Beiträge mit dem Schlagwort: afrikanische Kultur

Mit Kunst aus Afrika in den Herbst


Auch in den kommenden Wochen ist für den Kunstfreund wieder einiges geboten.Es gibt Ausstellungen in Berlin, Köln und Frankfurt. 

Die afrikanische Art des Sitzens. Hocker – Stühle – Sitze – Liegen – Schemel :  Die Ausstellung in der Galerie Dogon in Berlin zeigt Minimalistische Formen, hohe Eleganz, Funktionalität und große Ausstrahlungskraft. So steht es in der Beschreibung. Vorgestellt werden Objekte aus der Zeit aus deutschen Sammlungen. Die Schau ist noch bis zum achten Oktober zu sehen. Und Montag bis Freitag von 11 bis 19 Uhr und Samstag von 11 bis 16 Uhr.

Nando Nkrumah. Polymorphosis : Nando Nkrumah, geboren 1979 in Kumasi, Ghana und aufgewachsen im Westerwald, lebt als Künstler und Designer in Köln. Seine Arbeiten sind sowohl zwei- als auch dreidimensional. Sie behandeln die Symbolwelt der Ashanti-Kultur, neueste Computerverfahren stehen Fotos, Mustern und Siebdrucken gegenüber. verfremdeten und fragmentierten Fotos, Texten, Mustern und Siebdrucken. Stücke aus dem 3D-Drucker  gehören zu seinen Werken. Er verbindet traditionale Symbole mit modernem Design. Mittel, den Erfindungsreichtum in der Anwendung noch neuer Techniken aus, die zu In der Ausstellung wird neben seiner Schmuckkollektion eine Fotoserie zum Chale Wote Street Art Festival zu sehen sein, an dem Nkrumah teilgenommen hat. Die Fotoserie dokumentiert unter anderem neuere Entwicklungen der ghanaischen Kunst. Die Ausstellung ist in der Galerie Art of Buna zu sehen. Sie beginnt am 17. September und endest am 22.Oktonber. Die Öffnungszeit ist Samstag von 15 bis 20 Uhr. 

KUISEBNamibia. Fotoausstellung von Xenia Ivanoff-Erb: Sie ist in der Stadtteilbibliothek Frankfurt-Rödelheim zu besichtigen. Die Designerin und Fotografin Xenia Ivanoff-Erb wurde in Südafrika geboren und wuchs in einem von Kunst geprägten Umfeld auf. Seit 2012 lebt sie in Swakopmund / Namibia und hinterlässt im künstlerischen Leben des Landes zunehmend ihre Spuren, vor allem in der Fotografie. Sie ist mit ihrer Kunst erstmals in Deutschland. Sie stellt die Nachfahren eines tausende alten Nomandenstammes in den Mittelpunkt. Die Vernissage ist am 6. September um 19 Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 29. September. 

Wer mehr über die Ausstellungen und die beteiligten Künstler wissen will, dem sei als erste Anlaufstelle Afroport angeraten.

 

Werbeanzeigen
Kategorien: Ausstellungen, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Afrikanischer Flair in Nürnberg


Es gibt immer mehr regionale Seiten, die sich dem Thema Afrika annehmen. Und das ist gut so. Jüngst erst habe ich euch das Afrikaportal vorgestellt, dass auch in Hannover und Niedersachsen auf dem laufenden hält. Auch in Nürnberg gibt es ein. Schaut doch einfach Mal dort vorbei. 

Es gibt eine Zusammenstellung vielerlei Bereiche. Wer auf afrikanische Bars und Frisuren steht – kein Problem.  Noch klein ist die Schar der afrikanischen Musiker aus Nürnberg, die dort verzeichnet sind. Aber sie kann ja noch wachsten. Bei den Vereinen schaut es schon zahlreicher aus. Selbstverständlich gibt es Hinweise auf afrikanische Läden und Restaurants. Mode, Stoffe, Kunst  sind weitere Stichworte. Und es gibt zwei Radiostationen in Nürnberg, die sich mit Afrika befassen. Da schau her? Wer sich auf der Seite umsieht, der weiß außerdem, dass es in Nürnberg einen Äthiopischen Fußballclub gibt. Man lernt eben immer dazu. 

