er interessiert sich vor allem für Dinge und Gegenstände des Alltags. Seine bevorzugten Leinwände sind daher recycelte Materialien. Seine Motive sind meist Szenen des Alltagslebens in den Städten und Dörfern sowie Porträts der dort lebenden Menschen. Mit seiner Kunst möchte er einen afrikanischen Blick auf seinen Kontinent werfen. Veranstalter ist der Verein akume e.V. Auf dessen Internetseite gibt es weitere Infos.

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