Afrika geht auch als Naturparadies


Afrika kann trotz aller Probleme nach wie vor mit seiner Natur punkten. Das steht außer Frage. Und das sehen auch Forscher des Senckenberg-Instituts und der Universitäten von Frankfurt, Ouagadougou, Rostock und Mainz so. Sie haben eine absolut interessante Datenbank auf die Beine – und ins Internet – gestellt. Dort sind als 3500 Pflanzenfotos zu mehr als 700 Arten zu finden. Aber es geht um mehr als einfache Fotos. 18 wichtige Merkmale wurden für die abgebildeten Arten erfasst und helfen den Botanikern, Pflanzen zu bestimmen

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde bereits 1817 von engagierten Frankfurter Bürgern als Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft gegründet. Sie ist Träger des obigen Instituts. Heute ist sie eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen rund um die biologische Vielfalt. Sie beherbergt außerdem mit dem Frankfurter Haus eines der größten Naturkundemuseen in ganz Europa.

Gemäß ihrer langen Tradition sei es „Aufgabe der Gesellschaft, Naturforschung zu betreiben und die Ergebnisse der Forschung durch Veröffentlichung, durch Lehre und durch ihre Naturmuseen der Allgemeinheit zugänglich zu machen“. So steht es nach eigenen Worten in der Satzung der Gesellschaft. Das sei heute wichtiger als je zuvor, denn dank moderner Naturforschung könnten Antworten auf dringliche Fragen der Gegenwart gefunden werden, wie zum Beispiel zum Natur- und Klimaschutz. Da können wir nur zustimmen. Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) ist Träger der sechs Senckenberg Forschungsinstitute und der drei Naturkundemuseen. Die Internetseiten der verschiedenen Organisationen geben weitere Informationen.

Noch einmal zurück zur Datenbank: Die ist für Pflanzenfreunde wohl eine richtiggehende Muse. Denn es ist möglich, konkret nach bestimmen Pflanzen Ausschau zu halten. Wir können da in West- oder Ostafrika beispielsweise auf die Suche gehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, bestimmte Merkmale von Pflanzen in die Suchmaschine einzugeben. Und so auf bestimmte Typen zu kommen. Welche Art von Früchten? Welche Art von Blättern? Welche Farbe? Und so weiter. Fast schon selbstverständlich: Auch Literaturhinweise bleiben nicht aus.

Es bleibt nicht aus, dass die Seite in englischer Sprache aufscheint. Schließlich sollen Botaniker und Pflanzenfreunde aus aller Welt ihre Freude an ihr haben. Diejenigen, die sie auf die Beine gestellt haben – und das weiter tun – haben sich auf alle Fälle jede Menge Mühe gemacht.

 

 

 

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