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Über wolfgangsafrika

Seit 1995 arbeite ich als Journalist. Regelmäßig erscheinen meine Artikel zu den Themen Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport. Seit der Kindheit interessiere ich mich sehr für Geschichte. Was sich in eine Studium der Vor- und Frühgeschichte und Afrikanistik niedergeschlagen hat. Seit langem ist mein Blick auf den so genannten schwarzen Kontinent gerichtet, der in Wirklichkeit hell und farbenfroh ist. Das kommt allerdings in den Medien kaum zur Geltung. Dabei hat er viel Positives zu bieten. Deshalb will ich ihm eine Stimme verleihen. Seit langem beschäftige ich mich mit Kultur und Geschichte Westafrikas. Ich kenne das Land Nigeria von mehreren längeren Reisen.

Afrika findet auch in Bremen statt


Heute will ich Euch das Afrika-Netzwerk-Bremen  vorstellen – kurz ANB. Der ANB ist ein Zusammenschluss Vereine, die sich mit Afrika sowie mit Themen beschäftigen, für die sich Afrikaner und alle die, denen der afrikanische Kontinent am Herzen liegt, so interessieren. So beschreict sich die Organisation selbst.

Aktionen und Projekte sollen Wissen und Erfahrungen der verschiedenen Communities steigern und stärken. Aber eben auch jenen Tipps geben, die sich für Afrikaner und Afrika interessieren. Hinter dem Netzwerk stehen ganz konkret Afrikaner und Afrikanerinnen sowie Deutsche, die sich entweder in einem Verein oder als einzelne Personen bereits zu diesen Themen engagieren. Nach eigener Aussage sind es derzeit rund 20 Vereine und Organisationen.

Die politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Interessen der im Land Bremen und Umgebung lebenden Menschen mit afrikanischen Wurzeln sollen gefördert und vertreten werden. Wichtig dabei ist – und das habe auch ich schon oft gesagt – ein realistisches Bild von Afrika zu zeichnen. Fernab der typischen Klischees und Vorurteile. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Bremer auf den Abbau von Geschlechterdiskriminierung.

Konkret erreichen will das ANB, dass möglichst alle Menschen afrikanischer Herkunft sich in die aktuellen gesellschaftlichen Prozesse einbringen, indem sie diese auch aktiv mitgestalten, seien es Angebote der Weiterbildung. Im Blick sind dabei Themen wie Gesundheit, Schule, Arbeit, Sport und Freizeit.

Es soll für die Zukunft ein Betreuungs- und Beratungsangebot aufgebaut werden. Schon jetzt bietet das Netzwerk wöchentliche Sprechstunden an. Angedacht ist, Referenten für afrikanische Themen an den Start zu bringen.

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Aus Technik und Wirtschaft Afrikas


Sicherlich gibt es nach wo vor viele, die sich nicht vorstellen mögen, dass Begriffe wie Hightech, Wirtschaft oder Startup-Unternehmen mit Afrika zusammengehen wollen. Weil immer noch viele Menschen so ihre Vorurteile haben. Allerdings tut sich auf diesem Gebiet durchaus etwas. Höchste Zeit, dass ich ein bisschen davon erzähle. Ehrlicherweise ist das ja nicht mein Spezialgebiet. Aber ich werde mich bemühen, auch in der Zukunft das nicht zu vernachlässigen. 

Ein Blick ins Internet hilft weiter. Zum Beispiel auf www.startup356.fr/startups-afrikca/ . Dort gibt es regelmäßig Berichte über sich neu gegründete Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent. Das geschieht in englischer, französischer und spanischer Sprache.  Unternehmer bekommen außerdem die Möglichkeit, ihr Projekt auf der Seite vorzustellen. Allerdings geschieht das nicht kostenlos. Dazu gibt es Tipps für den Start. Zum Beispiel, wie Crowdfunding organisiert werden könnte. 

