Ausstellungen

Viel Kunst aus Afrika zwischen München und Berlin


Im Süden wie im Osten gibt es in der kommenden Zeit weitere,  interessante Ausstellungen, die einen Bezug zu Afrika haben:

Faces of southern Ethiopia. Fotografien von Petra Ender: Im November 2015 begab sich die Fotografin Petra Ender gemeinsam mit einer Gruppe spanischer Fotografen auf eine Entdeckungsreise von indigenen Völkern im Süden Äthiopiens. Unterwegs mit einem Jeep und unter abenteuerlichen Bedingungen besuchte Ender verschiedene Stämme der Surma, Hamer und Dassanech und porträtierte die Menschen dieser noch völlig abgeschieden lebenden Volksgruppen. Es entstanden eindrucksvolle Bilder. Sie sind vom 24. Bis zum 31. Juli in der ABC Westside Galerie in München zu bewundern.

Godwin Adjei Sowah. Arbeiten in Acryl: Adjei Sowah ist ein Künstler aus Ghana. Ihm ist eine Ausstellung in der Stadtbücherei Tettnang gewidmet, die vom 19. Juli bis Ende August für die Besucher offen steht. Bereits als Kind wollte er Künstler werden, studierte Kunst in seiner Heimat. Heute arbeitet er als Maler und Kunstlehrer. Afrikaner in ihrer normalen Umwelt sind seine Motive.

Afrika in Berlin: Vier Jahre nach der Eröffnung der international beachteten Ausstellung „Kunst aus Afrika“ zeigt das Ethnologische Museum jetzt vier neue Ausstellungsbereiche: „Das Königreich Benin“ und „Bamum. Tradition und Innovation im Kameruner Grasland“ geben Einblicke in die Geschichte Afrikas am Beispiel zweier bedeutender Teile der Afrika-Sammlung; der Raum „Zeitgenössische Kunst aus Afrika“ zeigt einige wichtige Neuerwerbungen. Im Zentrum des Themas „Afrika in Berlin“ steht eine Ijele-Maske, die von einem nigerianischen Künstler für die Igbo-Community in Berlin hergestellt wurde. Die Ausstellung wartet von September bis Ende 2017 den Besuchern offen.

Change the Perspective – Afrikanische Karikaturen:   Diese interessante Ausstellung zeigt das Afrika-Haus in Berlin. Vorgestellt werden 20 Werke afrikanischer Karikaturisten, die das Dritte Welt Journalisten Netz (DWJN) dem Afrikahaus zur Verfügung gestellt hat. Die Organisation hatte 2012/13 einen Karikaturenwettbewerb unter dem Titel „Change the Perspektive“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb verstand sich als Beitrag zur Feierlichkeiten anlässlich des 50.Jahrestages der Gründung der Afrikanischen Union bzw. deren Vorgänger Organisation für Afrikanische Einheit (OAU). So lässt es der Veranstalter – Farafina Afrika Haus e. V. – wissen.

Archiketur for the People. Francis Diebedo Kéré: Der in Burkina Faso geborene und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré gehört zu den wichtigsten Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Sie erhält in den vergangenen Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit. Er benutzt lokal verfügbare Materialien, bindet die späteren Nutzer in die Arbeit mit ein. Ökologie und soziale Verträglichkeit sind für ihn wichtige Stichworte. Preise gewann er unter anderem für die Grundschule in seinem Heimatdorf Gando. Große Bekanntheit in Deutschland erhielt er durch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christoph Schlingensief für das Projekt eines Operndorfes in Burkina Faso. Mittlerweile erhält er auch Aufträge in Deutschland. Das Architekturmuseum der TU München wird die erste monographische Präsentation seines bisherigen Werkes zeigen und damit einen der sicher wichtigsten Architekten der Gegenwart umfassend würdigen. Sein Werk wird ab 17. November bis in den Februar hinein in der Pinakothek der Moderne in München gezeigt.

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Schöne Ansichten aus und über Afrika


In Kulturnachrichten kommen sie häufig zu wenig oder gar nicht vor: Ausstellungen, die sich mit Kunst, Geschichte usw des afrikanischen Kontinents befassen. Also werde ich auch hier ein wenig nachhelfen. Und Euch hin und wieder berichten, was sich in dieser Szene so tut.

Fremdes Geld. Traditionelle Zahlungsmittel außereuropäischer Gesellschaften: Diese interessante Ausstellung ist noch bis zum 2. Juli in der Galerie Dogon in Berlin zu bestaunen. Darum geht es: In Afrika, Asien und Ozeanien war die Kauri-Muschel viele Jahrhunderte lang ein akzeptiertes Zahlungsmittel. Im Laufe der Zeit wurden Glasperlen, Salzbarren und vieles mehr für die ästhetische Gestaltung dieses Geldes verwendet. Die Ausstellung zeigt viele wertvolle Sammler-Stücke. So sagen es die Organisatoren.

On This Earth, A Shadow Falls Across The Ravaged Land. Fotografien von Nick Brand: Im Stadthaus Ulm gibt es noch bis zum 25. Oktober Bilder zu diesem Thema zu sehen. Der Fotograph will nach eigener Aussage Die Schönheit der Tierwelt in Ostafrika zeigen. Selbst hat er eine Stiftung – Big Life Foundation – gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Lebensraum für die Tiere zu bewahren. Alle seine Fotos sind schwarz-weiß.

Yoruba – Meisterwerke einer afrikanischen Hochkultur: Das Museum der Völker in Schwaz zeigt eine Sonderausstellung, die der Kunst der westafrikanischen Yoruba gewidmet ist. Sie ist noch bis zum 6. November zu bewundern. Die Yoruba leben vor allem im heutigen Nigeria. Zu sehen sind nicht zuletzt Holzschnitzereien. Was von Masken bis zu Türen reicht. Einst hat ein Schweizer Kunstfreund die Stücke gesammelt. Jetzt sind sie für die Öffentlichkeit zugänglich.

Afrika’s Top Models. Schönheitsideale – Ideale Schönheit: Dem Schönheitsideal Afrikas will eine Ausstellung im Museum für Völkerkunde in Hamburg auf den Grund gehen. Sie ist ebenso noch bis zum 6. November zu bewundern. Zu sehen sind Skulpturen und Masken aus vergangenen Jahrhunderten. Aber auch moderne Fotos, Sprichwörter und Beispiele aus der aktuellen Modewelt des Kontinents. Die Macher der Ausstellung sind der Meinung, dass Afrika mittlerweile einen Einfluss hat auf das Schönheitsideal der Welt.

Übrigens: Wer sich regelmäßig über Ausstellungen oder auch Konzerte mit Bezug zu Afrika informieren will, der ist wo gut aufgehoben? Wer bisher fleißig gelesen hat, der weiß das: Richtig! Beim Afroport.

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