Beiträge mit dem Schlagwort: afrikanische Kultur

Afrikanische Stimmung in Hamburg


Es war bisher ein toller afrikanischer Sommer. Das ist jetzt nicht mit Augenzwinkern gemeint wegen der Saharahitze der vergangenen Wochen. Nein – in allen vier Himmelsrichtungen fanden wunderbare, farbenfrohe Afrikafeste statt. Am kommenden Wochenende ist wieder der Norden drann. Traditionell dürfen sich die Gäste beim Afrikafestival Hamburg am letzten Wochenende im August 2015 in der Ottenser Hauptstraße einfinden, um gemeinsam ein fröhliches Wochenende zu verbringen. Auf zum Alafia-Altona-Open-Air-Festival.

Die Veranstaltung geht ins 13. Jahr. Und wieder werden neue und interessante Künstler präsentiert. So vermelden es zumindest die Organisatoren. Und die müssen es ja wissen. Das Fest ist zu folgenden Zeiten geöffnet: 28. August, 15 bis 23 Uhr, 29. August 12 bis 23 Uhr, 29. August 14 bis 18 Uhr und 30. August von 12 bis 19 Uhr. Eintritt wird keiner verlangt.
Das Afrikafestival-Hamburg wird vom Verein Alafia veranstaltet. Das heißt nicht, dass die bisherige Professionalität, die die Tanzquelle GbR und die Agentur-Alafia auszeichnete, verloren ist. Nein: als Privatpersonen sind sie Mitglieder im Verein Alafia. Das Organisationsteam – und das spiegelt auch unsere Idee vom Festival wider – setzt sich zusammen aus Afrikanern und Deutschen, Frauen und Männern. Es sind Menschen, die in Hamburg leben und somit auch die Vielfalt der Bürgerschaft spiegeln.

Das Festival findet inmitten einer Einkaufsstraße statt. Es liegt am Hauptausgang des großen Verkehrsknotenpunt in Hamburg, Bundesbahn, S-Bahn und Zentralbusbahnhof. Hamburg Altona ist sowohl ein arrivierter Stadtteil als auch einer mit einem sehr offenen Charakter. Die Besucherzahl des Festes ist nach den Worten der Veranstalter von Jahr zu Jahr angestiegen. Es gibt den traditionellen großen afrikanischen Basar am Bahnhof Altona, der circa 50.000 Besucher anzieht und von einem abwechslungsreichen Musikprogramm umrahmt wird. Er befindet sich in einer der Haupteinkaufsstraßen Hamburgs. Der große bunte Basar mit circa 40 Ständen zum Schoppen, Schlemmen – mit Gerichten aus Ghana, Senegal, Südafrika, Nordafrika, Eritrea und der Karibik -, Informieren – viele Initiativen präsentieren ihre Projekte – und Entdecken erwartet die Gäste.

Es besteht die in Norddeutschland seltene Gelegenheit, sehr umfassend originales Kunsthandwerk, authentische Musikinstrumente, Möbel, Küchenartikel, Mode und Informationen aus vielen Ländern Afrikas zu probieren und erleben – gegebenenfalls auch zu erwerben. So sagt es Alafia.

Der diesjähriger Schwerpunkt liegt auf afrikanischen Ökosystemen und ganz besonders auf den afrikanischen Elefanten. Das Elefantenjahr von Alafia begann mit der Ernennung des Elefanten zum Tier des Monats auf der Kinderseite Abenteuer Regenwald des Vereins. Es gab dazu einige Aktionen: einen stillen Protest gegen Elfenbeinhandel vor dem Chinesischen Konsulat in Hamburg, mehreren Unterschriftenaktionen. Dieses Jahr sind außerdem noch mehrere Schulbesuche und ein großer Elefantenmarsch im Oktober geplant. Außerdem unterstützt der Verein den Aufbau einer Elefantenwaisenrettungsstation in Tansania.