Außerdem gibt es „The voice of Africa’s ICT Sector“.  So nennt sich eine Internetseite selbst, die Technologienachrichten aus Afrika verbreitet. Vor allem geht es dabei um Telekommunikation, Computer-Fragen und Software-Informationen.  Auch der Sicherheitssektor hat seinen Platz. Den braucht es leider nach wie vor in Afrika. Dazu – und das ist sicherlich interessant – beschäftigt sich ein Teil des Angebots gezielt mit Entwicklungsprojekten. Darüber ist ganz schön viel zu lesen. Das ist gut. 

Links führen den Leser, wenn er das will, auf die Internetseiten von Unternehmen und Firmen aus dem Bereich Technologie, die in Afrika präsent sind. Auch politische Meldungen, die sich mit dem Thema befassen, sind auf der Homepage zu finden. 

Auch ein Blick in den Kurznachrichtendienst Twitter hilft weiter. Da gibt es Africa Tech Startup. Die Macher versprechen  brandneue Nachrichten aus der Technologieszene aus Afrika. Beispielsweise sind dort Neuigkeiten über Spiele für Mobiltelefone zu erfahren. Aber auch Hinweise auf neue Newsapps verschiedener  Medien.

Ähnlich operieren die Macher von Africa Fintech. Zur Sicherheit die Erklärung des Begriffs. Fintech ist eine Abkürzung und bedeutet ausgesprochen auf Deutsch Finanztechnologie. Das Wort ist ein Sammelbegriff für moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleister.

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Ashanti – Goldsucher und Architekten Afrikas


Sie gehören zu den bekanntesten Volksstämmen in Westafrika. Ich spreche von den Ashanti, die im heutigen Ghana beheimatet sind. Es gibt keinen klaren Beweis  für ihre Herkunft. Einer Legende nach waren sie aus dem früheren Reich Mali (nicht verwechseln mit dem heutigen Staat Mali) nach Süden ins heutige Ghana gezogen. Demnach wollten sie nicht den islamischen Glauben annehmen und haben sich deshalb eine heue Heimat gesucht.

Kwabia Amenfi war nachweislich um 1680 ein Herrscher über mehrere Kleinstaaten der Ashanti. Osei Tutu schaffte es um 1700, diese zu einem einheitlichen Reich zusammenzuschließen. Zu seinen Glanzzeiten weitete das Reich seine Grenzen weit über das heutige Ghana hinaus aus. Die Herrscher holten sich sogar europäische Militärberater, die  Soldaten an Feuerwaffen ausbildeten.

Seit dem frühen 19. Jahrhundert versuchten die Briten Einfluss zu gewinnen. Es waren letztendlich fünf Kriege notwendig, bis das endgültig gelungen war. Als 1901 Kumasi endgültig gefallen war.

Die Ashanti  waren die ersten Goldsucher in Afrika.  Das Gold war ein Eckpfeiler für den Reichtum in den vergangenen Jahrhunderten. Nicht umsonst heißt der Küstenabschnitt, an dem Ghana liegt, Goldküste. Seit dem 19. Jahrhundert wird das Erz industriell abgebaut.  Grundsätzlich ist aber die Landwirtschaft prägend für die Bevölkerung. das Klima ist  vor allem passend für den Anbau von Kakao. Er ist weiterhin ein  wirtschaftliche Rückgrat.  Weiterhin hat die Holzverarbeitung eine bestimmte Bedeutung.

Ein wichtiges kulturelles Element ist die Baukunst.  Typisch sind aus Lehm und Flechtwerk gebaute Häuser, die mit Palmblättern bedeckt sind.  Oftmals sind die unteren Mauerbereiche mit Symbolen geschmückt. In kleineren Dörfern ist dieser traditionelle Baustil bis heute zu beobachten. Lehm und Flechtwerk gehören in ganz Westeuropa zum Baustoff für Häuser und Gebäude.

Traditionelle Religionen sind nicht total ausgestorben. Experten sagen, dass ei n Drittel der in Ghana legenden Menschen solchen Religionen noch angehören. Schreine auch im Ashanti-Land zeugen davon.

Literatur: Jojo Gobbinah, Ghana – Praktisches Reisehandbuch für die Goldküste Westafrikas, Frankfurt am Main, 1993.