Außerdem gibt es eine Linkliste, auf der Ihr weitere Tipps über afrikanische Informationen erhalten könnt. Wer mich kennt und mir auf Twitter folgt, der weiß: Ich habe ein Faible für afrikanische Sprichwörter.  Und so hat der Initiator von Afroweb bei mir selbstverständlich einen Stein im Brett. Denn er bietet eine schöne Lister solcher Sprichwörter – schön nach Ländern geordnet. 

Gut finde ich auch das Archiv. Dort sind Veranstaltungen in Wort und Bild aufgelistet, die in Nürnberg stattgefunden haben und sich mit Afrika beschäftigt haben.  Wer sich aktiv für Afrika einsetzen will, der findet auf  der Seite einige Möglichkeiten. So sind Vereine und Gruppierungen aufgelistet, die sich in und für Afrika einsetzen. 

Hinter dem Projekt steht eine Werbeagentur. Was in meinen Augen jetzt aber kein Problem darstellt. Wer guten Service unter die Leute zu bringen, der hat auch positive Nachrichten verdient.

 

Kategorien: Hand und Hand, Internet, Startseite | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Rhythmus von Afrika


Afrika. Dieses Wort steht für Musik, Rhythmus, für Tanz. Jeder, der schon einmal diesen Kontinent besucht hat oder auf einem der schönen Afrikafeste, die es mittlerweile in ganz Europa gibt, gewesen ist, weiß das. Also wundert es eigentlich gar nicht, dass auch Wissenschaftler darauf gestoßen sind und darin ein Arbeitsfeld für sich gefunden haben. Sie tuen es bei der Forschungs-, Dokumentations- und Informationsstelle zum Thema Tanz in Afrika

Die Forschungsstelle in Düsseldorf befindet sich derzeit im Aufbau. Antreiberin ist dort Dr. Ulrike Gross. Ein Blick in ihre wissenschaftliche Vita zeigt, dass sie sich bisher eingehend mit afrikanischem Tanz und afrikanischen Klängen beschäftigt hat. Außerdem war sie schon bei einigen Bühnenprojekten mit von der Partie. 

Das Projekt will erreichen, dass traditionelle afrikanische Tänze nicht in Vergessenheit geraten. Wie viele Traditionen in allen Ländern der Welt droht ihnen das in der modernen Zeit. Das ist halt so. Und deshalb braucht es Menschen, die das verhindern. Dokumente und Informationen zu den Tänzen  – etwa Filme und Fotos – werden gesammelt. Damit sie denjenigen, die sich dafür interessieren,  in Zukunft zur Verfügung stehen. Ziel ist es, ein solches Datenarchiv für ein jedes afrikanisches Land vorzuhalten. Literatur zu dem Thema wird ebenso gesammelt.  

Die Macher der Initiative wollen keine Einzelkämpfer sein. Sie rufen alle dazu auf, eigene Informationen und eigenes Wissen beizutragen. Das ist gut so! 

Das ist das ein, für uns alle ganz wichtige Ziel des Projekts. Anscheinend ist es darüber hinaus so, dass es bisher keine ausreichenden Forschungen zu dem Thema gegeben hat. Deshalb wollen die Organisationen eine Forschungsstelle aufbauen, Projekte anstoßen und deren Ergebnisse öffentlich machen.

Wie gesagt, derzeit sind die traditionellen Tänze im Fokus, weil sie vom Aussterben bedroht seien. Allerdings sei es schon auch das Ziel, Zeitgenössische Rhythmen zusammenzustellen. Fernziel sei eine interaktive Tanzkarte Afrikas.