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Afrikanische Stimmung in Darmstadt und Deggendorf


Der Reigen der Afrikafest geht weiter: Am 22. August sind die Freunde des farbenfrohen – und nicht etwa schwarzen – Kontinents nach Darmstadt geladen. Dort steigt das mittlerweile dritte Afrikafest. Im Zentrum stehen dabei in Darmstadt mehrere Hilfsprojekte, die auf der Bühne auch vorgestellt werden. Außerdem präsentieren sie sich mit Ständen. Außerdem gibt es Verkaufsstände und ein passendes gastronomisches Angebot. Die Musik machen: die Trommelgruppen Vagabundos und Kaloyen, The Sunshineband & Tom und Dub Division aus Hamburg. Der gesamte Gewinn des Festes geht dieses Jahr an den Verein Eritrea Hilfswerk in Deutschland. Diese Initiative steht besonders im Mittelpunkt und erhält auf der Bühne um 17.30 Uhr besondere Aufmerksamkeit.

Die Organisatoren freuen sich besonders über die Zusage der Formation „Dub Division“. Die traditionelle Roots Reggae Band aus Hamburg beherrscht es nach wie vor ihren eigenen Sound zu präsentieren. Abseits eintöniger Standards ergänzen sich die kulturellen Einflüsse der einzelnen Bandmitglieder zu einem Hörgenuss der Extraklasse. Vier Künstler mit verschiedenen Wurzeln bilden ein rollendes Fundament aus Bass und Drum, gewürzt mit abwechslungsreichen Melodien und mitreißenden Rhythmen.

Organisiert wird der farbenfrohe Event vom Verein Lebendiger Kantplatz. Eben dort findet das Afrikafest Darmstadt auch statt. Die Initiatoren wollen ihr Heimatviertel mit interessanten Veranstaltungen beleben. Das sie da an Afrika nicht vorbeikommen, ist eine klare Sache.

Außer den interessanten Infos zu den Hilfsprojekten und der tollen Musik gibt es da noch folgendes: Am Abend findet eine Feuer-Stocktanz-Performance statt. Es gibt einen Tan- und einen Trommelworkshop. Gezeigt wird eine traditionelle Kaffeezeremonie aus Afrika.

Die kleinen Gäste kommen selbstverständlich zu ihrem Recht: Das Kinderprogramm startet um 13 Uhr. Die Gesichter der Kleinen werden geschminkt. Auch für sie gibt es erste Einblicke in afrikanische Tänze und Trommelmusik. Ein Märchenerzähler tritt auf. Außerdem gibt es Ska und Reggae-Klänge.

Afrikanisch geht es eine Woche später dann im bayerischen Deggendorf zu. Und zwar vom 28. Bis zum 30. August. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2014 soll es laut Veranstalter heuer beim Kapuzinerstadl gleich drei Tage rund gehen. Verantwortlich zeichnet eine Gruppe Enthusiasten um Joseph Mulume. Am 28. August öffnet das Fest um 15 Uhr, an den restlichen Tagen bereits um 11 Uhr. Bis in die Abendstunden ist dann ein buntes Programm geboten.

Der Basar wartet ganztägig auf die Besucher. Der Gaumen darf sich auf viele afrikanische Gerichte freuen. Musikalisch gibt es Trommelklänge, Breake-Dance – auch afrikanische Tänze sind zu sehen. Den Abschluss am 30. August machen Cospelklänge. Außerdem gibt es eine Modenschau. Beim Kinderprogramm warten Basteln, Spiele, Haare Flechten und ein Trommelworkshop auf die Kleinen.
Also, nichts wie hin nach Darmstadt und Deggendorf. Und das beste ist: Der Eintritt kostet in beiden Fällen nichts!

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Afrika kommt nach Aschaffenburg


Das Afrika-Karibik-Festival in Aschaffenburg trägt bereits seit Jahren das Motto „one race…human!“ im Namen mit sich. Hinter Motto und Festival steht der 2001 gegründete gemeinnützige Verein One Race Human. Dieser unterstützt weltweit Hilfsorganisationen und zahlreiche soziale und gemeinnützige Projekte, die für Humanität, Menschenfreundlichkeit und Völkerverständigung stehen. So ist es von den Machern des Vereins zu erfahren. Er tut das durch die Einnahmen aus dem Festival. Es steigt heuer vom 13. bis zum 16. August.