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Afrika in NRW


Es ist schon einige Zeit her, da habe ich Euch auf das Internetangebot Afrika in Bayern aufmerksam gemacht. Es ist eine gute Sache. Afrikaner, die in Bayern leben, können sich dort vernetzen. Bayern, die interessiert an afrikanischer Geschichte, Kultur, usw sind, finden dort Einstiegsinformationen. Organisationen über oder rund um Afrika können sich präsentieren. Veranstalter ihre Feste anpreisen. Es ist schön zu wissen, dass es solche Portale nicht nur für den Freistaat gibt. Auch wenn der so etwas besonders nötig hat. Das habe jetzt ich gesagt.

Und so werde ich Euch in lockerer Folge in den kommenden Wochen und Monaten weitere Internetseiten, Initiativen usw vorstellen. Beginnen werde ich mit Afrika in Nordrhein-Westfahlen. Das ist der Internetauftritt von an Afrika interessierten Bürgern aus dem Bundesland Nordrhein-Westfahlen. Einladend ist da schon die Begrüßung in wechselnden afrikanischen Sprachen. Afrika-NRW.net ist die Internet-Plattform, die Afrika und NRW, Akteure und Organisationen, Aktionen und Projekte, Wissen und Informationen zusammenführt. So bezeichnen die Initiatoren selbst ihr Projekt.

Gesammelt sind auf de Seite Artikel, Interviews, Kommentare sowie Aus- und Weiterbildungsangebote, die mit Afrika zu tun haben oder einen entwicklungspolitischen Bezug haben. Und sich natürlich in diesem Bundesland abspielen.

Wer will, kann auf der Seite Veranstaltungshinweise, die mit Afrika zu tun haben, veröffentlichen. Gleiches gilt für Veranstaltungen zum Thema Entwicklungshilfe. Stellenangebote mit ähnlichem Hintergrund finden sich ebenso. Es gibt dazu einen Newsletter mit aktuellen Meldungen. Besonders gut gefällt mir der Ansatz, Afrikaner, die in Deutschland leben, vorzustellen.

Ansprechpartner ist Serge Palasie. Er ist von der Fachstelle für Migration und Entwicklung. Die Organisation steht hinter dem Projekt. Neben einigen Privatleuten sind auch mehrere Organsiationen, die sich mit Migration beschäftigen, Mitglieder bei AfrikaNRW. Die genauen Kontaktdaten sind einfach über die Internetpräsenz von AfrikaNRW herauszufinden.

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Paten für Afrika


In der vergangenen Woche habe ich Euch die Initiative Afrika Radio vorgestellt. Ich habe Euch berichtet, dass die Macher auch spezielle Projekte anstoßen. Und – in meinen Augen – relativ kurz auf das neuste Projekt hingewiesen. Es heißt Patenschaft Mittelmeer. Das hat es verdient, ganz groß präsentiert zu werden. Und deshalb handelt mein heutiger Post voll und ganz davon.

Die so genannte Flüchtlingskrise ist aktueller und präsenter denn je. Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht Nachrichten darüber hören. An dem wir nicht erfahren, dass mehr und mehr Menschen versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Die Gründe für die Flucht sind vielfältig, Krieg, Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Eines steht aber auch fest. Viele dieser Menschen haben ein völlig falsches Bild von Europa. Sie glauben, dass sie in ein Paradies kommen, in dem – ich sage es mal so – das Geld auf den Bäumen wächst. Das ist in der Tag so. Das weiß ich aus eigenen Gesprächen mit Afrikanern. Es ist aber auch kein Wunder. Die Hochglanzwerbung aus Europa erreicht eben auch die anderen Kontinente.

Viele kommen mit der Hoffnung auf Geld und auf ein besseres Leben. „Um dem aktuellen Flüchtlingsstrom entgegenzuwirken, müssen jedoch den Menschen Möglichkeiten in ihrer eigenen Heimat gegeben werden, dort selbst etwas aufbauen zu können und ihren Ideen und Projekten Raum geben.“ So heißt es auf der Internetseite der Radioafrika-Macher. Und da haben die absolut Recht. Es brauche mehr Zusammenarbeit, Kooperation und vor allem mehr Dialog zwischen Europa und Afrika. Neue Modelle der Entwicklungshilfe müssten her. Wie richtig das doch ist!