 Das Projekt hat es auf alle Fälle verdient, daran mitzuwirken. Also: Wer sich mit afrikanischen Tänzen auskennt: Heraus mit Eurem Wissen!

 

 

 

 

 

 

 

Kategorien: Forschung, Internet, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Afrika jetzt auch rund um Hannover


Gutes und Interessantes tut sich in und um Hannover. Genau gesagt in ganz Niedersachsen. Das Portal hat gerade erst geöffnet. Und es kommt noch ein wenig jungfräulich daher. Es ist aber eine gute Sache: Maritafaye ist das neue Afrikaportal für Hannover und Niedersachsen. Und deshalb macht es auch gar nichts, wenn es hier schon einmal vorgestellt wird. Obwohl das eine oder andere Detail der Internetseite noch nicht fertig ist. Übrigens: Hinter dem Namen der Internetseite versteckt sich einfach der einer der Betreiberinnen: Im Impressum findet sich nämlich der Name von Marita Faye. Sie lebt in Hannover. 

Die Initiatoren wollen alle Informationen von Afrikanern aus der Region und Menschen von dort, die sich für diesen Kontinent interessieren, bündeln. Je mehr es von solchen guten und sinnvollen Projekten gibt, um so besser. Deshalb macht es auch nichts, es jetzt schon vorzustellen. Auch wenn es noch nicht fertig und vollständig gefüllt ist. 

In der Sparte Vereine haben sich schon einige Organisationen eingetragen. Gut so! Weiter so! Außerdem gibt es eine Rubrik, bei der sich Künstlerinnen und Künstler mit Wurzeln aus Afrika eintragen dürfen. Das ist selbstverständlich genau so wichtig. Auch ist Raum für afrikanische Läden und Geschäfte. Restaurants werden nicht vergessen. 

Die Betreiber wollen auch Musiktipps geben. In dieser Rubrik ist bisher Yousous N‘ Dour aus dem Senegal mit Rokku mi rokka vertreten. Da hat also auch noch etwas Platz.  

Ein bisschen Gesellschaftskunde betreiben die Macher des Portals auch. Sie wollen unter Termine beispielsweise Nationalfeiertage und Unabhängigkeitstage vermelden. Bisher steht dort der Senegal mit dem 20. August. 

Die Betreiber haben also einen Faible für den Senegal. Also für Westafrika, für das ich auch schwärme. Also Ihr Zeitgenossen aus Niedersachsen. Helft mit, das Portal zu füllen.

 

Kategorien: Hand und Hand, Internet, Startseite | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tolle Streifen über Afrika in Köln


Ich habe das hier schon öfters gesagt: Wenn Afrika im Fernsehen kommt, geht es häufig um die K-Themen. Krisen, Korruption, Kriege usw. Da ist es schön, dass es Veranstaltungen gibt, die ein ausgewogenes Bild liefern möchten. Und die es überhaupt möglich machen, per Film etwas über diesen interessanten Kontinent zu erfahren. Das Afrika Film Festival  in Köln ist so eine segensreiche Einrichtung.

Das Festival findet heuer bereits zum 14. Mal statt. Und hat ein besonderes Motto: Es ist überschrieben mit diesem Titel „Sisters in African Cinema“. Es geht also vor allem um das weibliche Geschlecht. Vom 15. Bis zum 29. September werden preisgekrönte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt. Die alle bereits bei wichtigen afrikanischen Filmfestivals wie in Ouagadougou, Tunis, Durban oder Sansibar aufgeführt worden sind. Außerdem gibt es Produktionen aus de so genannten Diaspora. Das sind Filme, die um afrikanisch stämmige Menschen von anderen Kontinenten handeln – oder die von solchen gedreht worden sind.