Ein Fokus liegt hierbei sicherlich auf Afrika, aber auch beispielsweise Projekte zur Integration in Deutschland werden gefördert. „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht an oberster Stelle! Das hört man gern! Die Errichtung und Ausstattung eines OP-Saals in Himo (Tansania) und die Unterstützung zum Bau eines Waisenhauses für taube und taubblinde Kinder in Kenia sind nur zwei konkrete Beispiele von vielen.

Im Mittelpunkt steht jede Menge Musik – dargeboten auf drei Bühnen. Heuer sind unter anderem am Start: CRO, OMI, Kwabs, Gentleman, Mark Forster, MC Fitti, Mono & Nikitaman, Popcaan, Megaloh, Megaloh, Martin Jondo, Jamaram, EES und DaJuan.

Das ist aber bei Weitem nicht alles.“Wir laden euch ein auf einen Kurzurlaub in einer anderen Welt!“ So heißt es auf der Internetseite der Veranstalter. Es gibt Kunst, Kultur und das bunte Treiben auf dem Weltbasar mit über 100 Händlern, die Waren vom schwarzen Kontinent sowie aus allen Teilen der Erde anbieten. Es gibt Kunsthandwerk, Trommeln, afrikanische Accessoires, Musik und exotische Düfte.

Traditionelle afro-karibische Kultur findet auf dem Culture-Stage sein Forum. Von afrikanischen Trommelgruppen über Akrobatik bis hin zum nächtlichen Feuertheater-Spektakel – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Entspannung pur findet der Besucher schließlich in der großen Beach-Area. Mit Liegestühlen, Cocktailbar und echten Freilandpalmen ist es ein Ort zum Relaxen

Für die Kinder gibt es eine rund tausend Quadratmeter große eigene Arena. Dort wird ein altersgerechtes Programm geboten. Ein afrikanischer Märchenerzähler tritt auf, es gibt einen Trommelworkshop. Weitere Stichworte sind Kinderschminken, Töpfern, Hüpfburg und vieles mehr. Langeweile ist auf alle Fälle ein Fremdwort.

Ein Viertagesticket kostet 75 Euro, Tickets für einzelne Tage kosten zwischen 29.50 und 35,50 Euro. Kinder bis einschließlich zehn Jahren haben freien Eintritt. Wobei das nicht für den Hauptbühnen-Bereich gilt.

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Ein Forum für Afrika


Immerhin zum 6. Mal findet das AfrikAktiv-Festival statt. Wir sind damit bei unserer Reise durch die Afrikafeste in Tübingen angekommen. Die Veranstaltung findet vom 23. Bis zum 26. Juli statt. Der Fokus steht dabei auf dem Land Kamerun. Im Rahmen des Festivals wird auch ein Wirtschafts- und Bildungsforum organisiert

Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für die Präsentation und Förderung der Künste und Kulturen des afrikanischen Kontinents in ihrer Vielfalt, insbesondere südlich der Sahara. Das Projekt wird organisiert und durchgeführt vom Tübinger Verein AfrikAktiv 

Unmöglich, Afrika noch zu ignorieren! So lautet der Slogan. Das AfrikAktiv-Wirtschafts-Forum findet am 24. Juli in der Festival-Wirtschafts-Arena statt und befasst sich insbesondere mit Wirtschafts- und Investitions-Chancen in Subsahara-Afrika. Auch in diesem Jahr präsentiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfolgsgeschichten von Unternehmen, die aktuell in dieser Weltregion aktiv sind. Bereits zum 4. Mal treffen sich hier Unternehmer, Firmenvertreter und Investoren unterschiedlicher Sektoren.

Das AfrikAktiv Kunst- und Kultur-Festival richtet in jedem Jahr seinen Blick auf ein afrikanisches Land, um so nach und nach umfassende Informationen und Eindrücke über die unterschiedlichen Kulturen und Länder nach Tübingen zu bringen. 2015 ist das Fokusland Kamerun. Das Land birgt zahlreiche paradiesische Plätze und vielversprechende Eigenschaften – der Augenmerk liegt ganz besonders auf den Bereichen  Kunst&Kultur, Gesellschaft&Wirtschaft sowie sozio-kulturelle und ökonomische Entwicklungen, die das Land vollzieht.