Hier solle die Patenschaft einhaken. Der Lösungsvorschlag von Radio Afrika.: Die Idee ist, dass bei und durch einem Radio- und Fernsehsender mit Sitz in Lagos in Nigeria Ideen für Projekte gesammelt werden. Das Beste soll ausgewählt werden. Was sowohl durch diesen Medienpartner als auch durch Radio Afrika dokumentiert werden soll. Durch die kontinuierliche Dokumentation der Auswahl und des Projektes werde Werbung für das jeweilige Projekt generiert. Das Geld, das so hereinkomme, soll zu einem Anteil an das Pilotprojekt als Starthilfe überwiesen werden. 

Durch einen Projektabschlussbericht mit Gesamtabrechnung, Rechnungskopien, Fotodokumentation, sowie Berichte auf der eigenen Webseite, auf Facebook, Twitter und Sendungen in der eigenen Radiosendung und Fernsehen könne die Nachhaltigkeit bewiesen werden.

Auf diese Weise erhalten junge Afrikaner die Möglichkeit, es doch erst einmal daheim zu probieren, bevor sie sich auf eine lange und gefährliche Reise erst durch die Wüste und dann über das Meer begeben. Investitionen da hinein sind viel besser als Geld für Zäune auszugeben. Die Organisation hat für eine generelle Anfangsfinanzierung zur Jahreswende um Spenden gebeten. Das Gute kommt jetzt: Viele haben sich beteiligt, das Projekt kann beginnen! Das ist ein sehr gute Nachricht zu Beginn dieses Jahres.

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Ein toller Sender über Afrika


Es ist nach wie vor nicht einfach, in den Medien Veröffentlichungen zu finden, die Afrika fair darstellen. Deshalb gebe ich Euch auch dieses Jahr – neben anderen Infos – weiter positive Beispiele an die Hand. Mein neuester Fund ist das Radio Afrika. Dessen Macher bieten Positives über Afrika in Wort – und mittlerweile auch in Bild. Das Angebot gibt es seit 1997. Getragen wird es vom gleichnamigen Verein. Ganz genau heißt er „Radio Afrika – Verein zur Verbesserung der europäisch afrikanischen Beziehungen.

Mittlerweile hat sich aus einer Idee eine professionelle Organisation entwickelt, wie es auf der Internetseite zu sehen ist. Es gibt nicht nur Radiobeiträge und geschriebene Artikel, sondern seit geraumer Zeit auch Filmbeiträge. Die Macher sehen ihr Angebot als Informations- und Kommunikationsplattform. Und zwar für Afrikaner und alle, die an Afrika interessiert sind. Das ist genau mein Anliegen. Es soll die Beziehungen von Afrikanern und Europäern verbessern. Was ja nach wie vor notwendig ist. Es ist das Ziel, das Bild Afrikas in Europa zu korrigieren. Vorurteile sollen abgebaut, Barrieren aus dem Weg geräumt werden.

Das journalistische Angebot will gegen Klischees ankämpfen. Wie recht die Streiter für Afrika doch haben, wenn sie auf ihrer Homepage feststellen: „Die meisten Informationen (über den Kontinent) beschränken sich in vielen Fällen auf Krieg, Hunger und Naturkatastrophen.“ Dabei gibt es doch in der Tat vieles über afrikanische Kultur und Kunst zu berichten. Und vieles mehr. Dafür gibt es mittlerweile wie gesagt ein Radio- und ein TV-Programm – dazu eine Zeitschrift. Und natürlich Infos im Internet. Sie sind also ein klarer Mitstreiter von Wolfgangsafrika.

Aktiv soll ein Beitrag zur Integration geleistet werden. Das Angebot will den Afrikanern als Sprachrohr dienen. Immerhin: Mittlerweile erreicht das Angebot nach eigenen Angaben mehr als 200 000 Personen wöchentlich. Die Internetseite habe bis zu 400 Besucher täglich.

