So richtig in Afrika schmöckern


Büchergeschäfte – die gefallen mir. In Bibliotheken – da geht mein Herz auf. Wer meinen Blog von Anfang an gelesen hat, der weiß das. Allein wie viele Bücher in dem kleinen Bücherladen in meiner kleinen niederbayerischen Heimatstadt zu finden sind, das ist einfach Klasse. Leider, leider – suche ich dort Bücher, die sich mit der afrikanischen Geschichte befassen, da gehe ich leer aus.

Und in vielen anderen Büchereien ist es dasselbe. Solche Schmöker sind rar – gar wenn wir sie in deutscher Sprache suchen. Deshalb will ich die wenigen Autoren, die diese große Lücke ein wenig kleiner machen, zu ihrem recht verhelfen. Es folgt die kleine – aber feine – Auswahl:

Pierre Bertaux: Er steuerte den Afrika-Band der Fischer Weltgeschichte bei. Sie erschien erstmals 1966 – zwölf weitere Ausgaben folgten bis 1999. Das Werk steckt voller Details. Jedoch hat er Afrika und die Afrikaner eben als jemand gewertet, der in den 50er und 60er Jahren lebte. Einer Zeit also, in der die Europäer es noch für normal hielten, Kolonien zu besitzen. Selbstverständlich ist der Forschungsstand nicht mehr aktuell. Aber immerhin.

Franz Angrüner: Seit den 1960er Jahren studierte Franz Angrüner Afrika. Was schließlich in zwei Monographien mündete: 1992 erschien die Politische Geschichte Afrikas im 20. Jahrhundert. Zehn Jahre später kam Geschichte Afrikas auf den Büchermarkt. Besonders beschäftigte sich der Wissenschaftler mit Fragen der politischen Unabhängigkeit der heutigen Staaten in Afrika.

Leonhard Harding: Der Historiker beschäftigt sich unter anderem mit dem Platz Afrikas im Welthandel. Sein Werk bietet viele Hinweise auf weitere Literatur. Gesichte Afrikas im 19. Und 20. Jahrhundert erschien im Jahr 1999.

John Illife: Der britische Historiker zeichnet Afrika als Kontinent der Vielfalt. Dementsprechend ist seine Geschichte Afrikas, die auf Deutsch 1997 erschienen ist, sehr umfangreich. Aber durchaus lesenswert. Vor allem lässt Illife die Frühzeit nicht aus und steigt nicht erst in der Zeit ein, in der Europäer den Fuß auf den Kontinent gesetzt haben.

Christoph Marx: Bei seinem Werk ist es leider anders. Was schon der Titel sagt: Geschichte Afrikas. Von 1800 bis zur Gegenwart. Allerdings nimmt er sich wiederum Aspekten an, die sonst eher vernachlässigt werden. Etwa der Rolle der Frau im Wirtschaftsleben Afrikas. Sein Buch erschien 2004

Tja – zum Glück ist die Zahl der Bücher über die afrikanische Geschichte dann doch etwas größer als befürchtet. Also gibt es noch einen zweiten Teil, bei der ich die Aufzählung fortführen werde.

 

 

 

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