Das Familien-Programm ist seit jeher ein Schwerpunkt beim Festival. Es steht unter dem Titel „Stark für die Zukunft!“ und beinhaltet kreative Workshops, Theater&Tanz, interkulturelles Miteinander und noch Vieles mehr. Die Gruppe ADESA will Sonnenschein, Liebe und Kreativität in die Herzen der Kinder und Jugendlichen bringen. Über 3 000 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern haben aktiv am Programm im letzten Jahr teilgenommen. So sagen es die Organisatoren.

Der Kunsthandwerk-Markt hat an allen 4 Festival-Tagen ab 10 Uhr morgens bis in die Abendstunden geöffnet und präsentiert die handgemachten und authentischen Artikel, die die mehr als 80 Teilnehmer aus aller Welt mitgebracht haben. Die Besucher können so Souvenirs kaufen und ein persönliches Stück Afrika mit nach Hause nehmen. Teile der Waren stammen aus fairem Handel oder sind von Frauen in Vereinsgemeinschaften angefertigt worden.

 Das AfrikAktiv-Festival bietet eine Vielzahl an Aktivitäten, darunter Tanz- und Trommel-Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die AfrikAktiv-Modenschau ist ein weiterer Programmpunkt. macht Spaß und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und positiver Energie. Die Models zeigen wunderbare farbenfrohe Stücke “made in Africa”. Das Festival ist offen für Designer und kreative Künstler, die ihre aktuelle Kollektion und Arbeiten einem begeisterten Publikum präsentieren möchten. Und selbstverständlich gibt es jede Menge afrikanische Musik auf der offenen Bühne.

Der Eintritt kostet täglich fünf Euro. Schüler, Azubis, Studenten, Rentner und Behinderte zahlen drei Euro. Das Kombi-Ticket für alle vier Tage kostet 15 Euro.

 

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Afrika auf dem Alexanderplatz


Bei unserer Reise durch die Welt der Afrikafeste machen wir heute in Berlin halt. Dort steigt vom 11. Bis zum 14. Juni auf dem Berliner Alexanderplatz das KENAKO-Festival. Auf uns wartet ein großer afrikanischer Markplatz. Auf der Bühne warten afrikanische Künstler. Außerdem dürfen wir uns auf Theateraufführungen, Workshops und Lesungen bekannter afrikanischer Autoren freuen. Im Diskussionszelt bietet sich die Möglichkeit, mit einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Kontakt zu treten. 

Gemeinnützige Migrantenorganisationen stellen sich auf der „Messe der Brückenbauer“ den Besuchern vor. Hier sind engagierte Vereine und Personen jederzeit eingeladen mitzumachen. Einer von ihnen wird den KENAKO-Award gewinnen. Denn eine Jury wird entscheiden, welches der vorgestellten Projekt das nachhaltigste ist. 

Heuer gibt es auch eine Premiere – und zwar am 12. Juni. Dann nämlich findet der erste „Africa Day“ im Rahmen des Festivals statt. Botschaften afrikanischer Länder feiern mit, um an die Gründung der Vorgängerorganisation der heutigen Afrikanischen Union im Jahr 1963 zu erinnern. Ab 14 Uhr ist ein interessantes Bühnenprogramm. Mit Künstlern, die eigens für diesen Tag zum Festival anreisen. Botschafter aller 54 afrikanischen Staaten sind auf dem Alexanderplatz anwesend, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. 

Die Musik kommt bei dem Festival sicherlich nicht zu kurz. Mindestens drei Konzerte sind an jedem der Festivaltage zu hören. Mit der Keiga Dance Company kommt eine der führenden zeitgenössischen Tanzgruppen Ostafrikas. Der aus Norddeutschland stammende Christian Bakotessa hat kongolesische Wurzeln. Deutschlandweit bekannt wurde er durch seinen zweiten Platz bei der Fernsehsendung Das Supertalent. Auch ein Kindermusical ist geboten. Die Gruppe „Global New Generation“ bringt verschiedenste Geschichen auf die Bühne. Es geht da um das Schicksal von Flüchtlingen, Minenarbeiten, um die Geschichte der Kolonialzeit. Die Gruppe besteht aus 15 Kindern und Jugenlichen mit afrikanischen Wurzeln. 