Während des Festivals ist die gesamte Stadt ein einziges Filmtheater. Denn es findet an nicht weniger als 50 einzelnen Schauplätzen statt. Neben den reinen Kinovorführungen gibt es eine Podiumsdiskussion, mehrere Livekonzerte, eine Ausstellung zum Thema, eine Lesung sowie spezielle Vorführungen für Kinder und Schulen.

Dahinter steht die Filminitiative Köln. Dieser Verein besteht sei 1988 und will solchen Streifen eine Chance geben, die bei gewerblich geführten Kinos zur selten zum Zuge kommen. Und da ist es – leider – nicht verwunderlich, dass Afrika im Laufe der Zeit in den Fokus gerückt ist. Dafür Reisen die Initiatoren sogar selbst auf dem Kontinent, um bei Filmfesten dort nach Perlen für die eigene Veranstaltung zu suchen.

Es gibt noch einen weiteren Grund, den Verein für seine Arbeit zu loben. Mit der Zeit ist eine Datenbank zum afrikanischen Film entstanden. 758 Streifen sind darin aufgeführt. Nicht nur darin – sondern auch auf der Internetseite der Organisation. Zu finden sind jeweils alle wichtigen Infos zu dem jeweiligen Film. Dazu gibt es zusätzliche Auflistungen. Wir können Filme zu bestimmten Ländern und Regionen suchen. Dazu gibt es eine thematische Aufgliederung und eine nach Personen.

Bestimmte Filme können über die Filminitiative auch ausgeliehen oder als DVD gekauft werden. Und wer selbst eine Filmreihe über Afrika auf die Beine stellen will, der darf sich gerne an den Verein bezüglich Unterstützung wenden. Im Internet gibt es Informationen dazu.

PS: Ich mache jetzt erst einmal zwei Wochen Urlaub. Danach komme ich wieder.

 

Kategorien: Kultur, Startseite | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

Viel Kunst aus Afrika zwischen München und Berlin


Im Süden wie im Osten gibt es in der kommenden Zeit weitere,  interessante Ausstellungen, die einen Bezug zu Afrika haben:

Faces of southern Ethiopia. Fotografien von Petra Ender: Im November 2015 begab sich die Fotografin Petra Ender gemeinsam mit einer Gruppe spanischer Fotografen auf eine Entdeckungsreise von indigenen Völkern im Süden Äthiopiens. Unterwegs mit einem Jeep und unter abenteuerlichen Bedingungen besuchte Ender verschiedene Stämme der Surma, Hamer und Dassanech und porträtierte die Menschen dieser noch völlig abgeschieden lebenden Volksgruppen. Es entstanden eindrucksvolle Bilder. Sie sind vom 24. Bis zum 31. Juli in der ABC Westside Galerie in München zu bewundern.

Godwin Adjei Sowah. Arbeiten in Acryl: Adjei Sowah ist ein Künstler aus Ghana. Ihm ist eine Ausstellung in der Stadtbücherei Tettnang gewidmet, die vom 19. Juli bis Ende August für die Besucher offen steht. Bereits als Kind wollte er Künstler werden, studierte Kunst in seiner Heimat. Heute arbeitet er als Maler und Kunstlehrer. Afrikaner in ihrer normalen Umwelt sind seine Motive.

Afrika in Berlin: Vier Jahre nach der Eröffnung der international beachteten Ausstellung „Kunst aus Afrika“ zeigt das Ethnologische Museum jetzt vier neue Ausstellungsbereiche: „Das Königreich Benin“ und „Bamum. Tradition und Innovation im Kameruner Grasland“ geben Einblicke in die Geschichte Afrikas am Beispiel zweier bedeutender Teile der Afrika-Sammlung; der Raum „Zeitgenössische Kunst aus Afrika“ zeigt einige wichtige Neuerwerbungen. Im Zentrum des Themas „Afrika in Berlin“ steht eine Ijele-Maske, die von einem nigerianischen Künstler für die Igbo-Community in Berlin hergestellt wurde. Die Ausstellung wartet von September bis Ende 2017 den Besuchern offen.

