Geschichte

Archäologie ist mein Steckenpferd


Archäologie ist mein Steckenpferd. Überhaupt Geschichte – ich interessiere mich absolut dafür. Schon in der Schule war es mein Lieblingsfach. Wie es weiterging? Für die Antwort ist hier kein Platz, jeder ist aber eingeladen, auf der “Über mich” Seite das genauer nachzulesen.

Zurück zur Schule: Dort war ich in der Minderheit. Leider interessiert Geschichte nicht jeden. Es ist auch unter den Erwachsenen so. Und bei Archäologie ist die Schar der Fans noch kleiner. Dabei ist es wichtig, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Ich bin zumindest der Meinung.

Afrika macht Spaß

Afrika macht Spaß

Bei unserem Thema Afrika bedeutet das aber folgendes: Informationen über die Historie des Kontinents finden sich noch viel weniger als grundsätzliche realistische Beschreibungen der Region. Geschichtsbücher über Afrika in einer normalen Bücherei: Fehlanzeige. Vor allem, wenn es sich um die Vorgeschichte handelt. Die Zeit, mit der sich Archäologen beschäftigen. Vor allem sind Abhandlungen zu finden, die sich mit der Kolonialzeit befassen. Bei den Jahrhunderten davor wird es schnell dünn.

Im Internet sieht es nicht viel anders aus. Da muss sich der Interessierte viele Stunden durch das Netz wühlen, bis er auf Infos stößt. Zum Glück gibt es aber die Ausnahme von der Regel. Ich blicke dabei auf das Portal www.afriwhere.de. Immerhin: Die Seite bietet einen guten Einstieg für jeden, der sich mit Geschichte und Kultur des Kontinents beschäftigen möchte.

Afrikanische Historie beginnt hier nicht mit dem Auftreten der ersten Europäer dort. Es wird gezeigt, wie sich der Mensch entwickelte – und dass es nicht nur in Ostafrika Spuren von unseren Vorfahren gibt. Speziell auch im Regenwald, der oftmals in den archäologischen Darstellungen ausgelassen wird. Sicherlich muss der, der tiefer dringen will, trotzdem weitersuchen. Der Einsteiger bekommt aber eine gute erste Übersicht. Und weiß dann, wo er weitersuchen soll. Es fehlen dann weitere Darstellungen der Geschichte bis in die Neuzeit nicht.

Weiter gibt es Beschreibungen der wichtigsten  Bevölkerungsgruppen in Afrika. Gesprochen wird über die kulturellen Grundlagen des Kontinents. Es gibt zumindest kurze Einblicke in Kunst, Musik und Tanz des Kontinents. Die Autoren stellen die Natur und die Tierwelt dar. Sie lassen das sicherlich nicht einfache Thema Religion nicht aus.

Wer will, kann sich auch in speziellen Ländern umsehen. Es gibt eine vollständige Aufstellung aller Nationen. Und dort finden sich wiederum Informationen zu all den Kategorien, die ich bisher kurz geschildert habe.  Der vielleicht einzige kleine Makel: Es fehlen in Gänze Quellenangaben. Was in meinen Augen schon dazugehören würde.

Wie gesagt, das Portal liefert zugegebenermaßen keine Experteninformationen. Dafür müssen wir weiterhin suchen. Aber wer einfach einmal ein wenig Eintauchen will in Geschichte, Kunst und Kultur Afrikas, der ist hier sicherlich gut aufgehoben. Mir gefällt es einfach, dass sich die Autoren des Portals die Mühe gemacht haben, Grundlegendes zusammenzutragen. Geht es Euch genauso?

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Afrika ist voller Geschichte und Kultur


Ich gehe jetzt einfach Mal eine Wette ein. Nur wenigen in Deutschland oder Europa überhaupt können mit den beiden Begriffen Iwo Eleru und Kintampo etwas anfangen. Weite mehr wahrscheinlich mit den Worten Neandertal und Stonehenge. Genau: Die beiden letzteren sind wichtige archäologische Fundorte in Europa. Selbst wer es mit der Archäologie nicht ganz so hat, der wird das wahrscheinlich wissen.

Aber selbst Kenner dieser wissenschaftlichen Disziplin können mit den beiden afrikanischen Orten – in Nigeria und Ghana gelegen – kaum etwas anfangen. Iwo Eleru ist ein wichtiger Fundort mit Artefakten aus der Steinzeit, Kintampo gab einer Kultur aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend den Namen.

Afrikanische Tänze sind einwichtiger Teil der Kultur

Das soll nur ein kleines Schlaglicht sein. Ich bitte mich jetzt nicht falsch zu verstehen: Ich mache niemanden einen Vorwurf, so etwas nicht zu wissen. Wie käme ich dazu. Denn selbst derjenige, der sich dafür interessiert, hat es schwer, an dieses Wissen zu gelangen. Ich musste mich dafür durch relativ alte wissenschaftliche Zeitschriften kämpfen – geschrieben in englischer und französischer Sprache.

Wer sich mit afrikanischer Geschichte und Kultur auseinandersetzen will, muss dazu erst einmal die Gelegenheit dazu haben. Ich bin bisher nur auf ein Buch auf Deutsch gestoßen, das sich mit der grundlegenden Archäologie Afrikas beschäftigt. Im Internet: Fehlanzeige. Und nur wenig gibt es über Kunst und Kultur.

Wie habe ich mich deshalb gefreut, als ich auf einige Internetportale stieß, die sich zur Aufgabe gemacht haben, grundlegende Informationen darüber zusammenzustellen.

Als erstes will ich hier afrika-heimat.eu nennen. Dort sind noch nicht die Spezialinfos zu finden, das kommt später. Aber immerhin: Die Betreiber haben sich viel Arbeit gemacht, und erst einmal über alle afrikanischen Länder grundlegende Informationen zusammengestellt: über Geographie, Politik und Geschichte.

Es gibt einen Überblick über kulturelle Grundlagen. Nun gut, was ich bisher genannt habe findet sich vielleicht auch in einem guten Lexikon. Einmal ganz abgesehen von der Frage, wer denn wirklich zu Hause Lexika wälzt. Aber es findet sich auf dieser Internetseite eben mehr. Die Macher können es sich wirklich vorstellen, dass Menschen Urlaub in Afrika machen. Und zwar nicht nur in den Touristenressorts in Kenia oder Südafrika – nein auch in Nigeria oder der Elfenbeinküste. Unter Reiseinformationen gibt es Tipps über Sehenswertes. Außerdem haben die Betreiber eine Liste von Bau- und Naturdenkmälern des Kontinents zusammengestellt.

Außerdem finden sich Zeilen über aktuelle Musik und Literatur. Das Portal zeigt so sehr gut, dass es eben sehr viel Interessantes in Afrika gibt – fernab der Katastrophen, die vor allem Eingang in die Medien geben. Denn auch im Internet gehört unser vorgestelltes Angebot zu den Ausnahmen, auch dort gibt es viel mehr Nachrichtenportale, die sich nur allzu gern auf Bombenanschläge und Bürgerkriege stürzen. Schaut doch mal rein und schreibt mir Eure Eindrücke.

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