Neben der sehr wichtigen journalistischen Arbeit stoßen die Macher von Radio Afrika auch Projekte an. Zum Beispiel ging es 2015 bei „Integro“ – selbstverständlich um Integration. Genau genommen um Integration in Österreich. Denn dort hat sich die absolut positive Initiative gegründet. Insgesamt hat sich über die Zeit in großer Fundus an guten Taten angesammelt. Wer es genau wissen will: Einfach mal bei Radio Afrika vorbeischauen.

Das neueste Projekt sollte hier aber schon vorgestellt werden. Es heißt „Patenschaft Mittelmeer“. Kurz gesagt geht es darum: Junge Westafrikaner sollen abgehalten werden, sich erst durch die Sahara zu quälen, sich dann in ein wackeliges Boot zu setzen, um zu versuchen, über’s Meer nach Europa zu kommen. Sie sollen abgehalten werden, auf diese Weise abzusaufen. Sie sollen in ihren Ländern bleiben und dort ihre Ideen verwirklichen. Mit Geld, dass ihnen von europäischen Spendern zur Verfügung gestellt wird. Die Spender sollen nicht unbedingt allein Spender sein. Nein, sie können ja auch Geschäftsparter der jungen Afrikaner werden. Das ist die Idee. Denen, die derzeit hier in Deutschland laut brüllen, die Flüchtlingszahlen müssen sinken, sei gesagt: Zahlt doch einfach in dieses Projekt ein. Das b ringt mehr als Zäune zu bauen.

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Nur Bestes aus Afrika


Informieren – Unterrichten – Inspirieren. So steht es über der Internetseite von Nunnovation. So nennt sich ein Internetseite, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gute Nachrichten aus und über Afrika zu verkünden. Genau gesagt nennt sich das Projekt Africa’s Innovation & Goot News Magazin. Das ist eine gute Sache – ohne jeden Zweifel. Das denken anscheinend auch die 29 000 Follower, die das Magazin über Twitter folgen. Denn die so genannten schlechten Nachrichten verbreiten genügend Stellen in der Welt.

Es ist zwar ein wenig schwierig, bis man auf der Seite den richtigen Überblick hat. Was jetzt aber auch nur an mir selbst liegen könnte. Wie auch immer: Die Idee ist gut. Und ein Blick auf die Seite zeigt. Es gibt ja wohl in der Tat genügend Positives über den Kontinent zu berichten.

Es gibt einen Bereich Aktuelles: Da gibt es dann die neuesten positiven Fakten. Wie etwa Trash into Treasure. Was übersetzt so etwas wie Müll in einen Schatz Verwandeln heißt. Es geht dabei um alte Reifen, aus denen Schuhe gefertigt werden. Ob nun die Tatsache, dass es in Ruanda einen Flughafen für Drohnen gibt, vermeldet werden muss? Wie auch immer.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Bereiche. Ganz so wie in einer richtigen Zeitung. Und das ist gut so. Es geht dabei um Soziales, Wirtschaft, Livestyle und Technik. Immer wieder scheinen auch Artikel auf, die sich mit den Erfolgen von Afrikanern in ihrem Beruf beschäftigen.

Es gibt außerdem Videos und Podcasts. Wer will, kann sich einen regelmäßigen Newsletter bestellen. Durchaus positiv: Der Zugang zu den Inhalten ist umsonst. Er kostet nichts. Das ist ja beispielsweise bei deutschen Online-Medien mittlerweile nicht immer der Fall. Dabei hält sich die Werbung angenehme zurück. Sie fällt zumindest nicht sofort ins Auge. Ein Nachrichtenarchiv macht das gute Angebot komplett.

Hinter der Aktion steckt die Nunnovation Africa Foundation. Sie hat ihren Sitz in Midrand. Das ist eine ehemals selbstständige Stadt in Südafrika. Mittlerweile ist sie ein Stadtteil von Johannesburg.