Mitorganisiert wird das Festival von den Machern des Afrika Medien Zentrums in Berlin. Es ist in der Großkopfstraßt 6 zu finden. Dort gibt es jede Menge Informationen über Afrika aus Büchern und anderen Medien. Außerdem werden weitere Veranstaltungen rund um Afrika organisiert.

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Die Mutter aller Feste


Es nennt sich zu Recht das Original. Denn es ist die Mutter aller Afrikafeste in Deutschland. Das Africa Festival in Würzburg. Die mittlerweile 27. Auflage findet vom 4. Bis 7. Juni statt. Mit der großen Party am Main begann er, der Reigen der Afrikafeste, der sich mittlerweile jeden Sommer durch ganz Deutschland ausbreitet. 

Die Würzburger haben schon Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass sie das Original veranstalten. Denn viele, viele Organisatoren von Festen andernorts haben die Grundstruktur des Festival-Programmes übernommen. Warum auch nicht: Warum etwa neu erfinden, was sich bewährt. In Würzburg gibt es zwei Musikbühnen. Bei einer ist kein zusätzlicher Eintritt notwendig, dort ist jeden Veranstaltungstag in den Nachmittagsstunden Programm. Dann gibt es die Abendkonzerte, für die jeweils ein eigener Eintritt fällig wird. 

Jedes Jahr gibt es beim Africa Festival in Würzburg einen speziellen Schwerpunkt. Ein Land oder ein Thema steht im Mittelpunkt. Diesmal ist es die Insel Sansibar. Unter anderem gibt es eine Fotoausstellung. Und das Ministerium für Information, Kultur, Tourismus und Sport aus Sansibar stellt das eigene Land vor. 

Außerdem gibt es einen großen Basar mit allem Möglichen rund um den Kontinent. In Kinozelt werden jeden Abend zwei verschiedene Dokumentationen gezeigt. Es gibt ein eigenes Kinderprogramm und mehrere Hilfsorganisationen stellen sich vor. Das muss hier genügen. Das genaue Programm vorzustellen würde den Rahmen hier sprengen. Schaut Euch doch einfach auf der Homepage es Festivals um. 

Das Africa Festival besteht seit 1989 und ist das größte und älteste Fest für afrikanische Musik und Kultur – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Über 6000 Musiker und Künstler aus 56 Ländern Afrikas und der Karibik sind bisher in Würzburg aufgetreten und haben mehr als zwei Millionen Besuchern den kulturellen Reichtum des afrikanischen Kontinents vor Augen und Ohren geführt. 

Seite vergangenem Jahr existiert die Treuhandstiftung Africa Festival Würzburg. Sie will soziale, kulturelle und caritative Projekte und Einrichtungen in Afrika unter die Arme greifen. Aber auch eine Absicherung für das Fest in Würzburg schaffen. Nach dem Hochwasser vor zwei Jahren stand die Fortführung in Frage. 

Der Eintritt auf das Festivalgelände kostet pro Tag acht Euro. Für Kinder unter zwölf Jahren ist der Eintritt kostenlos. Eine Familienkarte kostet 25 Euro. Das Festival ist täglich von 10 bis 24 Uhr geöffnet. Wie gesagt, gibt es für die Abendkonzerte gesonderte Eintrittspreise. Der Inhaber von Eintrittskarten dafür braucht dafür keinen Eintritt für das Festivalgelände bezahlen. Veranstaltet wird das Fest seit jeher vom Verein Afro Project.

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Das Afro-Ruhr-Festival


Zum 6. Mal öffnet das Afro-Ruhr-Festival in Dortmund für die Besucher seine Pforten. Termin ist vom 29. Bis zum 31. Mai. Die Besucher erwartet ein langes afrikanisches Wochenende mit Livemusik, Party, Basar, Workshops und Aktivitäten für Groß und Klein. Es ist eingebettet in ein vielfältiges, längerfristiges Rahmenprogramm mit verschiedenen Veranstaltungsorten innerhalb der Stadt.