Change the Perspective – Afrikanische Karikaturen:   Diese interessante Ausstellung zeigt das Afrika-Haus in Berlin. Vorgestellt werden 20 Werke afrikanischer Karikaturisten, die das Dritte Welt Journalisten Netz (DWJN) dem Afrikahaus zur Verfügung gestellt hat. Die Organisation hatte 2012/13 einen Karikaturenwettbewerb unter dem Titel „Change the Perspektive“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb verstand sich als Beitrag zur Feierlichkeiten anlässlich des 50.Jahrestages der Gründung der Afrikanischen Union bzw. deren Vorgänger Organisation für Afrikanische Einheit (OAU). So lässt es der Veranstalter – Farafina Afrika Haus e. V. – wissen.

Archiketur for the People. Francis Diebedo Kéré: Der in Burkina Faso geborene und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré gehört zu den wichtigsten Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Sie erhält in den vergangenen Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit. Er benutzt lokal verfügbare Materialien, bindet die späteren Nutzer in die Arbeit mit ein. Ökologie und soziale Verträglichkeit sind für ihn wichtige Stichworte. Preise gewann er unter anderem für die Grundschule in seinem Heimatdorf Gando. Große Bekanntheit in Deutschland erhielt er durch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christoph Schlingensief für das Projekt eines Operndorfes in Burkina Faso. Mittlerweile erhält er auch Aufträge in Deutschland. Das Architekturmuseum der TU München wird die erste monographische Präsentation seines bisherigen Werkes zeigen und damit einen der sicher wichtigsten Architekten der Gegenwart umfassend würdigen. Sein Werk wird ab 17. November bis in den Februar hinein in der Pinakothek der Moderne in München gezeigt.

Kategorien: Ausstellungen, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

Gemeinsam Brücken bauen


Vorurteile bilden sich vor allem dann, wenn man den Gegenüber gar nicht richtig kennt. Gerade in diesen Tagen zeigt sich das ja immer wieder. Wir sehen es in Britannien, aber auch bei uns im Land. Wer erst einmal einen Menschen, der aus einer fremden Kultur kommt, kennengelernt hat, der denkt oftmals ganz anders über ihn.

So gesehen, ist eine neue Initiative des deutschen Entwicklungsministeriums zu loben. Ob man nun Entwicklungshilfe, wie sie derzeit organisiert wird, gut finden will oder nicht. Das Berlin einen Jugendaustausch zwischen Deutschland und Ländern aus Afrika auf die Beine stellen will, ist eine gute Sache. Die jungen Menschen lernen sich kennen. Die Deutschen können über den eigenen Tellerrand hinaussehen. Was vielen gut tut. Die Afrikaner sehen, wie Deutschland wirklich ist. Und fallen danach vielleicht nicht mehr so leicht Schleppern in die Hände, die alles Mögliche versprechen.

Vorbild für die „Deutsch Afrikanische Jugendinitiative“ (DAJ) ist das Deutsch-Französische-Jugendwerk. Zunächst gibt es laut Ministerium eine Zusammenarbeit mit drei ausgewählten Ländern: Benin, Tansania und Südafrika. Das Ganze ist eine Kooperation zwischen dem Entwicklungsministerium und der Kommission der Afrikanischen Union. Als Organisator mit im Boot ist Engagement Global GmbH. Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller hat das Projekt jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Möglich ist ein Austausch Einzelner genau so wie von Schulklassen. Darüber hinaus steht das Programm weiteren Gruppen offen. Dafür schafft das Ministerium ein neues Förderangebot: Jugendgruppen – Pfadfinder, Sportvereine oder Musikgruppen – begegnen sich und arbeiten gemeinsam an Themen wie Klimawandel, Armut oder ihren jeweiligen Bildern von Deutschland und Afrika. Beispielsweise können sich künftig Fußballvereine aus Benin und deutsche Teams treffen. Um derartige Vorhaben zu ermöglichen, hat die DAJ eine strategische Kooperation mit der Deutschen Sportjugend (DSJ) angestoßen. Hierüber erreicht die DAJ perspektivisch 90.000 Sportvereine.