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Forschung über Afrika in Bern


Im Jahre 1966 als ethnologisches Seminar in der Altstadt von Bern gegründet, entwickelte sich dieses zu einem der größten Institute im deutschsprachigen Raum mit vier ordentlichen Professuren, einer Assistenzprofessur, Assistierenden und wechselnden Lehraufträgen, welche ungefähr 360 Studierende betreuen.

Im Zentrum des Studiums steht der Erwerb der Fähigkeiten, kulturelle Logiken zu entschlüsseln und das Handeln von Menschen in sozialen Kontexten zu analysieren. Es geht also darum, herauszufinden, warum sich Menschen unter bestimmten Verhältnissen entsprechend verhalten. Dabei wird auch die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Vorstellungen und Gewissheiten gefördert.

Am Institut für Sozialanthropologie wird über aktuelle und politisch relevante Themen wie Klimawandel, Land Grabbing, Menschenrechte und Staatsgrenzen, Arbeit in prekären Verhältnissen, transnationale Produktion, globale soziale Bewegungen, die Rolle neuer Medien für die Produktion kultureller Identität genauso wie über klassische Themen des Gabentausches, der Verwandtschaft, der religiösen Praxis oder der Ökologie geforscht.

Das Institut bietet ein Bachelor-Studienprogramm für die grundständige Ausbildung, zwei Master-Studienprogramme für die vertiefte Ausbildung mit diversen Schwerpunktsetzungen sowie, in Zusammenarbeit mit den anderen Anthropologischen Instituten der Schweiz, ein Doktorandenprogramm an.

Es gibt derzeit acht Forschungsprojekte der Universität, die eine Bezug zu Afrika haben Darüber hinaus weitere im Verbindungen nach Amerika, Asien und Australien

Die Uni in Bern hat durchaus interessante, überraschende und außergewöhnliche Forschungsprojekte im Angebot. Zum Beispiel nehmen die Berner Forscherinnen und Forscher das Phänomen Nollywood unter die Lupe. In Nigeria gibt es eine florierende Filmindustrie. Der an Hollywood erinnernde Name kommt da nicht von ungefähr.

Das Besondere ist, dass sich die Filmemacher und Schauspieler ganz speziell an das afrikanische Publikum wenden. Es ist gar nicht vorgesehen, auf den Europäischen Markt damit zu gehen. Zumindest nicht auf den Markt, den weiße Europäer bedienen. Es sind spezielle für das dunkelhäutige Publikum gemachte Geschichten. Die Filme tauch auch eigentlich nicht in Kinos auf. Sie werden als CD’s in Afrika wie in Europa verkauft.

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Die Black German Society


Die Welt ist bunt. Das gefällt nicht allen. Die rechten Dumpfbacken wollen das ebenso wenig wahrhaben wie diejenigen, die denken, dass sie einen Gottesdienst verrichten, wenn sie sich selbst und andere in die Luft jagen. All denen sei gesagt: Die Welt ist bunt! Die Geschichte der Menschen sind bunt! Es gibt helle, es gibt dunklere. Deutschland hat dazu eine ganz spezielle Geschichte. Die Black German Society nimmt sich dieser an.

Die Black German Society gründete sich 1999. Sie gilt nach eigener Aussage als die erste Organisation ihrer Art. Ziel der Mitglieder ist es, den deutschen mit afroamerikanischen Wurzeln ein Forum zu bieten, sich darzustellen. Einst hoben sie gemeinsam eine Gruppe Amerikaner und Deutscher mit dunkler Hautfarbe aus der Taufe. Es handelte sich dabei um Einwanderer in die USA, die in Chicago und Philadelphia lebten.

Erst einmal ging es darum, mit akademischen, humanitären, diplomatischen, kulturellen und sozial engagierten Organisationen, die eine Nähe zu dunkelhäutigen Deutschen hatten, Kontakte zu finden.Die Society stellte ein Austauschprogramm für dunkelhäutige Deutsche auf die Beine. Sie können nach Amerika reisen und sich dort mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Nicht nur dunkelhäutige Deutsche sind eingeladen, Mitglied zu werden, sondern auch Studenten und Historiker. Die Gesellschaft bietet an, Deutschen nach der Suche von Elternteilen in den USA und in Deutschland zu helfen. Wer sich ein wenig in dem Thema auskennt, der weiß: Oftmals wurden die Kinder deutscher Frauen und amerikanischer Soldaten nach dem zweiten Weltkrieg von Amerikanern adoptiert, da sie in Deutschland nicht erwünscht waren.