Mit einem veränderten Konzept geht das Festival also in seine sechste Auflage. Basar und Rahmenprogramm sind von den reinen Konzertveranstaltungen entkoppelt worden, um den Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppe besser gerecht zu werden. So ist es von den Veranstaltern zu erfahren.

Der Afrika-Basar mit Kunsthandwerk, Informationsständen und kulinarischen Spezialitäten ist jeweils bis 18 Uhr geöffnet. Parallel werden Workshops und Aktivitäten angeboten, die zum Mitmachen, Lernen und Staunen einladen. Da geht es beispielsweise um den Salsa-Tanz und um das Trommeln auf der Djembe. Anschließend übernimmt ab 19 Uhr die Live-Musik die Bühne des Dietrich-Keuning-Hauses. Wie in den Vorjahren können sich die Musikfreunde auf eine Riege hochkarätiger internationaler Künstler freuen. Sie werden in Kooperation mit dem WDR Funkhaus Europa präsentiert. Veranstalter ist der Verein Africa Positive.

Darüber hinaus gibt einen Film über einen westafrikanischen Geschichtenerzähler zu bestaunen. Er wird täglich im Kino im U gezeigt. Die Künstlerin Hadijah Nassanga hat eine Ausstellung eigener Werke organisiert. Sie ist in den historischen Mauern des Torhauses Rombergpark zu finden. Öffnungszeit ist dort von 14 bis 18 Uhr, am Sonntagvon 10 bis 18 Uhr. Dazu gibt es einen Vorlesewettbewerb „Afrikanische Märchen“ und eine Begegnung mit der Schriftstellerin Fatou Diome. Das Rahmenprogramm findet an verschiedenen Veranstaltungsorten statt. Sie sind über den Inernet-Auftritt der Organisatoren leicht zu finden.

Für die kleinen Gäste ist wieder ein umfangreiches Spiel-, Mal- und Bastelprogramm organisiert. Unter anderem können sich die Kinder Buttons, Schmuck und Lederbeutel selber herstellen.

Gemeinsam mit den lokalen Kulturpartnern, dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, dem Dietrich-Keuning-Haus  und mehreren Medien haben die Veranstalter ein generationenübergreifendes Festival-Programm auf die Beine gestellt. Der Basar ist an allen drei Tagen von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Das Musikprogramm startet jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt zum Basar und Rahmenprogramm beträgt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahren müssen nichts bezahlen.

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25 Jahre Afrika in Winterthur


Das Afro-Pfingst-Festival in Winterthur feiert heuer sein 25-jähriges Jubiläum. Es gehört damit zu den ältesten Afrikafestivals im deutschsprachigen Raum. Vom 19. Bis zum 27. Mai finden an verschiedenen Standorten in der Stadt zahlreiche Veranstaltungen statt: Konzerte, Filme, Vorführungen verschiedener Art, ein Markt und vieles mehr.

Zur Kernzeit (von 21. Bis 23 . Mai) gibt es gleich drei Märkte mit verschiedener Ausrichtung: Neben dem typischen Afrikamarkt gibt es einen Welt-Basar unter dem Motto Einmal rund um die Welt. Außerdem noch einen Markt mit der Ausrichtung Fair-Trade. Auf der Bühne auf dem Kirchplatz zeigen, Trommler, Tänzer, Artisten und Sänger ihr Können. Ein bunter Mix von Künstlern aus aller Welt ist versprochen. Darüber hinaus gibt es an allen Tagen mehrere Abendkonzerte – sowohl im Saal als auch Open Air.

Mitmachen ist angesagt, so gibt es zahlreiche Workshops zum Thema Trommeln und Tanz. In einem kleinen Märchen- und Informationsprogramm gibt es Wissenswertes über die Insel Madagaskar. Auf die Kinder warten darüber hinaus noch weitere Märchen. Das Kamel Reiten wird sicherlich zu einem Höhepunkt für die kleinen Gäste. In einem Vortragsprogramm gehen die Veranstalter der Schweizer kolonialen Vergangenheit auf den Grund. Eine Ausstellung widmet sich darüber hinaus dem Thema Sklaverei und Kolonialismus.