Da­für schafft das Mi­nis­te­ri­um ein neu­es För­der­an­ge­bot: Ju­gend­grup­pen – Pfad­fin­der, Sport­ver­ei­ne oder Mu­sik­grup­pen – be­geg­nen sich und ar­bei­ten ge­mein­sam an The­men wie Kli­ma­wan­del, Ar­mut oder ih­ren je­wei­li­gen Bil­dern von Deutsch­land und Afri­ka. Bei­spiel­wei­se kön­nen sich künf­tig Fuß­ball­ver­ei­ne aus Be­nin und deut­sche Teams tref­fen. Um der­ar­ti­ge Vor­ha­ben zu er­mög­li­chen, hat die DAJ ei­ne stra­te­gi­sche Ko­ope­ra­ti­on mit der Deut­schen Sport­ju­gend (DSJ) an­ge­sto­ßen. Hier­über er­reicht die DAJ per­spek­ti­visch 90.000 Sport­ver­ei­ne.

Be­ste­hen­de Aus­tausch­pro­gram­me mit an­de­ren afri­ka­ni­schen Län­dern (zum Bei­spiel Gha­na, Ugan­da, Ru­an­da) lau­fen fort. In den kom­men­den drei Jah­ren soll min­des­tens ein Drit­tel mehr Ju­gend­li­che an den Pro­gram­men teil­neh­men. Schon heu­te en­ga­gie­ren sich über die ver­schie­de­nen BMZ-ge­för­der­ten Aus­tausch­pro­gram­me und den Frei­wil­li­gen­dienst jähr­lich rund 2 000 jun­ge Men­schen aus afri­ka­ni­schen Län­dern und Deutsch­land. Im nächs­ten Jahr wer­den im neu­en För­der­an­ge­bot 400 Teil­neh­men­de er­war­tet. Trä­ger kön­nen ab heu­te An­trä­ge stel­len.

 

Kategorien: Hand und Hand, Startseite | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Afrika: Die Party geht weiter


Der Reigen der Afrikafeste reißt auch im Juli und im August nicht ab. Wer also auf Deutschlandtour gehen will – hier finden sich einige Möglichkeiten:

Bayreuth: Vom 15. Bis zum 17. Juli steigt dort Wakadjo – das Afrika-Karibik-Festival. In der Maximilianstraße geht es zum elften Mal um Kultur, Kunst und viel Spaß. Die Veranstalter versprechen Konzerte, Filme, Workshops und speziell für Kinder ein interessantes Programm. Eintritt kostet das nichts.

Freising: Der Verein der Togoer organisiert auch heuer wieder ein Afrikafest in der Luitpoldanlage. Es findet vom 22. bis zum 24. Juli statt. Geboten sind ein afrikanischer Biergarten, eine Modenschau, Tanz- und Trommelshows, selbstverständlich ein Kinderprogramm, Live-Musik und vieles mehr.

Eschweiler: Das Afrikafest präsentiert afrikanische Kultur, Artistik und Musik. So sagen es die Organisatoren des Festivals, das am 30. Und 31. Juli am Blausteinsee stattfindet. Die Macher vom Verein Afrika e. V. haben sich einiges einfallen lassen. So gibt es unter anderem eine Modenschau, Trommelshows, einen Basar und – selbstverständlich – vieles für den Magen. Eintritt muss bei diesem Event keiner bezahlt werden.

Potsdam: Am 6. August ist am Luisenplatz ein Markt und ein Musikfestival geboten. Zum Programm gehören unter anderem eine Modenschau, Artisten und Künstler. Organisiert wird die Veranstaltung vom Internationalen Center für Deutsche und Immigration.