Nach eigener Aussage habe die Arbeit der Gesellschaft mitgeholfen, die spezielle afrodeutsche Literatur und Geschichte in die Lehre der Universitäten mit aufzunehmen. Interessant ist auf der Internetseite der Organisation nicht zuletzt der historische Teil. Dort sind Fakten und Fotos zu den so genannten Brown Babies, die nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland zur Welt kamen, zusammengestellt. Ein Besuch auf dieser Internetseite ist sicherlich ein Gewinn. Sicher auch eine Mitgliedschaft in der Organisation.

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Basel hat Afrika fest im Blick


Afrika und Europa sind auf vielfältige Arten miteinander verbunden. Die beiden Kontinente teilen nicht nur eine lange gemeinsame Geschichte, sondern auch Möglichkeiten und Herausforderungen der Gegenwart. So steht es auf der Homepage des Zentrums für Afrikaforschung der Universität Basel. Der Autor spricht mir aus dem Herzen.

Weiter im Text: Beides verlange nach einem gemeinsamen und interdisziplinären Ansatz um positive Resultate hervorzubringen. Ja – Gemeinsames Handeln ist immer gut. Zur Zeit ist das gegenseitige Wissen über einander noch begrenzt. Afrikaforschung in gleichberechtigter Zusammenarbeit mit afrikanischen Wissenschaftlern trägt zur Schaffung gemeinsamer Kompetenzen bei. So ist es!

Die Universität Basel ist ein Zentrum der Afrikaforschung in der Schweiz. Diese Entwicklung gründet auf einer langen Forschungstradition. Die sich in folgenden Einrichtungen wiederspiegelt: das Schweizer Tropeninstitut, das Museum der Kulturen, die Basler Afrika Bibliographien. In mehreren Disziplinen ist ein starkes Interesse an Afrika vorhanden.

Seit 2001 koordiniert das Zentrum für Afrikastudien Lehre und Forschung und bietet „African Studies“ an. Studierende zahlreicher Disziplinen können sich dort auf Afrika spezialisieren. Graduierte wurden schon für prestigeträchtige Doktorandenprogramme zum Beispiel in Oxford oder Chicago ausgewählt. Das Zentrum repräsentiert die Schweizer Afrikastudien und hat sich mittlerweile ein Netzwerk mit vielen Kontakten zu weiteren Forschungseinrichtungen aufgebaut. Es verfügt über eine Reihe an Partnerschaften und Übereinkünften mit afrikanischen Universitäten.

Aufbauend auf dieser Entwicklung hat die Universität Afrika zu einem ihrer strategischen Interessensgebiete erklärt. Ja – langsam werde ich zu einem echten Fan von Basel. Es gibt Forschungspartnerschaft zwischen der Schweiz und Südafrika mit dem Schweizerischen Tropeninstitut als führende Institution und eine Zusammenarbeit mit Tansania und der Elfenbeinküste. Entsprechend übernahm die Universität die dotierte Professur für afrikanische Geschichte im Jahr 2008 und schuf 2009 eine neue Professur für African Studies mit Gesellschaftswissenschaftlichem Profil.

Die strategischen Entscheidungen der Universität wurden durch die starke Initiative der Wissenschaftler mit Schwerpunkt Afrika an der Universität Basel unterstützt. Sie haben das  Kompetenzzentrum Afrika in die Wege geleitet, das 2008 von der Universität genehmigt wurde. Das Kompetenzzentrum Afrika wurde im Februar 2009 gegründet. Es baut auf den spezifischen Kompetenzen und Ressourcen an der Universität Basel auf und vereint zahlreiche Disziplinen, welche die beiden von der Universität in ihrer Strategie 2007 genannten Schwerpunkte (Kultur und Life Sciences) abdecken.

 

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