Der Rhythmus von Afrika


Afrika. Dieses Wort steht für Musik, Rhythmus, für Tanz. Jeder, der schon einmal diesen Kontinent besucht hat oder auf einem der schönen Afrikafeste, die es mittlerweile in ganz Europa gibt, gewesen ist, weiß das. Also wundert es eigentlich gar nicht, dass auch Wissenschaftler darauf gestoßen sind und darin ein Arbeitsfeld für sich gefunden haben. Sie tuen es bei der Forschungs-, Dokumentations- und Informationsstelle zum Thema Tanz in Afrika

Die Forschungsstelle in Düsseldorf befindet sich derzeit im Aufbau. Antreiberin ist dort Dr. Ulrike Gross. Ein Blick in ihre wissenschaftliche Vita zeigt, dass sie sich bisher eingehend mit afrikanischem Tanz und afrikanischen Klängen beschäftigt hat. Außerdem war sie schon bei einigen Bühnenprojekten mit von der Partie. 

Das Projekt will erreichen, dass traditionelle afrikanische Tänze nicht in Vergessenheit geraten. Wie viele Traditionen in allen Ländern der Welt droht ihnen das in der modernen Zeit. Das ist halt so. Und deshalb braucht es Menschen, die das verhindern. Dokumente und Informationen zu den Tänzen  – etwa Filme und Fotos – werden gesammelt. Damit sie denjenigen, die sich dafür interessieren,  in Zukunft zur Verfügung stehen. Ziel ist es, ein solches Datenarchiv für ein jedes afrikanisches Land vorzuhalten. Literatur zu dem Thema wird ebenso gesammelt.  

Die Macher der Initiative wollen keine Einzelkämpfer sein. Sie rufen alle dazu auf, eigene Informationen und eigenes Wissen beizutragen. Das ist gut so! 

Das ist das ein, für uns alle ganz wichtige Ziel des Projekts. Anscheinend ist es darüber hinaus so, dass es bisher keine ausreichenden Forschungen zu dem Thema gegeben hat. Deshalb wollen die Organisationen eine Forschungsstelle aufbauen, Projekte anstoßen und deren Ergebnisse öffentlich machen.

Wie gesagt, derzeit sind die traditionellen Tänze im Fokus, weil sie vom Aussterben bedroht seien. Allerdings sei es schon auch das Ziel, Zeitgenössische Rhythmen zusammenzustellen. Fernziel sei eine interaktive Tanzkarte Afrikas.

 Das Projekt hat es auf alle Fälle verdient, daran mitzuwirken. Also: Wer sich mit afrikanischen Tänzen auskennt: Heraus mit Eurem Wissen!

 

 

 

 

 

 

 

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