Als Abschluss des Festivals gibt es im Nord-Süd-Haus eine Dokumentarfilm über das Leben in einem südafrikanischen Township. Anschließend beantwortet Regisseurin Irene Loebell Fragen der Besucher. Es sei gesagt, dass hiermit lange nicht alle einzelnen Veranstaltungen aufgeführt sind. Da müsst Ihr einfach die Internetseite der Veranstalter genau unter die Lupe nehmen.

Die Geschichte des Festes skizzieren die Veranstalter in ihrem Internetauftritt auf folgende Weise: Es war eine Handvoll Kulturinteressierter, die sich 1990 in Zürich traf. Die Veranstaltung nannte sich Afro-Pfingsten, angeboten wurden Kurse in Tanz und Perkussion, eine Band aus Senegal spielte traditionelle Musik. Keiner der Anwesenden ahnte damals, dass das Pflänzchen aus dem Gewölbe des Zürcher Jugendkulturhauses hinaus wuchs, nach Winterthur übersiedelte und dort in den nächsten zwei Jahrzehnten zum größten Multikulti-Fest der Schweiz aufblühen würde. Bereits bei der dritten Austragung kamen zu den Kursen und Konzerten ein erster Markt, Ausstellungen und eine Podiumsdiskussion hinzu. Im Laufe der Jahre wurden aus dem einen Markt drei, aus der begrenzten Kursauswahl wurde ein Angebot an rund 40 Workshops, aus den einzelnen Liveauftritten ein dreitägiges Konzertprogramm mit namhaften World-Music-Künstlern.

Und: Aus der handvoll Kulturinteressierten wurden knapp 70 000 Besucher pro Jahr. Trotz Wachstum, eines hat sich nicht verändert: Die Idee, die hinter dem Festival steckt. Afro-Pfingsten will dem facettenreichen afrikanischen Kontinent und allen Kulturströmungen, die ihre Wurzeln in Afrika haben, Gehör verschaffen.

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Vier Tage Afrika in München


Die Saison der Afrika-Festivals nimmt langsam Fahrt auf. Und die Veranstaltungsliste füllt sich langsam. Diesmal blicken wir nach München. Dort finden vom 22. Bis 25. Mai bereits zum 8. Mal die  Afrika Tage auf der Theresienwiese statt. Es soll ein Fest mit afrikanischen Esprit werden – mit viel Musik, Tanz, einem bunten Bazar und international bekannten Künstler. So versprechen es die Veranstalter. 

Der musikalische Höhepunkt ist sicherlich der Auftritt von Salif Keita. Er ist ein Fest größte in der afrikanischen Musik. Um ein größeres Publikum zu erreichen, ging Salif Keïta 1984 nach Paris. Seine Musik verbindet traditionelle westafrikanische Musikstile mit Einflüssen, die aus Europa und aus Nordamerika stammen. Musikinstrumente, die Keïta in seinen Stücken einsetzt, sind unter anderem Balafon, Djembe, Gitarre, Kora, Orgel, Saxophon und Synthesizer. Grundsätzlich gibt es an allen Tagen interessante Konzerte zu genießen. 

Außerdem gibt es einen farbenfrohen Handwerkerbasar. Ein entsprechendes gastronomisches Programm darf nicht fehlen – selbstverständlich nicht. Für die Kinder ist ein buntes Bastel- und Wissensprogramm organisiert. Hier hilft wie immer Unicef mit. Dazu gibt es einen Trommel-Workshop, Bauchtanz und weitere Attraktionen. Darunter befinden sich Lesungen und Filmvorführungen. 