Aschaffenburg: Das Afrika-Karibik-Festival hat sich längst einen guten Ruf im Reigen der Afrika-Festivals erworben. Wie immer findet es im August statt. Heuer genau gesagt vom 11. Bis 15. August auf dem Festplatz. Es lockt mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Auf der Liste stehen Akrobatik-Vorführungen, Kinderprogramm, Livemusik, ein Basar und Gaumenfreuden. Angesagte Größen der Reggea-Szene haben ihr Kommen angekündigt. Die Organisatoren sprechen davon, einen Beitrag zur Menschenfreundlichkeit leisten zu wollen. Was heutzutage mehr denn je nötig ist.

Hamburg: Es hat schon Tradition: Das Alafia-Festival in Hamburg-Altona. Es findet vom 26. Bis zum 25. August statt und wird vom gleichnamigen Verein organisiert. Neben klassischen Programmpunkten wie Musik oder Basar wollen die Organisatoren Symposien zu Themen rund um Wirtschaft und Gesellschaft bieten. Angedacht ist weiterhin ein Literaturprogramm. Ausgeweitet werden soll – im vergleich zu den vorigen Auflagen – das Programm für die Kinder.

 

 

Kategorien: Feste, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schöne Ansichten aus und über Afrika


In Kulturnachrichten kommen sie häufig zu wenig oder gar nicht vor: Ausstellungen, die sich mit Kunst, Geschichte usw des afrikanischen Kontinents befassen. Also werde ich auch hier ein wenig nachhelfen. Und Euch hin und wieder berichten, was sich in dieser Szene so tut.

Fremdes Geld. Traditionelle Zahlungsmittel außereuropäischer Gesellschaften: Diese interessante Ausstellung ist noch bis zum 2. Juli in der Galerie Dogon in Berlin zu bestaunen. Darum geht es: In Afrika, Asien und Ozeanien war die Kauri-Muschel viele Jahrhunderte lang ein akzeptiertes Zahlungsmittel. Im Laufe der Zeit wurden Glasperlen, Salzbarren und vieles mehr für die ästhetische Gestaltung dieses Geldes verwendet. Die Ausstellung zeigt viele wertvolle Sammler-Stücke. So sagen es die Organisatoren.

On This Earth, A Shadow Falls Across The Ravaged Land. Fotografien von Nick Brand: Im Stadthaus Ulm gibt es noch bis zum 25. Oktober Bilder zu diesem Thema zu sehen. Der Fotograph will nach eigener Aussage Die Schönheit der Tierwelt in Ostafrika zeigen. Selbst hat er eine Stiftung – Big Life Foundation – gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Lebensraum für die Tiere zu bewahren. Alle seine Fotos sind schwarz-weiß.

Yoruba – Meisterwerke einer afrikanischen Hochkultur: Das Museum der Völker in Schwaz zeigt eine Sonderausstellung, die der Kunst der westafrikanischen Yoruba gewidmet ist. Sie ist noch bis zum 6. November zu bewundern. Die Yoruba leben vor allem im heutigen Nigeria. Zu sehen sind nicht zuletzt Holzschnitzereien. Was von Masken bis zu Türen reicht. Einst hat ein Schweizer Kunstfreund die Stücke gesammelt. Jetzt sind sie für die Öffentlichkeit zugänglich.

Afrika’s Top Models. Schönheitsideale – Ideale Schönheit: Dem Schönheitsideal Afrikas will eine Ausstellung im Museum für Völkerkunde in Hamburg auf den Grund gehen. Sie ist ebenso noch bis zum 6. November zu bewundern. Zu sehen sind Skulpturen und Masken aus vergangenen Jahrhunderten. Aber auch moderne Fotos, Sprichwörter und Beispiele aus der aktuellen Modewelt des Kontinents. Die Macher der Ausstellung sind der Meinung, dass Afrika mittlerweile einen Einfluss hat auf das Schönheitsideal der Welt.

