Litertur aus Afrika


Litertur aus Afrika wird nach wie vor viel zu wenig beachtet. Der Salon Africain will hier gegensteuern. Die Veranstaltung findet vom 29. April bis zum 3. Mai in Genf statt. Das Afrikaportal Afroport nennt den Salon einen wichtigen und anregenden Begegnungsort für und mit Literatur und Medien aus Afrika. Gut so! Die Veranstalter erwarten zahlreiche Autoren und Autorinnen. Anwesen sein werden – so der Sachstand heute – unter anderem Jean Bofane , Fiston Mwanze Mujila und Abdourahman Wabari. 

Die Veranstaltung ist eingebunden in den Salon du livre. Es ist – kurz gesagt – eine große Messe rund um die Literatur. Es gibt vor allem Lesungen und Ausstellungen zum Thema Buch und Fotografie. Afrika steht dabei zum zwölften Mal besonders im Fokus. Im Scheinwerferlicht sollen dabei Autoren, Drebuchschreiber, Filmemacher und Cartoonisten stehen. Neben bekannten Namen dürfen sich auch junge Autoren und Journalisten präsentieren. Es gibt Autogrammstunden, Interviews, Podiumsdiskussionen und selbstverständlich Lesungen. 

Im Rahmen des Salons wird der Kourouma Preis verließen. Er soll den 2003 verstorbenen Autoren Ahmadou Kourouma ehren. 2004 wurde die Auszeichnung erstmals vergeben. Und zwar an Ester Mujawayo und Souad Belhaddat. Der Preis ist dotiert mit 5000 Schweizer Franken. 

Die Veranstaltung gehört zu den wichtigsten Literaturfesten in der französisch sprechenden Schweiz. Sie findet im bekannten Genfer Ausstellungs- und Kongresszentrum statt. Sie lockt nach eigenen Angaben jährlich mehrere hunderttausend Besucher an. Während der fünf Tage stehen nicht weniger als 2300 einzelne Veranstaltungen auf dem Programm. 

Eintrittskarten können über die Internetseite des Veranstalters gebucht werden. Tagestickets kosten für Erwachsene zwölf Franken, Studenten und Pensionäre deren fünf. Bei Gruppen zahlen ab zehn Personen zahlt ein jeder ebenso fünf Franken. Alle unter 26 müssen nichts bezahlen. Am 29. April ist der Eintritt grundsätzlich frei.

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Kategorien: Bücher, Kultur, Startseite | Schlagwörter: , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Litertur aus Afrika

  1. Kleine Empfehlung: Achill Mbembe, „Kritik der schwarzen Vernunft“, ein sehr erhellendes Buch über das schwarze Selbstverständnis im Laufe der Jahrhunderte.

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