Das Tagesticket kostet acht Euro. Wer am 24. Und 25. Mai erst ab 17 Uhr kommt, muss 20 Euro zahlen. Geöffnet ist jeden Tag ab 11 Uhr bis 23 Uhr. Dauerkarten kosten 30 Euro. Die Konzerte sind jeweils inbegriffen. Kinder bis 13 Jahren haben freien Eintritt. Karten gibt es unter anderem über die Internetseite des Festivals und an der Tageskasse.

Am 22. Mai gibt es für alle freien Eintritt. Es ist der Charity Day unter dem Motto „Munich for Africa“. Die Veranstalter bitten um Spenden direkt an die Hilfsorganisationen, die sich auf dem Gelände präsentieren.. Denn bei aller Farbenpracht solle nicht vergessen werden, dass es – leider Gottes ist es so – auf dem afrikanischen Kontinent noch viele Probleme gibt. 

Initiator des Festes ist Medhat Abdelati, dem Geschäftsführer einer Veranstaltungsagentur. Die ersten Afrikatage in München fanden 2004 statt. Ein Jahr später folgte der Ableger in der österreichischen Hauptstadt Wien. Mit ihm Boot sitzen wie schon angeklungen viele Hilfsorganisationen, die in Afrika tätig sind.

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Eine Stiftung für Afrika


Gerade uns Deutschen hilft es, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Da kommt uns die Deutsche Afrika Stiftung gerade Recht. Setzt sie sich doch über 35 Jahre für die Förderung der deutsch-afrikanischen Beziehungen im Sinne einer friedlichen Zusammenarbeit und Völkerverständigung ein. Derzeit besteht der Verein – das ist die Organisationsform – aus e rund 120 Mitgliedern. Sie arbeiten daran, die Beziehungen zwischen Beziehungen zwischen Deutschland und dem afrikanischen Kontinent zu festigen.

Die Stiftung versteht sich als Dialogpartnern für deutsche und afrikanische Personen aus Industrie und Wirtschaft, der Politik, der Zivilgesellschaft, den Medien und den Religionsgemeinschaften. Außerdem kümmert sich der Verein um afrikanische Gäste in Deutschland und um das diplomatische Corps. Ziel sei es, einen Beitrag zu einer erfolgreichen Umsetzung der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung zu leisten und die Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit den Staaten und Institutionen des afrikanischen Kontinents zu verbessern. Ein weiteres Anliegen der Stiftung ist es, das Verständnis der Deutschen für die Vielfalt Afrikas zu stärken. Ein Schwerpunkt der Deutschen Afrika Stiftung ist dabei, Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Seminare, Clubabende und so weiter zu auf die Beine zu stellen.

Einmal im Jahr vergibt die Stiftung den Deutschen Afrika-Preis. Die Staaten aus Afrika seien oftmals nicht im Blickfeld der Öffentlichkeit. Das war nach eigener Aussage der Auslöser. Geehrt werden herausragende afrikanische Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Frieden, Menschenrechte, Kunst und Kultur, Wirtschaftsförderung und soziale Belange einsetzten. Erstmals wurde der Preis 1993 vergeben. Die bisherigen Preisträger stammen aus 14 verschiedenen Ländern. Im Oktober 2014 erhielt Drd. Abdel Kader Haidara den Preis. Er ist der Leiter der Mamma Haidara Memorial Library, einem der bedeutendsten Archive Malis. Gedankt wurde ihm damit für seinen Einsatz für die antiken Handschriften Timbuktus. 

Ein besonderes Schmankerl – um es einmal so zu nennen – auf der Internetseite der Stiftung ist der Pressespiegel. Hier sind regelmäßig Nachrichten aus Afrika aufgelistet. Artikel aus verschiedenen Medien zum Thema sind dort gesammelt. Gerade für einen wie mich, der so etwas in der täglichen Berichterstattung vieler Zeitungen und Zeitschriften vermisst, ist das eine erfreuliche Sache. Grund genug, die Deutsche Afrika Stiftung öfters zu besuchen.

Außerdem gibt Organisation eine Schriftenreihe heraus. Sie beschäftigt sich ebenso mit dem Verhältnis von Deutschland und Afrika aus verschiedenen thematischen Richtungen. Sitz der Deutschen Afrika Stiftung ist die Bundeshauptstadt Berlin.

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