Übrigens: Wer sich regelmäßig über Ausstellungen oder auch Konzerte mit Bezug zu Afrika informieren will, der ist wo gut aufgehoben? Wer bisher fleißig gelesen hat, der weiß das: Richtig! Beim Afroport.

Kategorien: Ausstellungen, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

Afrika ist ein einziges Fest


Wieder einmal bekommt Ihr von mir Tipps, wo ihr so richtig Afrika Party feiern könnt. Wie zu sehen ist, geht das auch in Österreich. Aber selbstverständlich nicht nur dort. Das ist jetzt der dritte Streich. Ich verspreche Euch: Der vierte kommt – wenn nicht sogleich dann doch schon bald.

Schlosspark Mamling: Auch in Österreich beginnen jetzt die Afrika-Festivals: Vom 1. Bis 3. Juli ist es rund um das Schloss Mamling soweit: Die Veranstalter sprechen von über 60 Ausstellern, nennen Schlagworte wie Essen, Workshops und Kinderprogramm. Auf alle Fälle stehen die drei Tage im Zeichen der afrikanischen Kultur. Es gibt Live-Musik, Kamelreiten. Und – wie könnte es anders sein – eine große Auswahl afrikanischer Speisen. Filme über den Kontinent runden das Programm ab.

Harbach: Dort steigt vom 13. Bis zum 17. Juli das Kasumana-Festival. Untertags sorgen zahlreiche Workshops für Kinder und Erwachsene für Unterhaltung. Es gibt einen bunten Bazar, Filmvorführungen und Diskussionsrunden. Am Abend wird das Festival zu einer großen Tanz-Party. Zumindest versprechen das die Organisatoren vom Verein zur Förderung interkulturellen Austausches. Bei Live-Konzerten treten international bekannte Künstler auf. Mit dabei sind beispielsweise Sekou Kouyate aus Guinea oder Mokoomba aus Zimbabwe. Weitere Musiker kommen aus Burkina Faso, dem Kongo oder auch Jamaika. Neben Reggae wird auch traditioneller Gesang aus Afrika ertönen.

Bonn: In der ehemaligen Bundeshauptstadt dürfen sich die Einheimischen und die Gäste auf das Afrika Orient Kulturfestival freuen. Es findet vom 15. Bis zum 17. Juli statt. Der Veranstalter ist eine professionelle Agentur. Was aber gar nichts ausmacht, denn das Programm kann sich sehen lassen. Das Beste ist – denn das gilt nicht für alle Feste dieser Art: Der Eintritt ist frei. Nicht zu Zuschauen und Zuhören ist angesagt. Wer will, kann bei Workshops Trommeln, Tanzen oder Gospelsingen lernen. Besonders stolz sind die Veranstalter nach eigenem Bekunden auf Ihr Kulturzelt. Dort gibt es Lesungen bekannter Schriftsteller, Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen.

Wiesbaden: Die Freunde Afrikas laden am 16. und 17. Juli auf dem Festivalgelände Gramenz zum Afrika-Festival. Und das ist gut so. Trommeln und weiter Musikklänge sind zu hören. Wer will, darf ausprobieren, ob er denn ein Meistertrommler ist. Oder ob zumindest einer aus ihm werden kann. Und der Magen muss keinen Hunger leiden.

Wunsdorf: Hier ist der Afrika-Karibuni-Verein für die tollen Tage verantwortlich. Sie finden vom 27. Bis zum 31. Juli an der Strandterrasse und der Uferpromenade am Steinhuder Meer statt. Die Veranstalter sprechen von Völkerverständigung und Austausch. Genau darum geht es. Sie kündigen Kulinarische, Kunst und Musik aus verschiedenen Regionen Afrikas an.

Kategorien: Feste, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: